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Berufe von A-Z

Master of Law mit kantonalem Anwaltspatent

Rechtsanwalt/-anwältin UH

beraten, ermitteln, informieren, anklagen, verteidigen, verhandeln

Rechtsanwalt/-anwältin UH

Beschreibung

Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen vertreten die Interessen von natürlichen und juristischen Personen bei Streitigkeiten zwischen zwei Parteien. Sie kennen die geltenden Gesetze, Reglemente und die aktuelle Gerichtspraxis. Sie beraten und informieren ihre Mandanten, zeigen ihnen Möglichkeiten auf, klären in ihrem Namen ab, verhandeln mit der Gegenpartei, verteidigen ihre Interessen vor Gericht und anderen Instanzen.

Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verfassen dazu Anwaltsdokumente, reichen Beschwerden ein, führen die Prozessakten, sammeln Beweise, veranlassen Gutachten. Sie unterbreiten dem Gericht damit die Sach- und Rechtslage und halten Plädoyers zugunsten ihrer Mandanten. Je nach Fall befassen sie sich mit dem Straf-, Zivil- oder Verwaltungsrecht. Viele Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen vertreten verschiedenste Fälle, einige spezialisieren sich auf einen bestimmten Bereich.

Facts

Zutritt
Für die Zulassung zum Studiengang: Eidg. anerkannte Maturität, Berufsmaturität mit Ergänzungsprüfung (Passerelle) oder Hochschulabschluss. Für die Zulassung zur kantonalen Anwaltsprüfung: Abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaft, Master of Law, und 1–2 Jahre Praktikum in einer Anwaltskanzlei oder an einem Gericht (kantonale Unterschiede). HandIungsfähigkeitszeugnis, einwandfreier Strafregister- und Betreibungsregisterauszug. Je nach Kanton Schweizer Staatsangehörigkeit.
Ausbildung
3 Jahre Bachelor-, danach 1½ Jahre Masterstudium. Um das Rechtsanwaltspatent zu erhalten, sind Prüfungen abzulegen. Abschluss: Master of Law oder Kantonales Anwaltspatent.

TOP Anforderungen

Interesse für Rechtsprechung, analytisch-logisches Denkvermögen, Fähigkeit komplexe Zusammenhänge zu sehen, Entschlusskraft, gutes Gedächtnis, gute Reaktionsfähigkeit, Belastbarkeit, Verhandlungsgeschick, gute Ausdrucksfähigkeit, Verschwiegenheit.

Karrierewege

Ständige Weiterbildung durch Lesen und Informieren. Nachdiplomstudien an Hochschulen. Doktorat (Dr. jur.): 2–3 Jahre; ca. 20 % der Juristen und Juristinnen dissertieren. Höhere Fachprüfung als dipl. Steuerexperte/-in HFP, dipl. Wirtschaftsprüfer/in HFP, dipl. Treuhandexperte/-in HFP. Eigene Anwaltskanzlei.