Lernende berichten

Lehrabschluss? Was nun?

11.06.2024
von F. Hoffmann-La Roche AG
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Wieder neigt sich die Lehrzeit bei vielen Lernenden schon bald dem Ende zu. In knapp einem Monat halten sie bereits ihr Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis in den Händen. Mit einem Rucksack voll an Erfahrungen zieht es die frischgebackenen Berufsleute in verschiedenste Richtungen. Mit Vorfreude blicken die jungen Erwachsenen noch einmal auf ihre Lehrzeit zurück und verraten, welchen Weg sie für die Zukunft einschlagen.

Ein zusätzliches Jahr Berufserfahrung

Bei Roche gibt es für engagierte und motivierte Lernende die Möglichkeit nach der Lehre ein weiteres befristetes Jahr in der Firma zu verbringen. Während dieser Zeit kann man nicht nur wertvolle Berufserfahrung sammeln, sondern sich auch in Ruhe mit den eigenen Zukunftsplänen auseinandersetzen.

Das macht Jasmine, Biolaborantin in Basel. Sie beginnt im Sommer das Assistenzjahr in der Biologielaboranten-Ausbildung. Dabei wird sie viel mit Lernenden oder Schnupperlernenden in Kontakt sein und im Hintergrund die Vorbereitungen für die Ausbildungskurse unterstützen. Danach möchte sie Studieren. Was genau, ist jedoch noch offen: «Dies ist der Grund, warum ich mir erst einmal Zeit nehmen möchte, um in Ruhe zu entscheiden, in welche Richtung es anschliessend gehen sollte», erklärt Jasmine. Auch Lukas, Informatiker Applikationsentwicklung Way-up in Rotkreuz, möchte in Zukunft ein Teilzeitstudium in Richtung Informatik beginnen. Erstmals arbeitet er jedoch noch ein Jahr bei Roche. Mit seinen Plänen habe er sich schon vorher befasst: Während der Lehre hat sich herauskristallisiert, was ich genau machen möchte», sagt Lukas.

«Nach der Lehre mache ich das Qualifizierungsjahr.
Das ist ein Angebot der Berufsbildung, bei dem man für ein Jahr weiterhin bei Roche arbeiten kann.»

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Caroline, Kauffrau

Praktikum im Ausland (Global Internship Program)

Für Elena geht es wortwörtlich über die Grenzen hinaus. Denn die Laborantin Fachrichtung Chemie – sowie sechs weitere Absolvent/innen aus Basel – werden während eines sechsmonatigen Praktikums bei Gentech in San Francisco in den USA ein Auslandssemester starten. Dies kombinieren sie mit einer temporären Anstellung bei Roche an einem Arbeitsplatz im Betrieb. Aber wer weiss, vielleicht können sie ihre Aufenthalte in Amerika auch noch verlängern.

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Samuel, Chemie- und Pharmatechnologe

«Ich freue mich sehr, nun ausgebildet in das Berufsleben eintauchen zu können.»

Berufliche Karriere bei Roche starten

Vereinzelte Lernende haben bereits eine Festanstellung bei Roche erhalten. So etwa Samuel, Chemie- und Pharmatechnologe in Basel. Er wird ab Sommer in der chemischen Entwicklung tätig sein. Felix, Informatiker Applikationsentwicklung Way-up hat auch bereits einige Monate vor Lehrabschluss eine Anschlussstelle gefunden. Er wird von der Softwareentwicklung in die Verwaltung von Hardware wechseln.

«Ich werde in einem Team für kritische Applikationen arbeiten, dadurch kann ich beispielsweise unsere interne Bank unterstützen.»

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Felix, Informatiker Applikationsentwicklung Way-up

Studium

Das Interesse für das anschliessende Studieren ist bei den angehenden Berufsleuten spürbar. Gian-Luca, Informatiker Applikationsentwicklung in Rotkreuz hat schon während seiner Schulzeit gewusst, dass er einmal den Master absolvieren will. «Ich werde direkt im Anschluss an die Lehre das Passerellen-Studium antreten, um später an die Universität gehen zu können», betont der Informatiker. Dazwischen möchte er ausserdem noch Arbeiten und den Militärdienst absolvieren. André, Konstrukteur, wird ein Teilzeitstudium in Maschinenbauingenieurwesen beginnen. «Neben dem Studium habe ich das Privileg, mich weiterhin als Junior Hardware Engineer Mechanics, respektive als Berufsbildner bei Roche einzubringen», freut sich André.

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Gian-Luca, Informatiker Applikationsentwicklung

«Ich werde noch einmal mehr Selbstdisziplin brauchen, da der Grossteil der Passerelle Selbststudium ist, und ich nur noch 13 Lektionen Unterricht haben werde.»

Weitere Anschlusslösungen

Bei Jannis, Elektroniker, aus Rotkreuz steht nach der Lehre das auf dem Programm. «Ich werde wohl zuerst einmal etwas physischen Stress haben in der Grundausbildung», schmunzelt Jannis. Auch Robert, Kaufmann in Rotkreuz, hat klare Pläne: «Ich mache die Vollzeit-Berufsmaturität und kann nebenbei noch 30% bei Roche weiterarbeiten.»

«Mein Arbeitsalltag dreht sich ab Sommer um 180 Grad.»

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Robert, Kaufmann

Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, sich mit den Zukunftsplänen auseinanderzusetzen?
Grundsätzlich gilt auch hier: «Umso früher, desto besser.» Es gibt verschiedene Wege, dieses Thema anzugehen. «Ich habe schon früh mit den Lernenden in den Lehrjahren über mir gesprochen, was sie nach der Lehre machen und mir so verschiedene Meinungen zu den Angeboten eingeholt», erzählt Elena. Roche unterstützt die Lernenden ebenfalls bei diesem Entscheid. «Die Berufsbildung bietet einen Career Day an, bei dem ehemalige Lehrabgänger/innen von ihrem Werdegang erzählen. Daneben gibt es viele weitere Informationen und Präsentationen, die angeboten werden, weiss Caroline, Kauffrau in Basel, welche ebenfalls im Sommer ihr Qualifizierungsjahr beginnt.

Lektionen fürs Leben

Während der Lehrzeit eigneten sich die Lernenden nicht nur viele Fachkompetenzen an, sondern auch viele Soft Skills: «Ich bin reifer geworden, habe Disziplin und die Fähigkeit zur Teamarbeit erlernt. Dies kommt mir nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch im Alltag zugute», hält Gian-Luca fest. Jasmine nimmt auch eine Menge «Selbstvertrauen, Selbstständigkeit, gute Fach- und Englischkenntnisse sowie Kommunikationsfähigkeiten» aus ihrer Lehre mit. Ähnlich geht es auch Robert. Er hat in Sachen «Offenheit und den Kontakt zu den Menschen suchen» wertvolle Erfahrungen gesammelt.

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Jannis, Elektroniker

«Aus der Lehrzeit nehme ich die ganze Physik der Elektronik und Programmiersprachen mit, aber natürlich auch meine erlernten Fähigkeiten, Probleme zu erkennen, zu analysieren und systematisch zu lösen.»

Ein Blick zurück

Zum Lehrabschluss hin haben sich die Lernenden noch einmal Gedanken gemacht, was sie ihrem früheren Ich zum Lehrbeginn raten würden und diese mit uns geteilt. Der Gedanke daran brachte einige zum Schmunzeln.

«Mit meiner verkürzten zweijährigen Way-up Lehre ist der Lehrbeginn nicht so weit her. Aber ich würde meinem jüngeren Ich sagen: Das ist der richtige Weg, denn du gewählt hast.»

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Lukas, Informatiker Applikationsentwicklung Way-up
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Jasmine, Biolaborantin

«Die Lehrzeit geniessen und sich von Beginn an Notizen machen, denn alles kann man sich dann doch nicht einfach so merken.»

«Von Anfang an gut mitmachen, ob in der Schule, im üK oder in den Abteilungen. Alles, was man am Anfang lernt, ist aufbauend auf die nächsten Jahre. Zuerst sollte man die Basics meistern.»

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André, Konstrukteur
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Elena, Chemielaborantin

«Die Zeit geniessen, denn sie geht rasend schnell vorbei».

Wenn du mehr über die Lehre bei Roche erfahren möchtest, dann findest du hier mehr Informationen:

Roche als Lehrbetrieb

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