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Der Vergleich: Arbeitswelt und Schulzeit

Student/in beim Lernen
Die Arbeitszeit verhält sich nicht wie die Schulzeit. Das wird jedem schnell klar, doch was ist eigentlich anders? Janik erklärt, was es für Unterschiede gibt und was seine Präferenzen sind.

Hey! Willkommen zu meinem November-Blog.

Läuft bei dir aktuell auch so viel wie bei mir? Immer in der Vorweihnachtszeit ist meine ToDo-Liste endlos lang. Ich glaube aber, das liegt daran, dass man dann in der Weihnachtszeit weniger macht und versucht, das meiste vor Dezember abzuschliessen. Ich bin aber schon voll in Weihnachtsstimmung, habe bereits meine Deko herausgeholt und höre Weihnachts-Playlists. Bist du auch schon in Weihnachtsstimmung? Heute soll es aber weder um Weihnachten gehen noch darum, dass ich viel zu tun habe. Sondern um die Unterschiede zwischen meinem Arbeitsort und der Berufsschule.

Die Unterschiede

Der erste grosse Unterschied ist, dass in der Berufsschule der ständige Notendruck da ist. Man hat nach wie vor schriftliche Prüfungen, Präsentationen und Vorträge, die alle benotet werden. Am Arbeitsort gibt es keine Noten, die am Schluss im Qualifikationsverfahren zählen. Am Arbeitsort gibt es lediglich Feedbacks und bilaterale Gespräche, wo man sich oft austauscht, wie die Zusammenarbeit läuft und wo persönlich sowie auch fachlich noch Verbesserungspotential liegt.

Ich kann mich also jeden Tag entscheiden, ob ich früher oder später anfangen will.

Der nächste Unterschied liegt bei den Zeiten. Die Arbeitszeit bei mir im Betrieb kann ich in einem gewissen Rahmen selbst legen. Ich kann mich also jeden Tag entscheiden, ob ich früh anfange und auch früher Feierabend mache, oder ob ich etwas später beginne und dafür auch etwas länger bleibe. Natürlich muss ich dabei auf meinen Terminkalender und die Meetings schauen, dass ich da keines verpasse, aber ich geniesse es, jeden Tag meine Arbeitszeit selbst einzuteilen. Ich muss am Ende des Tages einfach auf acht Arbeitsstunden kommen. Das schöne ist auch, dass ich Überzeit direkt kompensieren kann. Wenn ich also an einem Tag 8,5 Stunden arbeite, kann ich die Überzeit beispielsweise am nächsten Tag einsetzen und nur 7,5 Stunden arbeiten. In der Schule sieht es jedoch anders aus. Wir haben einen fixen Stundenplan und dementsprechend auch fixe Zeiten, an denen wir in der Schule sein müssen.

An meinem Arbeitsort bestimme ich selbst, was ich gerade mache und welcher Auftrag gerade Priorität hat. Ich kann mir selbst einen Tagesplan erstellen und entscheiden, wo heute mein Fokus liegen soll. In der Schule leitet uns die ganze Zeit eine Lehrperson. Sie entscheidet, was wir machen und welche thematischen Inhalte wir anschauen. Dies ist auch ein grosser Unterschied. Bei der Arbeit ist man freier in Entscheidungen als in der Berufsschule.

Und nun noch ein letzter Unterschied: In der Schule lernen wir viel mehr theoretisch. Wir eignen uns Wissen an und lernen Dinge, die uns in der aktuellen Situation nichts nützen, weil wir gerade an etwas ganz anderem arbeiten. Man kann sagen, dass in der Berufsschule ein gewisses Grundgerüst im fachlichen Bereich gebaut wird. Dazu kommen noch Fächer wie Französisch, Englisch und Allgemeinbildung. An der Arbeitsstelle gilt «learning-by-doing». Wir lernen, wie etwas in der Praxis funktioniert und dementsprechend gerade das, woran wir arbeiten.

Fazit

Das waren nun einige Unterschiede zwischen Schule und Arbeitsort. Ich persönlich gehe viel lieber arbeiten, denn dort lerne ich in der Praxis und nicht nur theoretisch. Das war’s auch schon wieder mit meinem Blog. Bis zum nächsten Mal.

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