Highlights und Tiefpunkte

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Man kann nicht immer schöne Zeiten haben, doch auch schlechte Zeiten vergehen. Cyrill erzählt, welche Momente ihn berührt haben.

Hallo und willkommen zurück zu meinem Blog. Schon lange ist es her, dass ich damit angefangen habe, Blogs zu schreiben und seither hat sich vieles in meinem Leben verändert. Ich habe neue Menschen kennengelernt, viel neues Wissen erlangt und mich als Person weiterentwickelt. Während dieser ganzen Zeit gab es auch immer mal Höhepunkte und Tiefschläge. Und das ist auch das Thema dieses Blogs, genau genommen die Höhen und Tiefen, welche ich während meiner Lehre erlebt habe.

Ein Höhepunkt, welchen ich zeitlich gesehen vor meiner Lehre erfahren habe, war, als ich die Eintrittsprüfung zur Berufsmatur bestanden habe. Noch bevor ich an der Aufnahmeprüfung teilgenommen hatte, war meine Mutter ganz aus dem Häuschen und hat mich mehrere Male gefragt, ob ich denn nicht auch aufgeregt sei. Während dieser Zeit dachte ich nur, dass es mir nichts bringt, aufgeregt zu sein, weswegen ich mich ganz entspannt auf diese Prüfung vorbereiten konnte. Als ich sie dann hinter mir hatte, war ich einerseits erleichtert und andererseits sehr gespannt auf die Resultate. Nach kurzer Zeit erhielt ich die Auswertung und somit auch die Bestätigung, dass ich bestanden hatte.

Hingegen ist es jedes Mal ein Tiefpunkt, wenn ich einen Fehler mache. Das mag nun etwas übertrieben klingen, doch es spielt nicht einmal eine grosse Rolle, ob der Fehler schwerwiegend ist oder nicht. Natürlich wird es mich mehr mitnehmen, wenn es ein schlimmer Fehler ist, jedoch reicht auch schon etwas Kleines aus. Wahrscheinlich kommt das von meinem Drang, alles sofort richtig zu machen. Allerdings hilft mir das, mich immer wieder an diese Momente zu erinnern und zu wissen, was ich nicht machen sollte.

Es geht schnell vorwärts

Zu meinen Tiefpunkten gehört momentan zum Beispiel, dass mehrere Noten in der Schule nicht so gut sind. Gewisse Fächer wie Mathematik sind für mich relativ schwierig, weil ich kein so gutes mathematisches Verständnis habe. Dazu kommt noch das Tempo, mit dem es in der Lehre mit Berufsmatur vorangeht. Das ist dann schwierig, wenn ich länger brauche, um ein Thema zu verstehen, als wir von der Schule aus Zeit dafür bekommen. Somit humple ich in Mathematik immer ein wenig hinterher.

Ich liebe meine Arbeit

Doch es gibt nicht nur Negatives. Einer meiner liebsten Höhepunkte ist es, wenn ich einen Anrufer oder eine Anruferin zufriedenstellend informieren und betreuen konnte. Es erfüllt mich immer wieder mit Freude, wenn ich jemandem weiterhelfen kann und meiner Meinung nach kann nichts dieses Gefühl übertreffen. Zudem mag ich meine Arbeit wirklich sehr. Ich kann mich glücklich schätzen, meine Lehrstelle in einem Betrieb absolvieren zu können, in welchem ich mich wohl fühle. Man würde zwar meinen, dass dies die Norm ist, doch es gibt viele Jugendliche, welche nach der Lehre den Arbeitgeber wechseln möchten, weil sie noch nicht den richtigen Ort für sich gefunden haben.

Im letzten Punkt habe ich es bereits angedeutet, aber was ich auch zu meinen Höhepunkten zähle, ist, dass ich bereits sehr viele wundervolle Menschen kennenlernen konnte. Von Lehrlingen bis zu externen Personen habe ich neue Bekanntschaften gemacht. Es zerrt mich zwar immer wieder ein bisschen aus meiner Komfortzone heraus, da ich introvertiert bin, doch es freut mich trotzdem, neue Leute kennenzulernen.

Das war es allerdings auch schon mit meinem Blog und ich hoffe, dass er euch gefallen hat. Ich wünsche allen, die in der Weihnachtszeit feiern, frohe Festtage und ich sehe euch somit im Januar bei meinem nächsten Blog wieder. Bis dahin macht’s gut und bleibt gesund.

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