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Darauf kannst du dich freuen!

29.11.2023
von Lernenden der Zurich
Elena und Viola, Lernende Fachfrau Kundendialog EFZ Bei Zurich Versicherungen

Wirst du bald deine Lehre beginnen und fragst dich jetzt schon, was dich erwartet? In diesem Blogbeitrag teilen wir, Elena und Viola, Tipps und Ratschläge mit dir, wie du dich optimal auf deinen nächsten beruflichen Meilenstein vorbereiten und mit den bevorstehenden Veränderungen in der Arbeitswelt umgehen kannst.

Hallo Zusammen

Als wir vor 2.5 Jahren unsere Ausbildung begonnen haben, war dies für uns eine äusserst bedeutende Veränderung. Es war nicht nur eine Veränderung im Alltag, sondern auch eine Veränderung, die uns persönlich stark beeinflusst hat. Wir haben für euch einige Fragen und unsere Tipps dazu zusammengestellt, die euch bei diesem wichtigen Schritt unterstützen können.

Was sind die grössten Veränderungen, wenn man in die Lehre kommt?

Der Übergang in die Lehre bringt eine Reihe von Veränderungen mit sich. Hier sind einige der grössten Veränderungen, die du erwarten kannst:

  1. Veränderung des Alltags: Der Wechsel von der Schule in die Lehre bedeutet einen neuen Tagesablauf. Du wirst deinen neuen Arbeitsplan kennenlernen. Täglich früh aufzustehen, zur Arbeit gehen, den ganzen Tag arbeiten, am Abend wieder nach Hause gehen und allenfalls für die Schule lernen. Du wirst deinen Tag gut durchplanen müssen.
  2. Verantwortung und Selbstständigkeit: In der Lehre wirst du mehr Verantwortung übernehmen. Du wirst Aufgaben selbständig erledigen und Verantwortung für deine Aufgaben tragen.
  3. Neue Arbeitsumgebung: Du wirst dich in einer neuen Arbeitsumgebung befinden, sei es in einem Büro, einer Werkstatt oder einem anderen Arbeitsplatz. Du wirst neue Mitlernende, Arbeitskollegen und Arbeitsabläufe kennenlernen.
  4. Von der Theorie in die Praxis: Du wirst neue Möglichkeiten haben viel zu lernen. Wobei du zuerst bei allem die Theorie lernst und danach in die Praxis steigst und dein Gelerntes ausprobieren und zeigen darfst.  
  5. Dein eigenes Geld: Du wirst in deiner Ausbildung dein eigenes Geld verdienen und bist unabhängig.

Diese Veränderungen können zunächst herausfordernd sein. Das war für uns auch am Anfang ein bisschen schwierig. Genau deswegen sind wir jetzt gewachsen und in vielen Sachen stärker geworden. Unsere Schwächen sind jetzt unsere Stärken und darauf darfst du dich freuen!

Wie verhält man sich in der Lehre?

  • Sei zuverlässig und pünktlich. Die Arbeitszeiten einzuhalten ist wichtig. Informiere deine Ausbilder im Voraus, wenn du aus irgendeinem Grund nicht pünktlich sein kannst.
  • Sei aufmerksam und lernbereit. Stelle Fragen, wenn dir etwas unklar ist. Schreibe dir die Antworten unbedingt sauber auf. Gute Notizen sind Gold wert!
  • Verhalte dich mit deinen Mitlernende und Arbeitskollegen angemessen und respektvoll. Höflichkeit und Freundlichkeit ist dabei sehr wichtig.
  • Suche nach Möglichkeiten, um deine Schwächen zu verbessern und es in deinen Stärken umzuwandeln.
  • Nutze das Feedback von deinen Ausbildern und Kollegen, um dich zu verbessern.
  • Baue Beziehungen zu deine Mitlernenden und Arbeitskollegen auf.

Wie kommuniziert man und wie nicht?

Eine gute Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Eine gute Kommunikation ist sehr wichtig. Hier sind einige Tipps, wie man gut und schlecht kommunizieren kann. Gerade in unserer Lehre als Fachfrauen Kundendialog ist die Kommunikation natürlich das A&O.

Wie man kommuniziert:
  • Sei offen und ehrlich. Teile deine Gedanken und Meinungen auf respektvolle Art und Weise. Offenheit fördert eine positive Ausstrahlung und ermöglicht es anderen, besser zu verstehen, was du denkst und fühlst.
  • Sei aktiv und zeige dein Interesse, indem du viele Fragen stellst und dich aktiv beteiligst in Gesprächen, du darfst auch gerne mal selber Feedback geben.
  • Sei geduldig und respektvoll. Nimm dir Zeit anderen Teammitgliedern oder Lernenden zuzuhören und zu verstehen, was sie sagen möchten.
Wie man nicht kommuniziert:
  • Versuche andere nicht zu unterbrechen. Lass die anderen ausreden und gib ihnen die Möglichkeit, ihre Gedanken vollständig auszudrücken, bevor du etwas dazu sagst. So zeigst du auch, dass du dein Gegenüber ernst nimmst.
  • Nimm Rückmeldungen und Gespräche unbedingt ernst und arbeite daran, wenn du Feedback bekommst, aber nimm es nicht persönlich. Am Anfang wirst du viel Feedback gekommen, das ist ganz normal und hilft dir dich weiter zu entwickeln und es ist nicht gegen dich persönlich gemeint.

Wie geht man auf neue Menschen zu?

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck! Dieser Satz ist wichtig, denn jeder merkt sich den ersten Eindruck. Ein Lächeln und eine positive Ausstrahlung, ist eine Einladung für andere, sich dir gegenüber zu öffnen. Stelle Fragen und höre aktiv mit, um die Person besser kennenzulernen. Dies kann helfen eine Verbindung herzustellen. Sei hilfsbereit und unterstütze andere. Gute Beziehungen zu Teamkollegen und anderen Lernenden sind in der Lehre sind sehr hilfreich, man kann sich so gegenseitig unterstützen bei Fragen oder wenn es einem mal nicht so gut geht.

Welche Tipps haben wir für dich, wenn du nächsten Sommer deine Lehre startest?

Freue dich auf den Start in die Lehre. Bereite dich gut vor, indem du dich über die Firma und Schule informierst. Allenfalls brauchst du neue Kleider für die Arbeit oder neue Schulsachen. Plane deine Ferien rechtzeitig und schlafe genügend aus, bevor du deinen ersten Lehrtag startest.

Auf was kannst du dich in deiner Lehre am meisten freuen?

Freue dich auf Herausforderungen. Du wirst viele neue Menschen kennenlernen und dein Wissen erweitern. Du wirst Fortschritte sehen, die dich motivieren weiterzumachen. Du kannst Zukunftspläne machen und dir Ziele setzen. Mit deinen Mitlernenden wirst du dich viel austauschen und gemeinsame Sachen erledigen. Du wirst das Gefühl von Teamarbeit und Wertschätzung fühlen, das dir zeigen wird, wie wichtig der Zusammenhalt ist.

Was solltest du von Anfang an beachten?

Schreiben dir viele Sachen auf. Frage unbedingt, wenn du etwas nicht verstehst oder mehr über etwas wissen möchtest und mache dir viele und gut nachvollziehbare Notizen. Am besten hast du einfach immer deinen Notizblock und Stift dabei.

Am meisten lernst du, wenn du es selbst ausprobierst und auch mal selber etwas nachliest im Selbststudium. Wenn du meinst, dass du nicht weiterkommst, versuche mal zuerst etwas selber zu probieren, bevor du immer direkt deinen Ausbildner fragst.

Liebe Grüsse
Elena & Viola

Wir hoffen, dass dir der Blogbeitrag gefallen hat. Wenn du mehr über die Lehre bei Zurich erfahren möchtest, findest du auf unserem gateway-Profil viele Informationen:

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