Eidg. Diplom

Ausbildungsleiter/in HFP

planen, organisieren, koordinieren, anleiten, vermitteln

Ausbildungsleiter/in HFP
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Beschreibung

Ausbildungsleiter und Ausbildungsleiterinnen sind im Wesentlichen Gestalter von Bildungsangeboten für Erwachsene. Dabei kann es sich um interne oder externe Weiterbildungsangebote handeln, die darauf abzielen, die Kursteilnehmenden im Bereich der Fach- und Führungskompetenz sowie der Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

Ausbildungsleitende konzipieren, planen, organisieren und verbessern die Bildungsangebote gemäss den Anforderungen und Zielen ihres Auftraggebers. Je nachdem, für wen sie tätig sind, gestalten sie Kurse, zum Beispiel in öffentlichen Berufsfachschulen und Verwaltungen, bei privaten Kursanbietern oder Non-Profit-Organisationen. Dabei beachten sie die finanziellen und institutionellen Rahmenbedingungen und legen die passenden Lernmethoden fest.

Zu ihren Tätigkeiten gehört auch das Management des Personaleinsatzes. Sie planen und leiten die Einsätze nach bestem Ermessen. Sofern sinnvoll und nötig, rekrutieren sie weitere Dozenten im Gebiet der Erwachsenenbildung, pflegen Kontakte für ihre Öffentlichkeitsarbeit und realisieren Marketingmassnahmen.

Was und wozu?

  • Damit der Ausbildungsleiter für sein neues Bildungsangebot alle interessierten Teilnehmenden ins Programm aufnehmen kann, plant und koordiniert er die Kurse und bietet auch mal einen Kurs doppelt an.
  • Damit die Qualität einer internen Weiterbildung gewährleistet ist, informiert sich die Ausbildungsleiterin im Vorfeld umfassend über das Bildungsniveau der Mitarbeitenden.
  • Damit der Ausbildungsleiter eines privaten Kursanbieters eine Reihe von neuen Bildungsangeboten aufstellen kann, verfolgt er laufend gesellschaftliche Trends.
  • Damit die Mitarbeitenden einer gemeinnützigen Organisation lernen, wie sie die vorhandenen Ressourcen am besten nutzen können, erarbeitet die Ausbildungsleiterin ein entsprechendes Kursangebot.

Facts

Zutritt
Bei Prüfungsantritt:

a) Ausbilder/in BP mit eidg. Fachausweis oder gleichwertige Ausbildung im Bereich der Erwachsenenbildung mit Nachweis der entsprechenden Kenntnisse und

b) mind. 4 Jahre Berufserfahrung in der Aus- und Weiterbildung (mind. 1500 Stunden), dazu 500 Stunden Praxis in leitender Funktion sowie

c) die erforderlichen Modulabschlüsse oder eidg. Diplom als Erwachsenenbildner/in HF.
Ausbildung
1–2 Jahre berufsbegleitende Weiterbildungskurse.

Hinweis: Die Kurskosten werden teilweise vom Bund übernommen. Absolventen/-innen einer Höheren Fachprüfung können beim Bund einen Subventionsantrag stellen, womit 50% des Kursgeldes (höchstens 10'500.–) sowie zusätzlich 4'000.– (sofern Mitgliedsfirma) aus dem Weiterbildungsfonds zurückerstattet werden.
Sonnenseite
Zwar gibt es immer bestimmte Vorgaben, welche Ziele mit einem Bildungsangebot erreicht werden müssen, doch dessen Ausgestaltung liegt am Ende in den Händen der Ausbildungsleiter und Ausbildungsleiterinnen. Das erlaubt einen gewissen Gestaltungsspielraum.
Schattenseite
Manchmal ist es eine ziemliche Herausforderung, die Interessen und das Bildungsniveau von Kursteilnehmenden im Bildungsangebot unter einen Hut zu bringen. Es allen recht zu machen, ist auch in diesem Beruf nicht möglich.
Berufsalltag
Ob die Ausbildungsleiter und Ausbildungsleiterinnen selbständig erwerbend als Fachberater im Bildungsbereich fungieren oder für private resp. öffentliche Unternehmen tätig sind, im Mittelpunkt stehen immer Menschen, die gefördert werden wollen. So gesehen ist das Tagesgeschehen hauptsächlich von den Massnahmen für die Kursthemen und -ziele geprägt.

TOP 10 Anforderungen

sehr wichtig
wichtig
wichtig
wichtig
unverzichtbar
unverzichtbar
unverzichtbar
sehr wichtig
unverzichtbar
sehr wichtig

Karrierewege als Ausbildungsleiter/in HFP

MAS in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (Nachdiplomstudium)

Berufsbildungsspezialist/in FH (Master)

Berufs-, Studien und Laufbahnberater/in FH (Bachelor)

Erwachsenenbildner/in HF (eidg. Diplom)

Ausbildungsleiter/in HFP

Ausbilder BP mit eidg. Fachausweis oder gleichwertige Ausbildung (siehe Zutritt)

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