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Berufe von A-Z

Detailhandelsfachmann/-frau EFZ – Nahrungs- und Genussmittel

beraten, abklären, bestellen, organisieren, überwachen, planen

Detailhandelsfachmann/-frau EFZ – Nahrungs- und Genussmittel

Beschreibung

Detailhandelsfachmänner und Detailhandelsfachfrauen – Nahrungs- und Genussmittel sind willkommene Berater, wenn es z.B. über Auskünfte zur Verwendung, Haltbarkeit, Zusammensetzung oder den Nährstoffgehalt von Esswaren, Getränken und Genussmitteln geht. Sie sind meistens in kleineren Lebensmittelgeschäften tätig, wo sie einen persönlichen Kontakt zur Kundschaft pflegen. Sie kennen ihr Sortiment, machen die Konsumenten auf Neuheiten aufmerksam, packen die Waren ein und kassieren die Beträge. Das Schaufenster gestalten sie einladend mit Köstlichkeiten.

Detailhandelsfachleute – Nahrungs- und Genussmittel, die mehrheitlich im Hintergrund, z.B. in Verkaufslagern von Grossverteilern oder Warenhäusern anzutreffen sind, haben mit der Bewirtschaftung der Waren zu tun. Bei Herstellern und Lieferanten bestellen sie die Produkte, kontrollieren und lagern sie. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Regale und Tiefkühltruhen im Verkaufsgeschäft jederzeit mit allen Sorten von Lebensmitteln und Getränken gefüllt sind.

Was und wozu?

  • Damit die Kundin weiss, aus welcher Region das Fleisch stammt, welche Zusatzstoffe in der Tiefkühlpizza sind und wie man Bananen lagert, damit sie nicht so schnell braun werden, berät sie der Detailhandelsfachmann – Nahrungs- und Genussmittel fachkundig.
  • Damit sich der Kunde vom Sortiment angesprochen fühlt und kräftig zulangt, sorgt die Detailhandelsfachfrau – Nahrungs- und Genussmittel dafür, dass stets alle Produkte in der Auslage appetitlich präsentiert werden.
  • Damit die Produkte nicht schlecht werden und schimmeln, arbeitet der Detailhandelsfachmann – Nahrungs- und Genussmittel auch hinter den Kulissen und lagert die Lebensmittel so, dass sie lange frisch bleiben.
  • Damit keine abgelaufenen Produkte verkauft werden, kontrolliert die Detailhandelsfachfrau – Nahrungs- und Genussmittel regelmässig die Haltbarkeit der Produkte.

Facts

Zutritt
Abgeschlossene Volksschule, mittlere oder oberste Stufe.
Ausbildung
3 Jahre berufliche Grundbildung mit den Schwerpunkten Beratung oder Bewirtschaftung. 1 Tag bis 1½ Tage pro Woche Berufsfachschulunterricht sowie überbetriebliche Kurse ergänzen die praktische Bildung.

Wer sehr gute schulische Leistungen erbringt, kann während der Ausbildung die Berufsmaturitätsschule besuchen.

Detailhandelsassistent/in EBA Nahrungs- und Genussmittel: 2-jährige, verkürzte Grundbildung für mehr praxisorientierte Jugendliche. Abschluss: Eidg. Berufsattest.
Sonnenseite
Detailhandelsfachleute – Nahrungs- und Genussmittel sind das Bindeglied zwischen den Produzenten und den Konsumenten. Ihre Arbeit ist abwechslungsreich und geprägt von neuen Trends. Wusste vor 20 Jahren noch niemand etwas mit Begriffen wie Bio oder Fair Trade anzufangen, sind Qualitätssiegel dieser Art heute nicht mehr von den Verpackungen wegzudenken.
Schattenseite
Die Arbeitszeiten richten sich in der Regel nach den Öffnungszeiten. Detailhandelsfachleute – Nahrungs- und Genussmittel müssen regelmässig überprüfen, wie lange die Produkte noch haltbar sind. In der Lebensmittelbranche wird Hygiene grossgeschrieben. Das bedeutet, ab und an auch Reinigungsarbeiten erledigt werden müssen. Im Geschäft wird oft gestanden, was eine robuste Gesundheit erfordert.
Berufsalltag
Detailhandelsfachleute – Nahrungs- und Genussmittel arbeiten in Lebensmittelfachgeschäften, bei Grossverteilern, in Warenhäusern oder anderen Verkaufsstellen.

TOP 10 Anforderungen

Je nach Branche werden spezifische Anforderungen gestellt. Hier: Interesse an Esswaren und Getränken, sowie an Büro- und Computerarbeit.

unverzichtbar
sehr wichtig
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unverzichtbar
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sehr wichtig

Karrierewege

Weiterbildungsangebote des Schweizerischen Verbandes der Lebensmitteldetaillisten Veledes, des Schweizerischen Instituts für Unternehmerschulung SIU oder vom KV Schweiz. Aufstieg: Erste/r Detailhandelsfachmann/-frau, Filialleiter/in, Einkäufer/in, Verkaufstrainer/in, Geschäftsleiter/in, eigenes Geschäft.

Betriebsökonom/in FH (Bachelor)

Betriebswirtschafter/in HF, Marketingmanager/in HF (eidg. Diplom)

Detailhandelsmanager/in HFP, Marketingleiter/in HFP, Verkaufsleiter/in HFP, Einkaufsleiter/in HFP (eidg. Diplom)

Detailhandelsspezialist/in BP, Verkaufsfachmann/-frau BP, Marketingfachmann/-frau BP, Einkaufsfachmann/-frau BP, Branchenspezialist/in Bäckerei-Konditorei-Confiserie BP (eidg. Fachausweis)

Spezialisierung auf Bio und Reform

Detailhandelsfachmann/-frau EFZ – Nahrungs- und Genussmittel

Detailhandelsassistent/in EBA oder abgeschlossene Volksschule