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Eidg. Diplom

Institutionsleiter/in im sozialen/sozialmed. Bereich HFP

leiten, planen, koordinieren, begeleiten, berechnen, besprechen

Institutionsleiter/in im sozialen/sozialmed. Bereich HFP

Beschreibung

Institutionsleiter und -leiterinnen im sozialen und sozialmedizinischen Bereich arbeiten in Institutionen wie Alters- und Pflegezentren, Wohn- und Kinderheimen, Tages- oder Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Sie übernehmen die Verantwortung für den Betrieb, die Finanzen, das Personal und vertreten die Institution nach aussen.

Die Arbeit der Leiter und Leiterinnen ist vielseitig: Konzepte erarbeiten und umsetzen, Gespräche führen, Einsätze planen, Sitzungen leiten, mit Behörden und Medien umgehen sowie Mitarbeitende führen.

Institutionsleiter und Institutionsleiterinnen sorgen für einen einwandfreien Betrieb der Institution in organisatorischer, personeller, finanzieller und betreuerisch-pflegerischer Hinsicht.

Facts

Zutritt
a) Abgeschlossene Berufslehre oder Tertiärabschluss im Sozial- und Gesundheitswesen sowie 5 (bei EFZ) bzw. 3 Jahre Berufspraxis im sozialen, pflegerischen oder sozialmedizinischen Bereich oder b) abgeschlossene Berufslehre oder Tertiärabschluss branchenfremd und 5 (bei EFZ) bzw. 3 Jahre Berufspraxis im sozialen, pflegerischen oder sozialmedizinischen Bereich sowie Nachweis Branchenwissen mit Aus-, Weiterbildung von mind. 20 Kurstagen. In allen Fällen: – 3 Jahre Führungserfahrung mind. auf Stufe Teamleitung sowie Nachweis der Funktion Bereichsleitung – alle erforderlichen Kompetenznachweise des vorbereitenden Lehrgangs oder gleichwertiger Abschluss.
Ausbildung
1–3 Jahre, in der Regel berufsbegleitende Vorbereitungskurse. Abschluss: Höhere Fachprüfung (HFP) zum/zur dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich.

TOP Anforderungen

Führungsqualitäten, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Geduld und Belastbarkeit, Organisationstalent, geistige Beweglichkeit und Aufgeschlossenheit.

Karrierewege

Fortbildung (fachlich oder führungsmässig) ist unerlässlich. Dazu gibt es verschiedene Angebote von Fachschulen und Ausbildungsinstitutionen, höheren Fachschulen und Fachhochschulen, Universitäten oder der ETH. Zum Beispiel BA oder BSc (FH) in Sozialer Arbeit oder Studien auf der Nachdiplomstufe im Bereich Sozialmanagement, Organisationsentwicklung etc.