Kaufmann/-frau EFZ – Nahrungsmittel-Industrie

organisieren, schreiben, abrechnen, telefonieren, erfassen, beraten

Berufsfeld

Wirtschaft und Verwaltung, Nahrung

Bildungstyp

EFZ-Berufe (Lehre)

Abschluss

Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis

Lehrstelle finden

★

Kurz gesagt

Damit Lebensmittel rechtzeitig und sauber im Regal landen, planen und organisieren Kaufleute Nahrungsmittel-Industrie alles rund um die Produktion, das Lager und den Verkauf. Mit ihrer Arbeit stärken sie unsere Versorgung und Wirtschaft.

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Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe vorteilhaft. Beherrschen des Tastaturschreibens.

Abschluss:  Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis

3 Jahre berufliche Grundbildung, eine Fremdsprache obligatorisch (wird von den Kantonen festgelegt). Wahlpflichtfach: zweite Fremdsprache oder individuelle Projektarbeit. Berufsfachschule findet im ersten und zweiten Jahr an 2 Tagen, im dritten Jahr an 1 Tag pro Woche statt; mit Berufsmatura durchgehend 2 Tage. Überbetriebliche Kurse runden die praktische und theoretische Bildung ab.

Wer sehr gute schulische Leistungen erbringt, kann während oder nach der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besuchen.

Mit gymnasialer Matura ist eine verkürzte 2-jährige Grundbildung (way-up) möglich.

Kaufmann/-frau EBA – Nahrungsmittel-Industrie: 2-jährige, verkürzte Grundbildung für eher praxisorientierte Jugendliche.

Die Schweiz verfügt über eine grosse Anzahl von gut etablierten Nahrungsmittelproduzenten. Kaufleute – Nahrungsmittel-Industrie stossen gezielt in den Bereich der Nischen- und Qualitätsprodukte vor, wo ständig Neuheiten angeboten und höhere Margen erzielt werden können.

Im Inland steigt der Preisdruck. Der Kampf um ein Kuchenstück in einem hoch gesättigten Markt wird durch den Einzug neuer ausländischer Lebensmittel-Discounter zusätzlich verstärkt.

Kaufleute – Nahrungsmittel-Industrie sind meist in grösseren Produktionsbetrieben der Lebensmittelbranche tätig. Die Globalisierung führt zu stetem Wandel. In einem weitgehend gesättigten Markt wie der Schweiz muss die Nahrungsmittelindustrie vor allem mit ausländischen Expansionen wachsen.

Es bestehen verschiedene Weiterbildungsangebote von Berufsfachschulen, Berufs- und Branchenverbänden.

  • Betriebsökonom/in FH, Wirtschaftsingenieur/in FH (Bachelor)
  • Betriebswirtschafter/in KMU HFP, Einkaufsleiter/in HFP, Verkaufsleiter/in HFP, Aussenhandelsleiter/in HFP, Experte/-in in Rechnungslegung und Controlling HFP (Professional Master)
  • Aussenhandelsfachmann/-frau BP, Marketingfachmann/-frau BP, Einkaufsfachmann/-frau BP, Fachmann/-frau im Finanz- und Rechnungswesen BP; Betriebswirtschafter/in HF, Marketingmanager/in HF (Professional Bachelor)
  • Kaufmann/-frau EFZ – Nahrungsmittel-Industrie
  • Kaufmann/-frau EBA oder abgeschlossene Volksschule

Skills

Berufliche Anforderungen

Kurzzeitgedächtnis, Flexibilität
logisches Denken, vernetztes Denken
Sorgfalt, Zuverlässigkeit
strategisches Denken, Organisationstalent
Vorstellungsvermögen, Konzentrationsfähigkeit

Je nach Branche müssen zusätzlich unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden. Hier: Interesse für Nahrungsmittel.

Skills

Schulische Anforderungen

Dieses Anforderungsprofil zeigt an, welche Schulleistung angehende Lernende in der obligatorischen Schule mindestens erreichen sollten, um künftig in der Berufslehre und bei der Ausübung des Berufs erfolgreich sein zu können.

Was bedeutet das für mich?

Basis­leistung grund­legen­de Leistung mittlere Leistung gute Leistung sehr gute Leistung
Mathematik
Schulsprache
Fremdsprachen
Natur und Technik
Medien und Informatik