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Metall und Maschinen

Image Metall und Maschinen

«Es ist nicht alles Gold, was glänzt». Das muss es auch nicht. Im Berufsfeld Metall und Maschinen ist es der Mensch, der Werkstoffen den Glanz und letzten Schliff verleiht. Man kommt mit den unterschiedlichsten (Edel-) Metallen in Kontakt. Interessierst du dich für das Bearbeiten von Metall, das Verformen von Blechen, das Reparieren von Uhren oder das Herstellen von hochtechnischen Maschinen? Dann findest du deinen zukünftigen Beruf wahrscheinlich im Berufsfeld Metall und Maschinen.

Fertigkeiten

Im Berufsfeld Metall und Maschinen gibt es Berufsleute, die tonnenschwere Werkstücke, beispielsweise für Getreidemühlen oder Gusspressen, fertigen. Und es gibt andere, die feinmechanische Wunderwerke wie Uhren im Millimeterbereich bearbeiten. Dazu werden computergesteuerte Maschinen genauso wie Handwerkzeuge eingesetzt. Bohren, fräsen, klinken und schleifen steht auf dem Tagesprogramm. Hierfür braucht es ausgeprägtes, handwerkliches Geschick. Technisches Verständnis ist wichtig, um Konstruktionszeichnungen lesen oder sogar selbst anfertigen zu können. Mathematisches Verständnis wird benötigt, um den Materialbedarf zu errechnen oder Maschinenwerte zu ermitteln und anzupassen. Ausserdem ist im Umgang mit Maschinen Sorgfalt nötig, um sich selbst und andere nicht in Gefahr zu bringen. Je nach Beruf reichen die erforderlichen Fertigkeiten von einfachen handwerklichen Arbeiten über komplizierte Abläufe an computergesteuerten Maschinen bis hin zu feinmechanischen Meisterleistungen.

Bandbreite

Der Industriezweig Metall und Maschinen hat seine Wurzeln in der Herstellung von Textilien im 19. Jahrhundert. Als die Schweizer Unternehmen daran gingen, die Produktion zu mechanisieren, entwickelten sie ihre eigenen Maschinen, um sich nicht ihrer Konkurrenz ausliefern zu müssen. Und auch heute noch werden in der Schweiz in Massarbeit Maschinen, Metall-, Stahl-, Fenster- und Fassadenbaukonstruktionen gefertigt. Im Metallbau und der Metallbaukonstruktion betreust du in der Regel den gesamten Herstellungsablauf und montierst am Ende die fertigen Produkte vor Ort. Interessieren dich Maschinen eher theoretisch, stehen dir spannende Planungs- und Konstruktionsberufe offen, bei denen der Computer dein wichtigstes Werkzeug ist. Im mikromechanischen Bereich wiederum arbeitest du mit Lupen und Präzisionswerkzeugen.

Zukunftsaussichten

Heute gehören die Schweizer Unternehmen der Metall- und Maschinenindustrie weltweit zu den wettbewerbsfähigsten, namentlich im Bereich der Werkzeug-, Textil- und Druckmaschinen. Die Erzeugnisse werden unter dem Label «Made in Switzerland» exportiert. In absoluten Zahlen gehört die Schweiz zu den zehn grössten Maschinenexporteuren der Welt. Die Unternehmen müssen rasch, flexibel und bedürfnisgerecht handeln, um im weltweiten Markt mithalten zu können. Du kannst daran teilnehmen.

Berufsliste