Kaufmann/-frau EFZ
organisieren, schreiben, abrechnen, telefonieren, erfassen
Berufsfeld
Wirtschaft und Verwaltung
Bildungstyp
EFZ-Berufe (Lehre)
Lohn
ab CHF 800
Lehrstelle finden
Kurzinfo
Was macht ein/e Kaufmann/-frau EFZ?
Die Arbeitswelt wird digitaler, der Arbeitsmarkt flexibler, der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft hält an.
Kaufmänner und Kauffrauen gehen mit der Zeit, erledigen administrative Arbeiten in innerbetrieblichen Sachgebieten und Organisationsformen und kommunizieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld. Sie verfassen Briefe, Protokolle und Verträge, erstellen Berichte, arbeiten Konzepte aus, werben für Produkte, beraten Kunden, treffen Vereinbarungen mit Lieferanten, führen die Buchhaltung, erstellen Statistiken, klären ab, kaufen ein, planen, organisieren usw. Kaufleute wirken an einer Schnittstelle. Sie koordinieren Projekte, pflegen Beziehungen zu Kunden und Lieferanten und nutzen dabei die neuen Technologien der digitalen Arbeitswelt. Je nach Arbeitsstelle, Betriebsgrösse und Branche sind die Aufgaben unterschiedlich. So oder so bleiben die Fachkräfte am Ball, setzen auf Weiterbildung und spezialisieren sich.
Mit der kaufmännischen Berufsmaturität BM (während der Lehre oder nach der Lehre als Vollzeitjahr) erwerben sie zusätzlich international anerkannte Sprachdiplome und vertieften ihre Allgemeinbildung.
- Automobil-Gewerbe
- Bank
- Bauen und Wohnen
- Bundesverwaltung
- Dienstleistung und Administration
- Gesundheit
- Handel
- Hotel-Gastro-Tourismus (HGT)
- Internationale Speditionslogistik
- Kranken- und Sozialversicherungen
- Marketing & Kommunikation
- Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM)
- Nahrungsmittel-Industrie
- Notariate Schweiz
- Öffentliche Verwaltung
- Privatversicherung
- Reisen
- Transport
- Treuhand/Immobilien
Verband
Partner
Von wo aus suchst du?
Die Angebote für diesen Beruf sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Wähle deinen Kanton für bessere Informationen aus.
Was und wozu?
- Damit die Kunden über die neusten Produkte informiert sind, schreibt und verschickt der Kaufmann einen Werberundbrief oder berät sie direkt im Kundengespräch.
- Damit immer klar ersichtlich ist, ob das Unternehmen mit Verlust oder Gewinn arbeitet, verbucht und bilanziert die Kauffrau (Buchhalterin) alle Ein- und Ausgaben.
- Damit die administrativen Arbeiten des Unternehmens effizient erledigt werden, setzt der Kaufmann die neusten Technologien der digitalen Arbeitswelt ein.
- Damit für alle Sitzungsteilnehmenden Klarheit über die getroffenen Abmachungen besteht, schreibt die Kauffrau ein Protokoll und koordiniert die unternehmerischen Arbeitsprozesse.
Ausbildungsbetriebe
Hier kannst du dich bewerben:
Diese Betriebe bilden Kaufmann/-frau EFZ aus. Die Zahl gibt die aktuell offenen Stellen an.
Experten
Schulische Ausbildungen
Facts
Deine Zukunft, unser Anliegen: Das musst du vorher wissen.
Abgeschlossene Volksschule, oberste Stufe vorteilhaft. Beherrschen des Tastaturschreibens.
3 Jahre berufliche Grundbildung, eine Fremdsprache obligatorisch (wird von den Kantonen festgelegt). Wahlpflichtfach: zweite Fremdsprache oder individuelle Projektarbeit. Mit gymnasialer Matura ist eine verkürzte 2-jährige Grundbildung (way-up) möglich. Handelsmittelschulen (HMS): 3-4-jährige schulische Ausbildung zu Kaufmann/-frau EFZ, z.T. mit BM. Staatlich zugelassene private Handelsschulen: 2-jährige schulische Ausbildung plus 1-jähriges Praktikum zu Kaufmann/-frau EFZ. Kaufmann/-frau EBA: 2-jährige Grundbildung mit Attest. Eine Einzelbeschreibung ist auf www.gateway.one/berufskunde zu finden.
Die Tätigkeit der Kaufleute ist spannend und vielfältig, denn die Arbeit am PC wechselt sich mit Telefonaten, Besprechungen und anderen Aufgaben ab, mal mehr, mal weniger – je nach Branche.
Kaufleute haben nach getaner Arbeit kein sichtbares Produkt vorzuweisen.
Kaufleute arbeiten sehr selbständig und sind bestens für die Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft gewappnet. Das tägliche, durch ihren Beruf bedingte lösungsorientierte Handeln, ihre Sozialkompetenz sowie ihr kritisches und informatisches Denken lässt sie mehr und mehr zu Spezialisten ihrer Branche werden.
- 1. Lehrjahr: CHF 800
- 2. Lehrjahr: CHF 1010
- 3. Lehrjahr: CHF 1500
Je nach Kanton bzw. Region kann es Unterschiede geben.
Es gibt Unterschiede zwischen den Schwerpunkten/Fachrichtungen.
Andere Ausbildungsmöglichkeiten: Wer eine Ausbildung im Bereich Hotel-Gastro-Tourismus (HGT) absolvieren möchte, kann eine private Hotel-Tourismus-Handelsschule von hotelleriesuisse besuchen: 2 Jahre Ausbildung zu Kaufmännische/r Mitarbeiter/in Hotellerie und Tourismus (Diplom); 3 Jahre Ausbildung mit KV-Abschluss, 4 Jahre mit Berufsmaturität (BM). Weiterbildungsangebote von Berufsfachschulen, Weiterbildungszentren sowie Berufs- und Branchenverbänden.
- Betriebsökonom/in FH, Wirtschaftsingenieur/in FH (Bachelor)
- Bankwirtschafter/in HF, Betriebswirtschafter/in HF, Versicherungswirtschafter/in HF, Wirtschaftsinformatiker/in HF usw. (eidg. Diplom)
- Experte/-in in Rechnungslegung und Controlling HFP, Marketingleiter/in HFP, Leiter/in Human Resources HFP, Aussenhandelsleiter/in HFP, Immobilien-Treuhänder/in HFP usw. (eidg. Diplom)
- Fachmann/-frau im Finanz- und Rechnungswesen BP, Marketingfachmann/-frau BP, HR-Fachmann/-frau BP, Fachmann/-frau Treuhand und Beratung BP, Direktionsassistent/in BP usw. (eidg. Fachausweis)
- Kaufmann/-frau EFZ
- Kaufmann/-frau EBA oder abgeschlossene Volksschule
Skills
TOP 10 Anforderungen
Je nach Tätigkeitsbereich und Branche sind allenfalls spezielle Fähigkeiten verlangt.
Skills
Schulische Anforderungen
Dieses Anforderungsprofil zeigt an, welche Schulleistung angehende Lernende in der obligatorischen Schule mindestens erreichen sollten, um künftig in der Berufslehre und bei der Ausübung des Berufs erfolgreich sein zu können.
Was bedeutet das für mich?