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Berufe von A-Z

Eidg. Diplom

Fashiondesigner/in HFP

designen, gestalten, antizipieren

Fashiondesigner/in HFP

Beschreibung

Fashiondesigner und Fashiondesignerinnen informieren sich auf Modeschauen und Messen oder über Trendplattformen über die neuesten Modetrends. Danach entwerfen sie für ihre Firma die neuen Kollektionen, wobei sie versuchen, auch die neuesten Trends auf eine wirtschaftlich machbare Weise miteinzubeziehen. Bei der Umsetzung ihres Entwurfes für die Produktion bestimmen sie Stoff, Qualität und Schnittform mit. Damit Fashiondesigner und -designerinnen eine Entwicklungsabteilung für Kleider-Prototypen leiten können, benötigen sie – nebst modischem Flair – gutes Kommunikationsvermögen, Zielstrebigkeit und Durchsetzungsvermögen.

Was und wozu?

  • Damit der Fashiondesigner eine neue Kleiderkollektion entwerfen kann, muss er zuerst den Markt analysieren, die Voraussetzungen prüfen und dabei die Rahmenbedingungen beachten.
  • Damit die Fashiondesignerin ein neues Modell für einen Regenmantel entwerfen kann, das nicht nur trendig aussieht, sondern auch seinen Zweck erfüllt, vergleicht sie verschiedene Textilien.
  • Damit eine neue Bademode-Linie erfolgreich vermarktet werden kann, übernimmt der Fashiondesigner das Kostenmanagement und entwirft ein Marketingkonzept.
  • Damit die Fashiondesignerin die Frühlingskollektion für junge Leute entwerfen und entwickeln kann, setzt sie sich mit den Wünschen dieser Zielgruppe auseinander und entwirft erste Skizzen.

Facts

Zutritt
Bei Prüfungsantritt:

Abgeschlossene Grundausbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder gleichwertige Ausbildung sowie mindestens 4 Jahre Berufspraxis im gestalterischen oder modischen Bereich. Gestalterisch-modische Ausbildungen werden als Berufspraxis angerechnet.
Ausbildung
2 Jahre berufsbegleitender Vorbereitungslehrgang bei der Schweizerischen Textilfachschule (STF), Zürich.

Hinweis: Die Kurskosten werden teilweise vom Bund übernommen. Absolventen/-innen einer Höheren Fachprüfung können beim Bund einen Subventionsantrag stellen, womit 50% des Kursgeldes (höchstens 10'500.–) sowie zusätzlich 4'000.– (sofern Mitgliedsfirma) aus dem Weiterbildungsfonds zurückerstattet werden.
Sonnenseite
Als Fashiondesigner oder Fashiondesignerin ist man im wahrsten Sinne Modeschöpfer. Von der ersten zündenden Idee bis zur Präsentation einer neuen Kleiderkollektion sind sie dabei. Das ist ein langer weg mit vielen Schritten, doch am Ende das Ergebnis zu sehen, das anfangs nur eine Skizze war, ist ein tolles Gefühl.
Schattenseite
Auch ein vermeintlicher Kleidertrend kann sich als Flop entpuppen, das weiss man nie im Voraus. Doch da diese Berufsleute ein gutes Gespür haben, was Modeströmungen betrifft, kommt das eher selten vor.
Berufsalltag
Fashiondesigner und -designerinnen, die selbständig ein Modeatelier betreiben und ihr eigenes Label vermarkten, haben es nicht leicht, sich im Markt zu behaupten. Daher arbeiten sie in der Regel in der Produktentwicklung der Bekleidungsindustrie, für Modehäuser oder in Einkaufsabteilungen von Handelsbetrieben der Modebranche.

TOP 10 Anforderungen

wichtig
sehr wichtig
wichtig
wichtig
unverzichtbar
unverzichtbar
sehr wichtig
unverzichtbar
sehr wichtig
unverzichtbar

Karrierewege als Fashiondesigner/in HFP

Kurse in Management und Unternehmensführung, Mode-Kurse im In- und Ausland (Fachhochschulen für Gestaltung), Stages in Mode- und Konfektionshäusern im In- und Ausland, Besuche von Modeschauen und Modemessen. Aufstieg: eigenes Atelier, Modejournalist/in, Lehrbeauftragte/r einer Textilfachschule.

Master of Science (FH) in Product Management Fashion & Textile

Bachelor of Arts (FH) in Mode-Design oder in Produkt- und Industriedesign

Fashiondesigner/in HFP

Berufliche Grundbildung (EFZ) oder gleichwertiger Abschluss (siehe Zutritt)