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Meine Erlebnisse während den Schnupperlehren als KV, Zeichner und Optiker

Hallo zusammen, ich bin es, Noah! Letztes mal habe ich euch berichtet, wie ich bei der Schnupperstellen-Suche vorgegangen bin. Nun ist bereits wieder eine Weile her und ich habe einen Einblick in die Berufe KV Immobilien, Hochbau Zeichner und Optiker erhalten. Gerne erzähle ich euch hier, was für Erfahrungen und Erlebnisse ich dabei gemacht habe.

Als Kaufmann im Bereich Immobilien begann mein Arbeitstag damit, dass wir von einem angekommenen Paket die Ware kontrolliert haben. Als nächstes erklärte mir meine Betreuerin alles rund um das Computerprogramm, mit dem sie arbeiteten. Danach durfte ich Mahnungen und Kündigungen an Bewohner versenden, die ihre Miete noch nicht bezahlt hatten. Auch eine Wohnungsbesichtigung wäre angestanden, diese blieb jedoch leider aus, da der Kunde nicht zum vereinbarten Treffpunkt erschien. Zurück im Büro ging es damit weiter, Bürokram zu sortieren und einzuordnen. Wir bekamen auch viele Anrufe, unter anderem von einer älteren Dame, die ihren Schlüssel verloren hatte. Wir halfen ihr beim Suchen und fanden ihn schliesslich in ihrem Briefkasten. Zum Schluss habe ich noch Briefe verpackt und markiert. Ich bekam als Entschädigung für meine Arbeit sogar noch fünfzig Franken. Dieser Tag hat mir grossen Spass gemacht. Ausserdem ist das KV eine gute Grundausbildung. Es ist also ein Beruf, der in meiner engeren Auswahl bleibt.

Als nächstes habe ich Zeichner Fachrichtung Architektur geschnuppert. Als ich ankam, wurde mir das ganze Büro vorgestellt. Dann löste ich eine Menge Geometrieübungen, bevor ich mit einem Bauleiter auf eine Baustelle gehen durfte. Dort sprach er mit jedem einzelnen Arbeiter, korrigierte sie, gab Ihnen Aufgaben und sorgte für Ordnung, währenddem ich dabei zuhören durfte. Nach der Mittagspause wurde mir das CAD vorgestellt, ein Computerprogramm mit dem man Häuser zeichnen kann. Im CAD- Einführungskurs lernte ich, nach einer Anleitung ein Gebäude zu konstruieren. Danach löste ich ein paar Mathe-Aufgaben, bevor ich eine Konstruktion mit Karton nachbaute. Zum Schluss durfte ich dann noch mein eigenes Traumhaus zeichnen und designen. Ich kann mir gut vorstellen, diesen Beruf in der Zukunft auszuüben.

Meine letzte Schnupperlehre absolvierte ich bei einem Optiker. Diesen Beruf wollte ich auch mal anschauen, weil ich mich für Mode interessiere und gleichzeitig Kundenkontakt sehr gerne mag. Ich hatte dann jedoch meine Zweifel, als ich erfuhr, dass dieser Beruf ein Handwerksberuf ist, denn handwerklich bin ich nicht wirklich begabt. Als erstes wurden mir dann alle Gräte vorgestellt, die ein Optiker braucht. Nachher durfte ich ein kleines Velo aus Draht formen, was ich überraschend gut meisterte. Der Rest des Tages bestand darin, dass ich viel mit Kunden zu tun hatte. Ich durfte bei den Gesprächen mit den Kunden mit lauschen. Ich brachte dabei viel über das Optikerdasein in Erfahrung. Ausserdem habe ich viel über die Sportart Schiessen gelernt, da dieses Geschäft auch Schiessbrillen verkauft und ich mit den Kunden oft über diese Sportart unterhielt. Schlussendlich hat mir der Beruf überraschend gut gefallen. Ich denke, dass ich auch den handwerklichen Teil hinbekomme. Ausserdem gefällt mir besonders, dass man so viel Kundenkontakt hat.

Im Endeffekt kann ich mir alle drei Berufe gut vorstellen. Jedoch sind KV Immobilien und Optiker momentan meine Favoriten. Mein Wunsch für nach der Lehre wäre, dass ich Sportjournalist werde. Bis dahin habe ich jedoch noch ein bisschen Zeit und werde erst mal die restlichen Schnupperlehren absolvieren, auf die ich mich jetzt schon freue.

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