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Einblick in Helenas Arbeitsalltag

Ein «gewöhnlicher» Tag bei ihrer Arbeit

Wir haben Helena gefragt, wie bei ihr ein gewöhnlicher Arbeitsalltag aussieht. Viel Spass beim Lesen.

Alles muss geplant und vorbereitet sein...

Der Tag beginnt für mein Team und mich um acht Uhr im Geschäft.

Zuerst stellen wir jeden Morgen, die bestimmt über 50 Fahrräder aus dem Geschäft nach draussen. Nun schreibt ein Kollege den Arbeitsplan und wir stellen die Reparaturen für diesen oder auch schon den nächsten Tag aus dem Schuppen auf der anderen Strassenseite heraus.

Danach beginnen wir mit den Reparaturen und Servicearbeiten oder auch mit dem Aufbau von neuen Velos.
Wenn wir vom vorherigen Tag keine Arbeit mehr in der Werkstatt haben, suchen wir uns direkt eine von den zu erledigenden Reparaturen und nehmen sie mit rein.

Begonnen habe ich heute mit einem Mountainbike, dessen Schaltung nicht funktionierte. Nachdem ich den Schalthebel ordentlich durchgespült und das komplette Schaltkabel ersetzt hatte, lief die Schaltung wieder einwandfrei. Als nächstes habe ich zwei Schläuche gewechselt, welche beide wegen Schmutz in der Felge platt waren.

Nach jeder Reparatur schreibe ich für den jeweiligen Kunden noch eine Rechnung mit der erledigten Arbeit drauf und stelle die Fahrräder dann nach einer Probefahrt wieder raus.

Natürlich ist auch immer etwas im Laden los. Oft ist der Laden sehr voll, und alle Mitarbeiter werden für die Kundenbedienung gebraucht, dann kommt es oft vor, dass ich Telefonate annehme oder inzwischen auch selbst Kunden bediene.

Die Post ist da

Unter der Woche bekommen wir meistens ab 11 Uhr von der Post unsere Bestellungen. Diese packe ich jeweils aus, schreibe sie mit den Preisen an und verräume anschliessend alles an seinen Platz. Viele Bestellungen sind oft auch für Kunden, welche ich dann per Mail, SMS oder Telefon darüber informiere, dass Ihre Teile eingetroffen sind. Danach widme ich mich wieder den Reparaturen.

Um 12:30 Uhr gehe ich nach Hause zu Mittag essen. Die Mittagspause ist für alle um 14:00 Uhr vorbei und wir arbeiten nun weiter an unseren Aufträgen.

Vor der Pause hatte ich noch mit einem E-Bike begonnen, bei welchem der Motor dauernd eine ungewöhnliche Fehlermeldung beim Fahren gibt, welche normalerweise nur vorkommt, wenn das Fahrrad im Stand, mit Last auf den Pedalen, startet.  Also habe ich den Motor ausgebaut. Anschliessend habe ich mit Hilfe eines Kollegen einen Garantieantrag ausgefüllt und den Motor verpackt, dass der nächste, der zur Post geht, diesen einschicken kann.

Bis zum Ende des Tages habe ich noch einen grossen Service gemacht.

Der «Fyrabe» kommt immer näher

Etwa um 18 Uhr beginnen wir mit dem Reinräumen der Reparatur-Velos. Meistens nur zu zweit, da die anderen oft noch mit Kunden beschäftigt sind. Das dauert oft so ca. zehn Minuten. Danach stellen wir die ganzen Fahrräder von draussen wieder zurück in den Laden.

Halb sieben haben wir dann Feierabend, welcher sich in der Hauptsaison aber öftersauf einen späteren Zeitpunkt verschieben kann.

Ich hoffe, dass ihr euch einen kleinen Einblick in meine Arbeitswelt machen konntet.

Bis zum nächsten Mal – Helena

| von Helena

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