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Meine Schnupperlehr-Erfahrungen

Stella absolvierte Schnupperlehren in verschiedenen Berufen. Sie erzählt uns, wie es ihr während dem Schnuppern ergangen ist und welche Eindrücke ihr geblieben sind.

Ich habe einige Schnupperlehren absolviert, ich habe dabei gute, sowie schlechte Erfahrungen gemacht. Manchmal gefiel mir die Arbeit, aber das Team nicht, oder mir gefiel das Team, und die Arbeit nicht. Wenn dies der Fall war, musste ich mir auf die Zähne beissen und einfach durchziehen.

Hotelfachfrau

Als ich als Hotelfachfrau schnuppern ging, habe ich am ersten Tag gemerkt, dass dieser Beruf überhaupt nichts für mich war und im Team habe ich mich nicht wohl gefühlt. Am zweiten Tag wollte ich nicht mehr hingehen, doch ich musste. Als mein Betreuer mir am Ende des zweiten Tages für den nächsten Tag abgesagt hat, da das Personal nicht gestimmt hat, war ich ein klein wenig erleichtert, doch es war auch ein bisschen problematisch, da es mitten in der Schnupperwoche war. Da ich so schnell nichts mehr gefunden habe, hatte ich den nächsten Tag einfach frei. Das war aber kein Problem, denn ich bin in meiner Freizeit schon öfters schnuppern gegangen.

Bäckerin-Konditorin-Confiseurin

Meine Schnupperlehren als Bäckerin/Konditorin/Confiseurin haben mir sehr gut gefallen. Das Team war immer supernett und die Arbeit habe ich immer sehr gerne gemacht. Jedoch konnte ich mir diese Arbeit nicht als Beruf vorstellen. Jeder Tag läuft genau gleich ab und ausserdem konnte ich das mit dem frühen aufstehen nicht so gut.

Bei einem Betrieb musste ich einen Eignungstest machen, habe aber sehr gut abgeschnitten, worüber ich froh war, denn ich habe mir den Test echt schwierig vorgestellt.

Hotel-Kommunikationsfachfrau

Als Hotel-Kommunikationsfachfrau bin ich mir die Schule ansehen gegangen. Das Schulhaus war der Wahnsinn, eigentlich war es ja ein Internat, indem die Schüler ausgebildet werden. Ich fand es richtig toll, doch von dem Beruf war ich von Anfang an nicht wirklich überzeugt.

Fachfrau Betreuung Kinder

Im Herbst 2020 bin ich das erste Mal als Fachfrau Betreuung Kinder schnuppern gegangen. Ich bin total optimistisch an die Sache rangegangen und konnte mir sehr gut vorstellen, dass dieser Beruf etwas für mich werden könnte.

Als ich dann aber dort war, wurde ich enttäuscht. Kein einziges Kind hat sich für mich interessiert und im Team habe ich mich überhaupt nicht wohl gefühlt. Niemand hat mit mir gesprochen und wenn ich eine Frage gestellt hatte, bekam ich keine genaue Antwort. Ich wollte nach dem ersten Tag nicht mehr dahin gehen, ich fand es echt schlimm. Doch ich habe alle drei Tage durchgezogen. Am Schluss bekam ich natürlich eine sehr schlechte Bewertung, da ich fast nicht gesprochen habe, weil ich dachte das ich dann nur störe.

Ich glaube, dass war mit Abstand das schlimmste Schnuppern das ich je hatte. Ich glaube aber, dass meine Erwartungen und Hoffnungen das noch schlimmer gemacht hatten, denn sie wurden nicht erfüllt.

Die Kinder sind auf mich zugekommen und auch ich selbst war viel offener.

Erfüllt wurden sie aber alle bei meinem zweiten schnuppern als Fachfrau Betreuung Kinder. Alle haben sich super lieb um mich gekümmert, mir alles gezeigt und mir das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Die Kinder sind auf mich zugekommen und auch ich selbst war viel offener. Die drei Tage vergingen wie im Flug. Ich konnte überall hineinschnuppern und mithelfen. Es gefiel mir wirklich gut und ich konnte mir den Beruf tatsächlich vorstellen.

Später habe ich mich in diesem Betrieb beworben und wurde angenommen!

Fazit

Ich mochte das schnupper nie wirklich. Ich bin eher eine zurückhaltende Person und deshalb bei fremden Menschen etwas scheu.

Ich habe mich meistens nicht wirklich getraut Fragen zu stellen und habe auch nie wirklich viel gesprochen, was ich heute auf jeden Fall ändern würde.

Alle meine Erfahrungen beim Schnupper waren etwas wert und ich konnte etwas daraus lernen, ob gut oder schlecht.

Bis zum nächsten Mal!

| von Stella

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