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Elektrotechnik

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Beschreibung

«Stehst du unter Strom?» Dann hast du bestimmt genug Energie, um dich im Berufsfeld Elektrotechnik zu verwirklichen. Während Elektroberufe eher für Leitungen und Installationen verantwortlich sind, beschäftigen sich Elektronikberufe eher mit komplexen physikalischen Geräten. Beschäftigst du dich gerne mit Strom, vom Kraftwerk bis zur Steckdose? Dann findest du deinen zukünftigen Beruf wahrscheinlich im Berufsfeld Elektrotechnik.

Elektrotechnik ist diejenige Technikwissenschaft, die sich ingenieurwissenschaftlich mit der Forschung und der technischen Entwicklung sowie der Produktionstechnik von Geräten befasst, die auf elektrischer Energie beruhen. Hierzu gehören der Bereich der Wandler, die elektrischen Maschinen und Bauelemente sowie Schaltungen bis hin zur technischen Informatik. Die Tätigkeiten der Berufsleute aus dem Berufsfeld Elektrotechnik haben eine grosse Gemeinsamkeit: Sie haben alle etwas mit Strom zu tun. Mit Starkstrom die einen, mit «normalem» Strom, wie wir ihn aus der Steckdose beziehen, die andern, die dritten mit feinsten Strommengen, wie sie in elektronischen Schaltkreisen zirkulieren. Aus dieser Gemeinsamkeit leiten sich auch die Voraussetzungen ab, welche die angehenden Berufsleute mitbringen müssen: handwerkliches Geschick und ein Verständnis für Mathematik, Geometrie und Physik. Bei den einen Berufen ist das Handwerkliche wichtiger, bei den anderen das Mathematisch-Analytische.

Das Berufsfeld Elektrotechnik kann in die eigentliche Elektrotechnik und die Elektronik unterteilt werden. In der Elektrotechnik befasst du dich mit Strom, der weite Strecken vom Ort seiner Produktion bis zum Endverbraucher überwindet. Damit der Strom in der richtigen Stärke und Menge zum Endverbraucher gelangt, braucht es ein weitverzweigtes Stromnetz. Elektrotechniker bauen und unterhalten diese Stromleitungen und die Installationen in den Verteilstationen. Sie erstellen die elektrische Anlage in Neubauten und sind für deren Inbetriebnahme, Unterhalt und Reparatur verantwortlich. Weil Strom lebensgefährlich sein kann, treffen die Berufsleute überall entsprechende Schutz- und Vorsichtsmassnahmen. Elektroniker befassen sich demgegenüber mit elektrischen Geräten. Sie programmieren z. B. Mikrocomputersysteme, bauen Versuchsschaltungen, bestücken Leiterplatten, setzen Videogeräte in Betrieb, planen und bauen Telefonanlagen. Dabei spielen die Mechanik und das Handwerk, sprich Bohren, Drehen, Fräsen, Löten, Verdrahten, Bestücken und Montieren eine wichtige Rolle. Aber auch im Umgang mit dem Computer müssen Elektroniker/innen versiert sein, da dieser als Hilfsmittel für anspruchsvolle technische Dokumentationen nicht mehr wegzudenken ist. Es braucht einen natürlichen Forschungsdrang, um sich in dieser Welt des raschen Wandels wohlzufühlen.

 

Quelle: berufsberatung.ch

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