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Berufe von A-Z

Farb- und Modestilberater/in

beraten, begleiten, kombinieren, aussuchen

Farb- und Modestilberater/in

Beschreibung

Farb- und Modestilberater und -beraterinnen analysieren die ideale Farbgruppe und bestimmen den Stil, der am besten zu einer Person passt. Für die Festlegung des Farbtyps werden Stofftücher in speziell ausgewählten Farben vor einem Spiegel zum Gesicht der Kundin oder des Kunden gehalten. So können die typgerechten und typwidersprechenden Farben sondiert werden. Der Stil wird aufgrund der Körper- und Gesichtsmerkmale definiert und damit auf die Augen-, Haut- und Haarfarbe sowie die Figur abgestimmt.

Farb- und Modestilberater und –beraterinnen zeigen ihren Kundinnen und Kunden, wie man die farb- und typgerechten Kleidungsstücke erkennt, kombiniert und stylt. Sie geben auch Tipps zu Make-up, Frisuren und passenden Brillenmodellen. Sie führen Garderobenchecks durch, zeigen, wie eine Garderobe sinnvoll aufgebaut wird und begleiten die Kundschaft bei Bedarf beim Einkaufen und Zusammenstellen neuer Kleidungsstücke.

Was und wozu?

  • Damit die Kundin sich modisch und zu ihrem Charakter passend einkleiden kann, berät sie der Farb- und Modestilberater über geeignete Farbkombinationen und berücksichtigt dabei ihre Haarfarbe, ihre Frisur sowie ihre Schmuck- und Make-up-Vorlieben.
  • Damit diejenigen Körperstellen hervorgehoben werden, die dem Kunden besonders gut gefallen und andere kaschiert werden, beschäftigt sich die Farb- und Modestilberaterin auch mit Schnitten, Mustern und Formen von Kleidung.
  • Damit seine Kundin möglichst lange Freude an einem neuen Outfit hat, begleitet sie der Farb- und Modestilberater auf dem Einkaufsbummel und legt dabei Wert auf eine raffinierte, vielseitig kombinierbare neue Garderobe.
  • Damit ihr Kunde passend für seine neue Führungsstelle gekleidet ist, macht die Farb- und Modestilberaterin auch Imageberatung und achtet auf die Auswahl der Krawatte, des Einstecktuchs, des Gürtels und der Schuhe. Einem perfekten Business-Auftritt steht so nichts mehr im Wege.

Facts

Zutritt
Der übliche Weg ist eine Ausbildung in der Mode-, Kosmetik oder Beauty-Branche zu machen und daran eine Weiterbildung im Bereich der Farb- und Stilberatung zu hängen. Da die Weiterbildung nicht staatlich anerkannt ist, variieren die Zutrittsbedingungen von Anbieter zu Anbieter.
Ausbildung
Die Ausbildungsdauer ist je nach Anbieter unterschiedlich. In der Regel dauert die Ausbildung zwischen einem und 17 Tage und führt zu einem Diplom des Anbieters.
Sonnenseite
Mode, Style und Kommunikation – Farb- und Modestilberater und -beraterinnen haben einen abwechslungsreichen Beruf und helfen Menschen ihren Charakter in ihrem Styling widerzuspiegeln. Ihre Kundinnen und Kunden sind ihnen dankbar dafür.
Schattenseite
«Der Kunde ist König». Am Ende der Beratung entscheidet er alleine, welche der neuen Inputs er umsetzt und welche er ignoriert. Das kann frustrierend sein. Es braucht eine gute Portion Einfühlungsvermögen und gute Kommunikationsfähigkeiten, um auf ein sensibles Thema wie das Aussehen eines Menschen optimal eingehen zu können.
Berufsalltag
Farb- und Modestilberater und -beraterinnen sind in der Regel selbstständig tätig. Ihre Kundschaft finden sie über eine eigene Webseite, Werbung oder gute Kontakte. Manche Berufsleute gehen auch eine Kooperation mit einer Boutique oder einem Modesalon ein oder spezialisieren sich darauf, Kurse für Unternehmen zu geben, um sich auf eine wiederkehrende Einnahmequelle verlassen zu können.

TOP 10 Anforderungen

sehr wichtig
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unverzichtbar
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sehr wichtig
unverzichtbar
wichtig

Karrierewege als Farb- und Modestilberater/in

Laufend Veranstaltungen der Fachverbände – z.B. über Textilmaterialkunde, Trendfrisuren, Saison Make-up, Modeaktualitäten.

Fashiondesigner/in HFP (eidg. Diplom)

Spezialisierung, z.B. Styling und Fotoshooting

Farb- und Modestilberater/in

Ausbildung in der Mode-, Kosmetik oder Beauty-Branche (siehe Zutritt)