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Tipps für die Lehrstellensuche

Hallo zusammen, ich heisse Noah, bin 14 Jahre alt und gehe in die erste Sek. in Gipf-Oberfrick.

Bei uns sind die Themen Lehrstellensuche und Bewerben sehr aktuell, da wir aktuell eine Schnupperlehrstelle suchen müssen und wir uns bald entscheiden, was wir in Zukunft machen wollen.

Das Erste, was wir mit der Klasse gemacht haben, war der Besuch an der Berufsmesse in Zürich. Wir haben auch ein Berufswahltagebuch, wo fast alle Berufe gezeigt werden. Damit wir lernen, wie man ein Bewerbungsschreiben verfasst, haben wir zur Übung selber eine Bewerbung geschrieben. Zu einem Bewerbungsschreiben gehören mindestens ein Lebenslauf und ein Text, in dem steht, für welche Stelle und warum man sich bewirbt. Doch genauer wissen es Herr Müller, der Lehrmeister von MAM AG Gipf-Oberfrick (Mechanische und Technische Werkstatt) und Herr Weiss, der Lehrmeister von Fischer und Röthemund AG in Frick (Hoch und Tiefbau), denen ich ein paar Fragen stellen durfte.

Wenn man noch ganz am Anfang bei der Lehrstellensuche steht, empfiehlt Herr Müller, dass man schauen sollte, was für Interessen man hat und sich zu informieren, was für Lehrstellen es zu diesen Interessen gibt. Man kann auch dem Rat von Herrn Weiss folgen und zu einem Berufsberater gehen, der einem einen Beruf empfiehlt, den man mal genauer erkunden sollte. Wenn es einen anspricht, kann man sich im Anschluss auch für eine Schnupperlehre bewerben.

Wenn man sich dann für eine Lehrstelle bewerben will, ist es wichtig, dass man die Augen offen hält für ausgeschriebene Lehrstellen in Zeitungen oder auch auf Plattformen wie GATEWAY, wo es eine grosse Auswahl an Lehrstellen hat, da sind sich beide Lehrmeister einig.

Das Zweite, was man macht, wenn man eine Lehrstelle sucht, ist ein Bewerbungsschreiben zu erstellen. Beim Bewerbungsschreiben sollte man sich genau vorstellen, damit der Lehrmeister weiss, wer man ist. Dazu gehören Name, Geburtsdatum, Hobbys, Lieblingsfächer, E- Mail oder Telefonnummer, Name und Beruf der Eltern und Geschwister und Adresse, Telefonnummer und Emailadresse von zwei Lehrern von euch. Von Vorteil wäre auch, wenn man noch ein Foto von sich, das Schulzeugnis und eventuell ein Schnupperlehrzeugnis dazu tut. Das Allerwichtigste ist jedoch, dass man sich auch ehrlich beschreibt, denn es gab offenbar schon Fälle, in denen die Bewerber das Bewerbungsschreiben etwas ausgeschmückt haben und damit aufgeflogen sind, berichtete Herr Müller. Es wird ja viel über die Zeugnisnoten und Einträge diskutiert, jedoch sind die Zeugnisnoten nur ein Teil der gesamten Bewerbung und nicht alleine matchentscheidend.

Nach dem Versenden eurer Bewerbungsmappe folgt hoffentlich ein Bewerbungsgespräch. Im Gegensatz zu Herrn Müller ist das bei Herrn Weiss nicht der Fall, bei ihm ersetzt die Schnupperlehrstelle das Bewerbungsgespräch. Bei Herrn Müller ist es so, dass er bei einem Bewerbungsgespräch am meisten auf das Auftreten des Bewerbers achtet. Wichtig ist auch, dass man rechtzeitig beim Treffpunkt des Gesprächs ist. Herr Müller sagt, dass man lieber ein bisschen früher beim Treffpunkt sein sollte. Dies würde einen besseren Eindruck machen, als wenn man zu spät käme. Bei der Kleidung sollte man darauf achten, dass man nicht übertreibt. Beide Lehrmeister finden, dass man z.B. nicht gerade in einem bauchfreien T-Shirt, aber auch nicht unbedingt in Anzug und Krawatte zu einem Bewerbungsgespräch kommen sollte, es genügt saubere Alltagskleidung.

Es ist super, wenn du dem Lehrmeister während des Gesprächs Fragen stellst, denn dann merkt der Lehrmeister, dass du dich für den Beruf interessierst, wie beide meinten.

Den Lehrmeistern geht es bei der Suche nach neuen Lehrlingen am meisten darum, dass die Person ins Team passt, motiviert ist, interessiert ist und Respekt zeigt. Also kannst du auch als eher durchschnittlicher Schüler einen guten Job bekommen, denn Noten sind nicht alles.

Noah Romano

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