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So war mein erstes Vorstellungsgespräch

Bei meinem ersten Vorstellungsgespräch war ich aufgeregt und wusste nicht wie ich als Person rüberkomme. Am Abend zuvor las ich die Einladung für das Vorstellungsgespräch bestimmt 6-Mal, um sicher zu gehen, ob ich am nächsten Tag um die richtige Zeit und am richtigen Ort war. Denn es wäre ja nicht so angenehm, wenn man beim Vorstellungsgespräch zu spät kommen würde. Die Kleidung und das äussere Auftreten sind sehr wichtig. Die Kleidung sollte dem Beruf entsprechend sein und sollte keine Löcher irgendwo haben. Ausserdem sollte man gepflegt und ordentlich rüberkommen. Das heisst, die Fingernägel geschnitten, der allenfalls vorhandene Bart sollte gepflegt aussehen und man sollte frisch riechen.

Schon der Weg zum Vorstellungsgespräch war für mich eine Qual, denn ich wollte es endlich hinter mich bringen. Ich war beim angegebenen Standort und meldete mich beim Empfang. Ich hatte eiskalte Hände, die bekomme ich oftmals, wenn ich in eine ungewohnte Situation komme. Um dies zu verhindern, kann man die Hände aneinander Wärmen. Denn ein warmer selbstsicherer Händedruck macht einen guten Eindruck.

Die Person die das Vorstellungsgespräch durchführte, holte mich beim Empfang ab. Wir gingen in irgendein Büro, dort wurde mir Wasser angeboten, und ich empfehle das Wasser anzunehmen denn es kann sein das man beim Reden einen trockenen Mund bekommt, und das ist ziemlich unangenehm. Mir war aufgefallen als ich dort gesessen war, dass mein Rücken mit der Zeit weh tat und es mir unangenehm wurde. Deshalb empfehle ich euch in einer geraden Position zu sitzen und man darf selbstverständlich die Rückenlehne brauchen um den Rücken abzustützen.

Zuerst wurde ich gefragt wer ich bin, von wo ich komme, was ich so in meiner Freizeit am liebsten mache, was meine Eltern machen und wieso ich mich hier Beworben hatte. Dann über die Firma selber was ich denke was sie hier machen. Bei den Antworten sollte man mit Wörtern arbeiten die man selber auch versteht und der Redefluss sollte mit abwechslungsreichen Wörtern gefüllt werden. Der Augenkontakt zum gegenüber ist sehr wichtig. Man muss die Person nicht gerade anstarren, aber beim Sprechen ist es wichtig, dem gegenüber in die Augen zu schauen. Ausserdem gefällt es dem gegenüber wenn man ab und zu nicken oder auch sich zu etwas Gesprochenem zu äussern. Die meisten Fragen, die gestellt werden, sind Standartfragen, wie zum Beispiel: Wieso haben Sie sich für diesen Beruf entschieden? Wieso sollten wir Sie nehmen? Was finden Sie an uns so speziell? Und so weiter und so fort. Bei diesem Gespräch redet man nicht wie mit einem Kollegen in der Du-Form, sondern dort redet man in der Höflichkeitsform mit Sie. Ich nehme an, eure Lehrer hatten euch das schon sehr viele Male gesagt.

Als wird dann fertig waren mit dem Vorstellungsgespräch und ich endlich entlassen wurde, war ich sehr erleichtert und freute mich schon auf die Rückmeldung. Nach wenigen Tagen bekam ich denn Bescheid das Sie mich gern hätten und ich sagte natürlich ja. Doch das muss nicht heissen, dass ihr die erste Zusage annehmen müsst, ihr könnt euch noch für andere Betriebe umschauen. Doch umso länger ihr wartet, desto grösser ist das Risiko, die zugesagte Lehrstelle wieder zu verlieren. Viele Vorstellungsgespräche sind an einen Schnuppertag gekoppelt und beim Schnuppertag ist das Auftreten auch sehr wichtig, denn dort wird auch schon entschieden ob man geeignet wäre.

Ich hoffe ihr könnt mit meinen Erfahrungen etwas anfangen und wünsche euch alles Gute bei euren bevorstehenden Vorstellungsgesprächen.

Liebe Grüsse, Jeffrey

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