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Berufe von A-Z

Printmedienpraktiker/in EBA

drucken, reinigen, warten, einrichten, schneiden, kleben, lagern

Printmedienpraktiker/in EBA

Beschreibung

Printmedienpraktiker und Printpraktikerinnen gehen den Fachleuten der Druckbranche zur Hand, wenn es sich um die Herstellung von Drucksachen wie Zeitungen, Broschüren, Flyer, Bücher etc. handelt oder werbetechnische Beschriftungen entstehen. Sie mögen die Arbeit im Team. Die für ihre Tätigkeiten nötigen Materialien, Maschinen und Werkzeuge sind ihnen vertraut, genauso Arbeitsabläufe und Routinearbeiten, wie z.B. das Reinigen und Warten der Geräte.

Sie richten zum Beispiel Bogen- und Buchdruck-, Offset-, Etiketten- oder Formulardruckmaschinen ein. Sie haben mit Schneide- und Stanzmaschinen oder mit Buchbindereiarbeiten zu tun. Je nach Spezialisierung bereiten sie auch Herstellungs- und Montagearbeiten vor. Daneben kümmern sie sich um Lagerung und Nachschub von Papier, Farben, Rollen, Folien und anderen Arbeitsmaterialien.

Printmedienpraktiker und Printmedienpraktikerinnen können in einem von sechs Schwerpunkten tätig sein: im Bogendruck, Rollendruck und Siebdruck, in der Kartonage und Verpackung, der Druckweiterverarbeitung oder in der Werbetechnik.

Was und wozu?

  • Damit grosse Papierbögen und Bücher optimal bedruckt werden können, richtet der Printmedienpraktiker mit Schwerpunkt Bogendruck die Maschinen ein und überwacht sie. Er ist ebenfalls für die Aufbereitung der Druckfarben und für die Bewirtschaftung des Papierlagers verantwortlich.
  • Damit Offset-, Etiketten- oder Formulardruckmaschinen einwandfrei funktionieren, richtet diese die Printmedienpraktikerin mit Schwerpunkt Rollendruck gewissenhaft ein und überwacht laufend die Produktion. Auch sie kümmert sich um die Farbe und die Lagerung der Rollen.
  • Damit auch Platten, Flaschen, T-Shirts und ähnliche Gegenstände bedruckt werden können, stellt der Printmedienpraktiker mit Schwerpunkt Siebdruck die Siebe, die er für den Druck verwendet, selber her.
  • Damit das Verpackungsmaterial einer Ladenkette die erforderlichen Masse hat, richtet die Printmedienpraktikerin mit Schwerpunkt Kartonage und Verpackung Schneide- und Stanzmaschinen ein, überwacht die Herstellung und prüft das Endprodukt.
  • Damit ein Buch nicht nur aus losen bedruckten Seiten besteht, sondern sauber gebunden wird, führt der Printmedienpraktiker mit Schwerpunkt Druckverarbeitung einfache Arbeiten der Buchbinderei durch.
  • Damit nicht nur auf Papier, sondern auch auf Autos, in Sportstadien oder Schaufenstern geworben werden kann, stellt die Printmedienpraktikerin mit Schwerpunkt Werbetechnik diverse Produkte für die Werbung, Information und Orientierung her.

Facts

Zutritt
Abgeschlossene Volksschule.
Ausbildung
2 Jahre in einem grafischen Betrieb, der Druckindustrie oder Werbetechnik. Abschluss: Eidg. Berufsattest. Wer gute Leistungen bringt, kann anschliessend ins zweite Lehrjahr von einer der Grundbildungen Printmedienverarbeiter/in EFZ, Drucktechnologe/-in EFZ oder Gestalter/in Werbetechnik EFZ einsteigen. Die Tätigkeiten sind ähnlich; die Berufe sind jedoch anspruchsvoller und der Schulstoff schwieriger. Zudem ist die Verantwortung grösser.
Sonnenseite
Printmedienpraktiker und Printmedienpraktikerinnen teilen die Faszination über elektronische, hoch technisierte Maschinen und komplexe Produktionsanlagen, welche sie fachgerecht und vorwiegend selbstständig steuern oder überwachen.
Schattenseite
Printmedienpraktiker und Printmedienpraktikerinnen arbeiten teilweise mit giftigen Chemikalien. Dann müssen sie sich selbst und ihre Umwelt schützen. Je nach Schwerpunkt und Betrieb wird auch am Wochenende oder in der Nacht gearbeitet.
Berufsalltag
Printmedienpraktiker und Printmedienpraktikerinnen arbeiten meist mit elektronisch gesteuerten Produktionsanlagen und Maschinen. Dies bedingt eine genaue Planung, Steuerung und Kontrolle aller Abläufe. Sie arbeiten oft unter Termindruck und müssen flexibel auf kurzfristige Änderungen reagieren können.

TOP 10 Anforderungen

sehr wichtig
unverzichtbar
unverzichtbar
wichtig
wichtig
wichtig
sehr wichtig
unverzichtbar
sehr wichtig
unverzichtbar

Karrierewege

Weiterbildungsangebote von Berufsverbänden, Berufsfach- und Fachschulen, z. B. Centro del bel libro, Ascona sowie von Organisationen der Arbeitswelt wie viscom, syndicom, syna, VWP oder Copyprintsuisse. Aufstieg: Abteilungsleiter/in, Betriebsleiter/in, Betriebsinhaber/in.

Medieningenieur/in FH Richtung Media-Management oder IT-Management, Visuelle/r Kommunikator/in FH (Bachelor)

Techniker/in HF Medien, Farbgestalter/in am Bau HF, Gestalter/in HF Kommunikationsdesign (eidg. Diplom)

Publikationsmanager/in HFP, Werbetechniker/in HFP (eidg. Diplom)

Printmedienverarbeiter/in EFZ, Medientechnologe/-in EFZ, Gestalter/in Werbetechnik EFZ (Einstieg ins 2. Lehrjahr)

Spezialist/in für Printmedienverarbeitung BP, Farbdesigner/in BP, Gestalter/in im Handwerk BP (eidg. Fachausweis)

Printmedienpraktiker/in EBA

Abgeschlossene Volksschule