Yanic, kurz vor der Lehre als Informatiker EFZ
von Yanic
Yanic besucht zurzeit die dritte Sekundarschule. Im Sommer beginnt er anschliessend die Lehre als Informatiker Applikationsentwicklung bei BKW. Monatlich berichtet Yanic bei uns über seine Berufswahl und die dabei gesammelten Erfahrungen.
Über mich
Mein Name ist Yanic und ich bin 15 Jahre alt. Ich wohne im Kanton Bern und fange schon bald meine Lehre als Informatiker bei der BKW an. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich in der 9. Klasse Sekundarniveau.
«In meinem Leben dreht sich alles um Zahlen und die Computerwelt. Bereits als kleiner Junge habe ich mich für das iPad meiner Grossmutter interessiert.»
Einige Zeit später bin ich sehr oft auf YouTube und schaue mir kleine «How to programm an App» Videos an.
In meiner Freizeit schreibe ich sehr gerne Texte (Artikel für das Jugendheft «#ÄuäBärn») oder engagiere mich beim Jugendparlament der Stadt Bern als Mitglied des Vorstandes. Typisch für die meisten Informatiker: coden ... In meiner Freizeit lerne ich jetzt natürlich schon viel über das ganze Programmieren und Erstellen z.B. einer App. Ausserdem lerne ich sehr viel Neues durch die Nebenjobs, welche ich manchmal mache.
Lehre als Informatiker EFZ – Applikationsentwicklung
Wie ihr eventuell schon erraten könnt, werde ich eine Ausbildung als Informatiker mit der Fachrichtung Applikationsentwicklung machen. Seit mehreren Jahren interessiert mich das sogenannte «Coding» sehr fest und daher möchte ich es auch zu meinem Beruf machen. «Coding» bedeutet so viel wie ganz viele Zeilen auf Englisch in einen Computer eintragen, welcher dann ein fertiges und hoffentlich sauberes Programm rausgibt. Ich habe es schon so oft gemerkt, dass mir der Job Informatiker sehr gut gefällt, hier ein paar Beispiele: Man braucht als Informatiker gute Mathematikkenntnisse. Per Zufall ist Mathematik eines meiner Lieblingsfächer in der Schule, das Fach liegt mir sehr gut. Englischkenntnisse sind sehr wichtig und ich persönlich würde mich jetzt auch so einstufen, dass ich Englisch recht gut kann. Beim Französisch hingegen klappt das noch nicht so sehr, aber das braucht man als Informatiker ja fast nie, ausser im direkten Gespräch mit Kunden.
Ich finde, dass die Motivation das Wichtigste in der Schule sein muss, da man sonst nicht lernen kann.
Monatlicher Blog mit persönlichen Einblicken
Für euch werde ich nun bis im Dezember jeden Monat einen neuen Blogartikel schreiben, bei welchem ihr meine Arbeiten, Vorbereitungen, Lehrzeit und natürlich die Schule nach den Sommerferien detailliert nachlesen könnt.
Die Zeit in meinem Leben verging bis jetzt sehr schnell, ich habe es am eigenen Leib erfahren, wie sich dieses «Rennen» um eine Lehrstelle anfühlt. Ich kann euch nun nicht sagen, ob ich es unter- oder überschätzt habe, aber ich finde, dass ich dieses Rennen sehr gut gemeistert habe. In der Oberstufe habe ich mich in der Schule sehr angestrengt und gute Noten geschrieben. Dies hat sich wirklich gelohnt!
In diesem Artikel lernt ihr mich kennen und in den folgenden werdet ihr dann, wie oben schon geschrieben, hauptsächlich über meine Vorbereitung und dann die Lehrzeit mehr erfahren.
Kurz und knapp: Ich habe seit der 2. Schulwoche nach den Sommerferien eine super Lehrstelle bei einer super Firma, der BKW AG!
Ich kam auf die BKW, da ich einen Lehrstellen-Event in Bern besuchte. Das kann ich jedem nur empfehlen. Als ich dann bei der BKW am Schnuppern war, haben sich meine Zukunftsvisionen ein bisschen verändert. Mehr dazu werdet ihr später erfahren.
Meine beruflichen Vorsätze
Beruflich kann man das zwar nicht wirklich nennen, aber ich will mir bis im Sommer natürlich weiterhin in der Schule sehr viel Mühe geben. Ich finde es wichtig, dass man nicht alles hinschmeisst, sobald man eine Lehrstelle bekommen hat. Dies ist der grösste Vorsatz von mir, da es nach der 9. Klasse weiter mit der Schule geht. Nach den Sommerferien werde ich weiterhin in die Schule gehen – in die BMS – und möchte sehr gerne die Berufsmaturität erfolgreich abschliessen, denn mir ist es sehr wichtig, nach den 4 Jahren Lehrzeit eine Ausbildung plus noch die Berufsmaturität zu haben.
Nebst diesem Vorsatz nehme ich mir natürlich auch vor, möglichst gut im Bbc (Berufsbildungscenter) zu starten, wo ich ein Basislehrjahr absolviere. Einen Mitlernenden in meinem 1. Lehrjahr dort habe ich bereits kennengelernt und wir verstehen uns bestens. Ich bin sehr froh, dass er einen möglichst gleichen Weg wie ich einschlagen möchte und hoffe, dass wir während der Lehrzeit und auch noch danach gut miteinander auskommen und uns gegenseitig unterstützen können.
Die BKW ist für mich eine super Firma und ich bin stolz, meine Lehrstelle dort bekommen zu haben. Die Personen, welche für mich während der Lehre zuständig sind, sind sehr nett, haben ähnliche Ziele und einen ähnlichen Humor wie ich. Daher freue ich mich im August mit dem «Basislehrjahr» im Bbc zu beginnen und dann ab August bei der BKW zu arbeiten.
Ich möchte mir sowohl in der Schule als auch im Betrieb sehr viel Mühe geben.
Ich hoffe mal, dass dies genug Startinformationen über mich und meine Ziele bzw. Vorsätze für euch sind.
Bis zum nächsten Beitrag von mir!
Yanic