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Die Oberstufenschulzeit

Schüler hat viel zu tun
Die Oberstufe hat seine Sonnen- und Schattenseiten. Cyrill erzählt in diesem Blog, wie er seine Oberstufenschulzeit erlebt hat.

Hallo und herzlich willkommen zurück zu meinem zweiten Blog. Dieses Mal erzähle ich über meine Oberstufenschulzeit und wie sie verglichen mit der Lehre war.

Meiner Meinung nach war die Oberstufe schwieriger als es meine Lehre bis jetzt war. Vor allem in den Fächern Französisch, NMM, Geschichte und Mathematik. In NMM und Mathematik habe ich in der Oberstufe nichts verstanden. Ich war zuerst auf Realschulniveau in Mathematik und bin im zweiten Semester der achten Klasse aufgestiegen. Jedoch hatte ich von da an nur noch ungenügende Noten in Mathe. Die Themen, die wir im NMM hatten, habe ich von Anfang an nicht verstanden. Egal wie oft mein Lehrer es mir erklärte: Es wollte einfach nicht in meinen Kopf.

In Geschichte habe ich mir damals nicht genug Mühe gemacht. Auch wenn ich unsere Geschichtslehrerin eigentlich mochte, konnte ich mich nicht dazu überwinden mich anzustrengen. Im Französisch war es zu viel Theorie für mich. Es gab nur wenige Aufgaben, die ich lösen konnte und den grössten Teil der Lektionen haben wir damit verbracht, die Theorie zu allem möglichen durchzugehen.

Die Corona-Pandemie hat mich sehr aus dem Konzept gebracht

Insgesamt mochte ich meine Schuljahre in der Oberstufe. Bis auf ein paar Themen hat es mir ziemlich Spass gemacht. Ich kam mit allen aus meiner Klasse gut aus. Nur hatte sich das in der neunten Klasse geändert. Ich habe mich immer weniger gut mit meiner Klassenlehrperson verstanden und war oft gestresst. Schliesslich waren auch die Projektarbeit dran und ich hatte immer schlechtere Noten mit jedem nächsten Test in meinen Problemfächern. Danach kam durch Covid-19 auch noch die Quarantäne, in der ich mich dann gar nicht mehr zurechtfand.

Das ist, denke ich, auch der grösste Wendepunkt, da ich anfangs Pandemie richtig viele Probleme hatte. Niemand wusste genau, wie das mit dem Homeschooling funktioniert oder wie die Aufträge erledigt werden sollten. In Teams gibt es eine Funktion, mit der man Aufgaben aufschalten kann. Bei den meisten Lehrpersonen ging das Problemlos. Jedoch nicht mit unserer Klassenlehrerin. Es lag allerdings nicht daran, dass sie sich nicht mit Technik auskennen würde, sondern dass sie sich einfach nicht damit auseinandergesetzt hat. Schlussendlich hat sie uns PDF-Dateien von den Arbeitsblättern geschickt. Im Homeschooling haben sich die Probleme, die ich schon vor der Pandemie hatte, noch um einiges verschlimmert. Ich war oft zu schüchtern, um irgendwelche Fragen in meinen schwächeren Fächern zu stellen, da es mir unangenehm war, gefühlt der Einzige zu sein, der es nicht versteht. Ich war zwar definitiv nicht der Einzige, jedoch kam es mir so vor.

Es gab natürlich auch gute Momente

Allerdings war nicht alles nur schwierig. Einer der grössten Vorteile gegenüber der Lehre ist, dass man sehr viel Zeit hat. Man muss nur wissen, wie man diese auch gut nutzt und dann ist das Einzige, was danach noch zu tun ist, dies umzusetzen. Ich gebe zu, dass ich meine Zeit nicht sehr sinnvoll verwendet habe. Meistens habe ich nur das gemacht, was ich auch machen wollte. Jedoch hat mich das nicht weit gebracht. Ich empfehle jedem, sich die Zeit für Sachen, die man nicht gerne macht, einzuteilen. Es ist sogar am besten, wenn man sich nur kurz, dafür aber jeden Tag damit beschäftigt. Diesen Punkt muss ich mir allerdings zuerst selbst noch verinnerlichen, bevor ich andere damit belehre.

Da ich nach der neunten Klasse noch keine Anschlussmöglichkeit hatte (Lehre, Zwischenjahr, etc.), habe ich mich für ein zehntes Schuljahr angemeldet. In diesem habe ich noch einige Sachen dazugelernt. Zum einen hatte ich dort Informatikunterricht, den wir zuvor nur in der siebten Klasse hatten und zum anderen hatten wir MBA, Mathematik berufsbezogen anwenden, in dem wir Buchhaltung hatten. Dort habe ich entdeckt, dass mich die Buchhaltung sehr interessiert. Das war eigentlich auch mein Hauptgrund, weshalb ich mich für die Lehre als Kaufmann EFZ entschieden habe.

Der Bewerbungsprozess war wiederum anstrengender als das komplette Schuljahr. Einer meiner Klassenkameraden hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass man sich über gateway.one sehr einfach bewerben kann. Also dachte ich mir es würde Sinn machen mein Profil zu vervollständigen. Mehr dazu erfährst du in meinem nächsten Blog.


Das war es allerdings auch schon mit meinem zweiten Blog. Ich hoffe, er hat euch gefallen und sehe euch gerne wieder bei meinem nächsten Blog im März. Bis dahin macht’s gut und bleibt gesund.

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