© Notariatsinspektorat Kanton Zürich

Kaufmann/-frau EFZ – Notariate Schweiz

organisieren, schreiben, abrechnen, telefonieren, erfassen, beraten

Berufsfeld

Wirtschaft und Verwaltung, Verkehr und Logistik

Bildungstyp

EFZ-Berufe (Lehre)

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Facts

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Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe vorteilhaft. Beherrschen des Tastaturschreibens.

3 Jahre berufliche Grundbildung in einem freien Notariat oder einem Amtsnotariat im Bereich «Notariat» und je nach Kanton auch in den Bereichen «Grundbuch» und «Konkurs». Eine Fremdsprache obligatorisch (wird von den Kantonen festgelegt). Wahlpflichtfach: zweite Fremdsprache oder individuelle Projektarbeit. Berufsfachschule findet im ersten und zweiten Jahr an 2 Tagen, im dritten Jahr an 1 Tag pro Woche statt; mit Berufsmatura durchgehend 2 Tage. Überbetriebliche Kurse runden die praktische und theoretische Bildung ab.

Wer sehr gute schulische Leistungen erbringt, kann während oder nach der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besuchen.

Mit gymnasialer Matura ist eine verkürzte 2-jährige Grundbildung (way-up) möglich.

Kaufmann/-frau EBA – Notariate Schweiz: 2-jährige, verkürzte Grundbildung für eher praxisorientierte Jugendliche.

Auf den ersten Blick erscheint es paradox, doch die Voraussetzung dafür, dass jeder frei leben kann, sind strikte und unumstössliche Gesetze. Unser Rechtssystem sorgt u.a. dafür, dass keine Konflikte entstehen und falls es doch Konflikte gibt, dass diese in einem fairen Verfahren friedlich geregelt werden. Kaufleute – Notariate Schweiz tragen durch ihre Arbeit massgeblich dazu bei.

Viele Paragrafen in Gesetzesbeschlüssen ändern sich jeweils zum Jahresanfang. Im Notarbüro können deshalb zum Jahresende manchmal Überstunden anfallen.

Kaufleute – Notariate Schweiz arbeiten in Notariaten und Grundbuchämtern, in privatwirtschaftlichen Firmen. Die Anforderungen sind vergleichsweise hoch, dafür hat man aber auch ganz hervorragende Berufsaussichten. Qualifiziertes Fachpersonal wird immer gesucht, und zwar nicht nur von Notaren, sondern auch von Banken, Finanzdienstleisterinnen und Versicherungen.

Die Karrierewege werden überarbeitet, denn Berufsprüfungen BP und Diplome HF führen neu gleichzeitig zum Titel «Professional Bachelor», höhere Fachprüfungen HFP zu «Professional Master».

Weiterbildungsangebote an Berufsfachschulen und Weiterbildungszentren durch die kantonalen Notariatsverbände, den Schweizerischen Notarenverband sowie bei den Amtsnotariaten durch die zuständigen Notariatsinspektorate der Kantone.

  • Notar/in
  • Bachelor FH in Betriebsökonomie – Management and Law, Business Administration bzw. Business Communication oder Public Management and Economics
  • Finanzanalytiker/in und Vermögensverwalter/in HFP, Finanz- und Anlageexperte/-in HFP (Professional Master)
  • Zivilstandsbeamter/-beamtin BP, Fachmann/-frau für Personalvorsorge BP; Betriebswirtschafter/in HF (Professional Bachelor)
  • Fachmann/-frau Öffentliche Finanzen und Steuern IVM, Fachmann/-frau Öffentliches Planungs- und Bauwesen IVM, dipl. Gemeindeschreiber/in IVM (kantonale Fachausweise)
  • Kaufmann/-frau EFZ – Notariate Schweiz
  • Kaufmann/-frau EBA oder abgeschlossene Volksschule

Skills

Berufliche Anforderungen

Fantasie, Sinn für Zahlen, Vorstellungsvermögen
Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck
Kontaktfreude, Kundenorientierung
Organisationstalent, Selbstständigkeit
Teamfähigkeit

Je nach Branche müssen zusätzlich unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden. Hier: Interesse für Rechtsfragen.

Skills

Schulische Anforderungen

Dieses Anforderungsprofil zeigt an, welche Schulleistung angehende Lernende in der obligatorischen Schule mindestens erreichen sollten, um künftig in der Berufslehre und bei der Ausübung des Berufs erfolgreich sein zu können.

Was bedeutet das für mich?

Basis­leistung grund­legen­de Leistung mittlere Leistung gute Leistung sehr gute Leistung
Mathematik
Schulsprache
Fremdsprachen
Natur und Technik
Medien und Informatik