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Wie ich mich beworben habe

Für die Erstellung der Bewerbungsmappe erhielt Janik Unterstützung von der Schule und den Eltern. Mit seinen Bewerbungsunterlagen bewarb er sich dann bei seinem Wunschlehrbetrieb. Ob er die Lehrstelle erhalten hat, erzählt er in diesem Beitrag.

Hey, Welcome back! Schön bist du wieder da. Ich hoffe, du bist fit und es geht dir gut. Heute erzähle ich dir von meinem Bewerbungsprozess und meiner Bewerbung.

Angefangen haben wir mit dem Lebenslauf, den wir in der Schule gestalteten. Wir lernten, wie man ihn aufbaut, was alles darauf stehen muss und auch in welcher Reihenfolge die Infos stehen müssen. Da einige Schüler (ich ebenfalls) den Lebenslauf bereits für die Schnupperlehren brauchten, erstellten wir dieses Formular bereits im ersten Semester der zweiten Oberstufe. Später dann, also im zweiten Semester machten wir die weiteren Bewerbungsdokumente, also das Motivationsschreiben und ein Titelblatt für die Bewerbung.

Zuhause überarbeitete ich mit meinem Papa die Bewerbung nochmals komplett. Stundenlang überlegten wir, wie man Sätze besser formulieren kann und so kam schlussendlich eine sehr gute Bewerbung heraus. Ich bin über seine Hilfe sehr dankbar, denn alleine hätte ich die Bewerbung nicht annähernd so machen können, wie sie jetzt ist.

Meine Bewerbung konnte ich ab dem 1. August 2020 einsenden.

Meine Bewerbung konnte ich ab dem 1. August 2020 einsenden. Das lief über ein Online-Portal, in welchem ich mir einen Zugang erstellen musste, um die Dokumente dort hochzuladen. Das lief ganz gut und war auch nicht schwer. Nach der Einsendung bekam ich eine Bestätigung, dass meine Bewerbung eingesendet wurde und dass ich in den nächsten zwei Wochen weitere Informationen bekommen werde. Nach ziemlich genau einer Woche fand ich in meinem E-Mail-Postfach eine neue Mail von Swisscom, in der sie mich zu einem Vorstellungsgespräch einluden. Das freute mich sehr und ich meldete mich schnell bei ihnen, damit wir einen passenden Termin fixieren konnten. Dies funktionierte zum Glück auch ohne Probleme. Zu meinem Vorstellungsgespräch gibt es auch viel zu erzählen, denn es lief überhaupt nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber darüber schreibe ich im nächsten Blog.

 

Auf jeden Fall kam ich nach dem Vorstellungsgespräch ziemlich niedergeschlagen nach Hause, denn in meinen Augen lief das Gespräch nicht sehr gut und ich glaubte, dass ich nicht den nötigen Eindruck gemacht hatte, den es für die Lehrstelle brauchte. Ich war auch überzeugt, dass die Lehrstelle sehr begehrt war und ich keine Chancen hatte. Wie auch immer, ich musste eine weitere (sehr lange) Woche warten und dann kam dieser Tag, den ich nie vergessen werde.

Sofort liess ich alles stehen und liegen und ging in den Nebenraum, um das Telefon anzunehmen.

Ich war in der Chemiestunde und voll in einem Experiment vertieft, als sich meine Apple Watch meldete, anzeigte, dass auf meinem Telefon ein Anruf der Swisscom auf mich wartete. Sofort liess ich alles stehen und liegen (den Bunsenbrenner schaltete ich natürlich schon noch aus…) und ging in den Nebenraum, um das Telefon anzunehmen. Mein Herz pochte und meine Finger zitterten in diesem Moment so heftig, dass dieser Moment bis heute noch gut in Erinnerung geblieben ist.

Am Telefon war eine Frau, die ich zuvor noch nie gehört oder gesehen hatte. Sie fragte mich zuerst, wie ich das Bewerbungsgespräch erlebt habe, wie mein Eindruck war und ob ich weiterhin zur Swisscom möchte. Ich erzählte ihr meine Bedenken und alles was mir durch den Kopf ging und am Ende meiner Erzählung sagte sie zu mir, dass ich sie (also die Swisscom) sehr überzeugt habe und sie mir sehr gerne diese Lehrstelle anbieten möchten. Ich war so perplex, dass ich zuerst nach richtigen Worten suchen musste, nachher wurde mir aber immer klarer, was gerade passiert war und meine Freude kannte keine Grenzen. Ich ging zurück an mein Chemieexperiment und konnte es kaum erwarten, bis ich die tolle Nachricht zuhause erzählen konnte.

Seit jenem Moment geniesse ich mein letztes Schuljahr und freue mich riesig auf die Lehre. Jetzt kann ich mich noch voll auf meine eigenen Hobbys, Interessen und Projekte fokussieren und das geniesse ich sehr. Ich denke, die Lehre wird eine strenge Zeit werden, ich freue mich jedoch riesig darauf!

Das war meine Berufswahl-Story und das wars auch schon wieder mit meinem Blog von diesem Monat.

Bis bald - Janik

| von Janik

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