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Berufe von A-Z

Mediator/in

kommunizieren, vermitteln, organisieren, planen, dokumentieren

Mediator/in

Beschreibung

Konflikte zu lösen ist nicht immer einfach, wir erfahren das im Alltag immer wieder. Mediatoren und Mediatorinnen kennen Strategien zur Konfliktbewältigung. Ihre Arbeit ist vor allem in Scheidungsangelegenheiten bekannt. Sie erarbeiten mit Paaren, die sich trennen wollen, in Gesprächen verbindliche Lösungen für das Sorgerecht der Kinder, Aufteilung der Güter, zukünftiger Umgang miteinander.

Dies ist aber nur ein Tätigkeitsbereich. Mediatoren und Mediatorinnen vermitteln und suchen Lösungen bei Familienstreitigkeiten, z.B. bei einer Erbschaft, bei Nachbarkonflikten, bei Problemen zwischen Eltern und Jugendlichen, in Unternehmen bei Differenzen zwischen Mitarbeitenden (Mobbing), bei Miet- und Schulproblemen. Sie leiten die Gespräche als neutrale Vermittlungsperson.

Durch ihre Distanz können die Fachleute die Konfliktmuster besser sehen und aufzeigen und aufgrund ihrer juristischen Grundausbildung fachlich mit Rat beistehen.

Facts

Zutritt
Je nach Ausbildungsinstitut unterschiedlich. Meist gilt:
Abschluss einer Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, im juristischen, humanistischen oder psycho-sozialen Bereich; 2 Jahre Berufspraxis mit Mediation als Arbeitsform.
Ausbildung
Je nach Ausbildungsinstitut 1 bis 2 Jahre berufsbegleitende Ausbildung (30-40 Kurstage).

Nach 2 Jahren Berufspraxis und zwei schriftlich eingereichten Mediationsprotokollen wird die Mediatorin oder der Mediator in die Liste vom Schweiz. Verein für Mediation eingetragen, was zum Titel «Mediator/in SVM» berechtigt.

TOP Anforderungen

Interesse an zwischenmenschlichen Beziehungen und an juristischen Fragen, reife Persönlichkeit, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Sprachgewandtheit, Einfühlungsvermögen, psychische und physische Stressresistenz, ausgeprägte Beobachtungsgabe, gutes Gedächtnis.

Karrierewege

Fachkurse. Ausbildung in Deutschland als Supervisor/in für Mediation.