Häufig gestellte Fragen

An dieser Stelle beantworten wir häufige Fragen zu folgenden Themen:

Multicheck®

    Bei den Multicheck® Eignungsanalysen ist es nicht möglich, bei einer ausgewiesenen Dyskalkulie oder Legasthenie als Nachteilsausgleich eine Anpassung der standardisierten Durchführung oder Interpretation zu gewährleisten. Dies vor allem aus dem folgenden Grund: Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwächen unterscheiden sich bei Betroffenen bezüglich der Schwere. Aus diesem Grund ist es nicht sinnvoll, eigens empirische Normen für die gesamte Gruppe von Betroffenen zu entwickeln. Um den Grad des benötigten (und zugleich des zulässigen) Nachteilsausgleichs zu bestimmen, müsste zunächst von einer Fachperson (z. B. eine spezialisierte Ärztin oder ein Psychologe) jeweils akkurat und entlang eines objektiven Massstabs die Schwere einer Beeinträchtigung bestimmt werden. Aus dieser Quantifizierung für jede betroffene Person müsste in der Folge für jedes Aufgabengebiet einer Multicheck® Eignungsanalyse bestimmt werden, wie gross der Nachteilsausgleich beim Vergleich mit der Normstichprobe sein müsste. Die verfügbaren medizinisch-psychologischen Methoden zur Diagnose der genannten Beeinträchtigungen entsprechen jedoch nicht der für diesen Zweck benötigen Güte einer hinreichend akkuraten (objektiven, zuverlässigen und validen) Diagnostik. Das aufgrund einer ungenauen Diagnose des Schweregrads einer Beeinträchtigung (und somit durch einen unzulänglichen Nachteilsausgleich) angepasste Ergebnis einer Multicheck® Eignungsanalyse würde die wahre schulisch-intellektuelle Eignung von Betroffenen für eine Berufslehre so zumeist überschätzen oder unterschätzen. In den vergangenen Jahren wurden die Aufgaben und das Layout allerdings mit ausgewiesenen Experten einer gründlichen Prüfung unterzogen. In der Folge wurden Schriftarten, -farben, -grössen und auch einzelne Aufgaben inhaltlich und formal angepasst, um Einschränkungen für Personen mit Lese- oder Rechenschwäche oder Farbfehlsichtigkeit zu reduzieren. Für Jugendliche mit einer Sehschwäche stehen Computer mit vergrösserter Darstellung zur Verfügung. Auch wurde bei der Entwicklung der Aufgaben auf die Lesbarkeit für Personen mit einer Farbfehlsichtigkeit geachtet. Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung erhalten die Möglichkeit, die Analyse ohne Ablenkung (keine anderen Jugendlichen im Raum) bei uns in Bern durchzuführen. Beeinträchtigungen wie Legasthenie, Dyskalkulie oder Farbfehlsichtigkeit werden in der Regel an der Berufsschule und an der Lehrabschlussprüfung berücksichtigt. Wir empfehlen den Betroffenen, ihrer Bewerbung ein ärztliches Attest beizulegen, das die Beeinträchtigung belegt und genauer beschreibt.

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    Wir raten von sogenannten Vorbereitungskursen ab. Sie werden nicht von uns durchgeführt und kosten oft viel Geld. Wir empfehlen, auf die Teilnahme bei der Testung hin den Schulstoff des achten Schuljahrs zu repetieren und auf unserer Internetseite das Vorbereitungstool zu nutzen, um sich mit den Instruktionen und den Aufgabenformaten vertraut zu machen. Zu jeder der verschiedenen Eignungsanalysen (z. B. Wirtschaft und Administration) wird ein Vorbereitungstool kostenlos auf der Internet-Seite www.gateway.one/vorbereiten angeboten. Dieses beinhaltet jeweils für sämtliche Aufgabengebiete die realen Instruktionen einschliesslich der realen Beispielaufgaben sowie pro Aufgabengebiet einige realitätsnahe Übungsaufgaben. Das Vorbereitungstool kann beliebig oft durchgeführt werden und gibt Auskunft darüber, ob eine Aufgabe korrekt gelöst wurde. Das Vorbereitungstool kann in einem beliebigen Tempo vollständig bearbeitet werden, während es bei den realen Testungen eine Zeitbeschränkung für jedes Aufgabengebiet gibt. Die real verwendeten Testaufgaben, z. B. solche aus früheren Jahrgängen, werden nicht veröffentlicht.

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    Weitere bei der Anmeldung akzeptierte elektronische Zahlungsmittel sind: Postkarte, Postkonto eFinance, TWINT, gateway.one Voucher.

    Hier findest du die gesamte Liste unserer Zahlungsoptionen.

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    Die erste Seite des Zertifikats berichtet Normwerte (grafisch als horizontale Balken dargestellt). Normwerte sind die normbezogenen Ergebnisse einer individuellen Testung (technisch ausgedrückt sind es Prozentrangwerte). Die zweite Seite führt die Rohwerte auf, aus denen die Normwerte sowie das Ergebnis im Arbeitsstildiagramm gewonnen wurden. Die Rohwerte zeigen pro Gebiet auf, welcher Anteil der gestellten Aufgaben von einer Person richtig gelöst wurde (je nach Art der Auswertung "korrekt gelöst in %" bzw. "Richtig %"), welcher Anteil der gestellten Aufgaben falsch gelöst wurde ("bearbeitet, falsch gelöst in %"), welcher Anteil der gestellten Aufgaben nicht bearbeitet wurde ("nicht bearbeitet in %") und welcher Anteil der (für das jeweilige Aufgabengebiet) verfügbaren Zeit von der Person nicht aufgebraucht wurde ("übriggebliebene Zeit" bzw. "Zeitbonus %"). Die Rohwerte von "korrekt gelöst in %" bzw. "Richtig %" liefern, wie gesagt, die Grundlage für die Berechnung der Normwerte. Das Verhältnis von bearbeiteten Aufgaben und korrekt gelösten Aufgaben ergibt den Index von "Qualität %". Die Gebiets-Rohwerte (zum Beispiel von Mathematik oder Logik) von "Qualität %" und "übriggebliebene Zeit" bzw. "Zeitbonus %" werden nach Einordnung in den Bezugsrahmen der Normstichprobe grafisch im Arbeitsstildiagramm auf der ersten Seite pro Gebiet kombiniert. Dadurch werden Aussagen über den Arbeitsstil (d. h. das Arbeitstempo und die Fehlerquote) der Kandidatinnen und Kandidaten im Vergleich zu den Jugendlichen in der Normstichprobe möglich (z. B. «hat in Mathematik vergleichsweise schnell und exakt gearbeitet»). Die Rohdaten lassen für bestimmte Situationen weitere Aussagen zu (da sie für alle Berufe einer bestimmten Berufsgruppe, z. B. Technisch, vergleichbar sind). Die Rohwerte sollten jedoch, wenn das Interesse besteht, nur von speziell geschultem Fachpersonal verwendet werden, da bei ihrer Deutung ein erhöhtes Fehlerpotential besteht. Informationen zu den Schulungen finden Sie hier.

    Weitere Interpretationshinweise zum Zertifikat

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    Wir schalten die Termine in den einzelnen Testcentern fortlaufend auf. So können wir schnell und gezielt reagieren, wenn die Nachfrage gross ist und viele Anmeldungen eintreffen.

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    Alle Kandidatinnen und Kandidaten, die in der Schweiz eine Multicheck® Eignungsanalyse absolvieren, erhalten automatisch einen User-Account mit einem (bis zur Aktivierung durch die Jugendlichen) anonymen Profil im kostenlosen gateway.one Karriereportal. Das Zertifikat wird nach der Teilnahme innerhalb von zwei Arbeitstagen auf diesem User-Account zum Download bereitgestellt (Ausnahme Mai und Juni; aufgrund der jährlichen Qualitätskontrolle erfolgt die Verteilung der Zertifikate später. Dies wird vor der Anmeldung entsprechend kommuniziert).

    Wenn auf das Zertifikat zugegriffen werden kann, wird zur Information darüber eine E-Mail sowie auf Wunsch eine SMS versendet. Mit ihrem Profil können sich die Teilnehmenden, wenn sie möchten, im Karriereportal auch direkt bei Firmen auf Lehrstellen bewerben. Im gateway.one Karriereportal ist es zugleich auch für Firmen möglich, nach Profilen von Jugendlichen zu suchen und sie persönlich auf offene Lehrstellen aufmerksam zu machen.

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    Die Multicheck® Eignungsanalysen können von einer Person innerhalb einer Testperiode (Ende Mai bis Ende Mai des nächsten Jahres) pro Berufsfeld zweimal durchgeführt werden. Zwischen den beiden Durchführungen besteht keine Mindestwartezeit, das heisst man könnte den Test am nächsten freien Termin wiederholen. Auf dem Ergebnisbericht (Zertifikat) der zweiten Durchführung wird jedoch dann das Gesamtresultat der ersten Durchführung vermerkt. Um einen Vermerk zu vermeiden, müssen die beiden Durchführungen in unterschiedlichen Testperioden stattfinden und es müssen mindestens drei Monate dazwischen liegen. Abgebrochene Testungen zählen dabei als Durchführung: unbearbeitete Aufgaben werden auf null gesetzt und das Zertifikat wird normal zugestellt. Das Resultat einer nicht beendeten Testung wird also auf dem Zertifikat einer zweiten Durchführung im selben Berufsfeld (z. B. Wirtschaft und Administration) vermerkt, wenn beide Durchführungen in derselben Testperiode liegen oder der Abstand zwischen zwei Durchführungen in verschiedenen Testperioden kleiner ist als drei Monate.

    Dazu zwei Beispiele:

    (1) Wenn eine Person im April zur Durchführung einer Eignungsanalyse für ein bestimmtes Berufsfeld antritt (zum Beispiel in der Testperiode 2023/2024) und im folgenden Juni erneut eine Durchführung der Eignungsanalyse macht (dementsprechend in der Testperiode 2024/2025), so wird das Gesamtresultat der ersten Durchführung auf dem Zertifikat der zweiten Durchführung vermerkt, weil der Zeitraum dazwischen weniger als drei Monate beträgt.

    (2) Wenn eine Person in einem Berufsfeld zum Beispiel im Juni 2024 eine Durchführung macht und dann erst erneut im Februar 2025, so wird das Ergebnis der ersten Durchführung ebenfalls auf dem Zertifikat der zweiten Durchführung vermerkt, weil beide Durchführungen in der gleichen Testperiode (2024/2025) liegen.

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    Wir empfehlen, die Multicheck® Eignungsanalysen im 9. Schuljahr (HarmoS 11) zu absolvieren. Unsere Auswertungen haben aber ergeben, dass Jugendliche mit einer Teilnahme bereits im 8. Schuljahr (HarmoS 10) nicht benachteiligt werden. Dies kann darauf zurückgeführt werden, dass die Multicheck® Eignungsanalysen neben dem Bereich Schulwissen bzw. Fachkompetenzen (d. h. Kompetenzen in Mathematik und Schul- und Fremdsprachen) auch andere Fähigkeiten prüfen, die weniger von Schulwissen abhängen (so unter anderem Schlussfolgerndes Denken).

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    Üblicherweise fragen Lehrbetriebe bei Bewerbungen für den Lehrbeginn im August nach einem Zertifikat der Multicheck®-Version, die seit Beginn der Testperiode ab Mitte Mai des Vorjahres läuft

    Ein Beispiel: Ab Ende Mai 2024 werden in den Testcentern die neuen Versionen der verschiedenen Eignungsanalysen eingesetzt, die üblicherweise für Bewerbungen zum Lehrbeginn im August 2025 gewünscht werden.

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    Die berufsbezogenen Multicheck® Eignungsanalysen richten sich an Lehrstellenbewerberinnen und Lehrstellenbewerber. Abgestimmt auf die berufliche Grundbildung erfasst Multicheck® schulisch-intellektuelle Fähigkeiten und setzt sie in Bezug zu den Anforderungen der spezifischen Berufslehren. Schulisch-intellektuelle Fähigkeiten werden bei Multicheck® per Testung von bislang erworbenem Schulwissen, verschiedenen Aspekten der Denkfähigkeit sowie der Befähigung zur erfolgreichen Bearbeitung berufsspezifischer Inhalte und Aufgaben gemessen.

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    Zweck der Eignungsdiagnostik per Multicheck® ist üblicherweise, ergänzend zu anderen Elementen im Bewerbungsdossier eine Informationsgrundlage zu erzeugen, mithilfe derer die Auswahlentscheidungen von Lehrbetrieben zu einer möglichst günstigen Passung zwischen einer angebotenen Lehrstelle und den individuellen Voraussetzungen von Bewerbenden (= hohe Eignung) führen. Die schulisch-intellektuelle Eignung für eine Berufslehre wird als einer der Faktoren gesehen, die den Leistungserfolg einer Person in kognitiv anspruchsvollen Bereichen der dualen Berufsbildung bedingen — und nicht zuletzt auch ihre ausbildungs- und berufsbezogene Zufriedenheit begünstigen.

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    Mit den Multicheck® Eignungsanalysen werden Fähigkeiten und Kompetenzen in den drei Bereichen Schulwissen, Potenzial und Berufsspezifische Fähigkeiten geprüft. Die Multicheck® Eignungsanalyse Wirtschaft und Administration sowie die Multicheck® Eignungsanalyse Detailhandel und Service unterscheiden die Bereiche Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen sowie Selbst- und Sozialkompetenzen.

    Der Bereich Schulwissen (bzw. Fachkompetenzen) umfasst Kompetenzen in Mathematik und Schul- und Fremdsprachen. Der Bereich Potenzial (bzw. Methodenkompetenzen) umfasst die Fähigkeit zur erfolgreichen Bewältigung kognitiv anspruchsvoller Aufgaben in unterschiedlichen Gebieten des Denkens, wie zum Beispiel logisches Schlussfolgern, Merkfähigkeit oder Konzentration.

    Berufsspezifische Fähigkeiten sind kognitive Ressourcen der Person, die der Person eine wirksame Auseinandersetzung mit den typischen Inhalten der Berufslehre ermöglichen (z. B. Technisches Verständnis). Selbst- und Sozialkompetenzen sind Ressourcen der Person, die ihr eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit typischen Situationen während der Ausbildung und im Berufsleben ermöglichen. Dabei geht es darum, komplexe Situationen zu meistern, bei denen Zielkonflikte oder zwischenmenschliche Konflikte mitspielen. Eine Auflistung der Teilgebiete findet sich online auf der Hauptseite der jeweiligen Eignungsanalyse.

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    Es gibt wissenschaftlich etablierte Methoden, mit denen die Güte von Testverfahren ermittelt wird. Insbesondere ist es wichtig, ob die Interpretation der Ergebnisse eines Testverfahrens zutreffend (= gültig, valide) ist. Die Ergebnisse der Multicheck® Eignungsanalysen werden als Eignungsindikatoren für die Berufslehre interpretiert. Dementsprechend wurde zur Bestimmung ihrer Validität in verschiedenen Stichproben von Lernenden statistisch der Zusammenhang zwischen den Multicheck®-Werten und Indikatoren für den Erfolg in der Berufslehre bestimmt.

    Verschiedene Untersuchungen, unter anderem an der Universität Bern und an der Universität Basel, liefern tragfähige Befunde zum diagnostischen und prognostischen Wert der Multicheck® Eignungsanalysen. So konnte im technischen und im kaufmännischen Branchenbereich eine substanzielle Vorhersage der Leistung von Lernenden in der Berufsschule sowie auch im praktischen Ausbildungsteil durch deren Multicheck®-Ergebnisse gefunden werden (Capaul, 2014; Süess & Schmidt-Atzert, in Vorbereitung; Widmer, 2006).

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    Es gibt verschiedene Multicheck® Eignungsanalysen, weil für unterschiedliche Berufe unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen relevant sind. Um den unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Berufslehren gerecht zu werden, gibt es so Eignungsanalysen für sieben unterschiedliche Berufsgruppen sowie eine besondere Eignungsanalyse für Attest-Ausbildungen. In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten aus der Berufsbildung wurden für die verschiedenen Berufsgruppen Fähigkeiten als Kompetenzen identifiziert, welche die Jugendlichen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben mitbringen sollten.

    Vor allem Berufsspezifische Fähigkeiten sind bei Multicheck® oft je nach Berufsgruppe unterschiedlich (z. B. Technisches Verständnis oder Kenntnisse in Naturwissenschaften). So werden in den sieben Eignungsanalysen für die verschiedenen Berufsgruppen oft gezielt jeweils andere Aufgaben gestellt. Es gibt allerdings auch Aufgabengebiete, die in allen Eignungsanalysen vorkommen, zum Beispiel Mathematik und Logik (Schlussfolgerndes Denken). Darüber hinaus unterscheidet sich je nach Anforderung der gewünschten Berufslehre auch die Schwierigkeit von Aufgaben zwischen den unterschiedlichen Eignungsanalysen.

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    Die Durchführungen der Multicheck® Eignungsanalysen finden ausschliesslich in eigens von gateway.one betreuten Testcentern statt. Unsere Richtlinien beziehen sich unter anderem auf eine geeignete Computer-Infrastruktur und Vorkehrungen für die Datensicherheit. Ausserdem werden zur Sicherung der Durchführungsobjektivität die Bedingungen der Testung über die verschiedenen Testcenter hinweg so stark wie möglich standardisiert. Alle Teilnehmenden sollen unter vergleichbaren sowie möglichst günstigen Bedingungen ihre Testung absolvieren. Hier finden Sie eine Übersicht über alle Testcenter.

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    Die Eignungsaussage wird bei den Multicheck® Eignungsanalysen getroffen, indem die individuellen Ergebnisse auf ein Anforderungsprofil bezogen werden, in dem ein Mindestmass an Erfüllung der Anforderungen eines Berufs definiert ist. Der Entscheid über die Aufnahme einer Bewerberin oder eines Bewerbers liegt jedoch immer im Ermessen des einstellenden Lehrbetriebs. Wenn Ergebnisse nicht in dem erwünschten Bereich liegen, weil das individuelle Ergebnis niedriger ausfällt, so ist dies also nicht automatisch ein Grund für eine abgelehnte Bewerbung. Ebenso ist es selbstverständlich keine Garantie für einen positiven Bescheid eines Lehrbetriebs, wenn Ergebnisse den Bereich im erwünschten Bereich liegen oder diesen übertreffen. Für Firmen wie auch für Jugendliche ist es wichtig zu erfahren, ob eine Berufsausbildung mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich abgeschlossen werden kann. Personen, deren Ergebnisse gehäuft deutlich unter dem Niveau der Mindestanforderung liegen, erfüllen die schulisch-intellektuellen Voraussetzungen für das angestrebte Berufsbild gemäss Anforderungsprofil wahrscheinlich nicht und können die Berufslehre, für die sie sich interessieren, wahrscheinlich nicht oder nur mit Schwierigkeiten erfolgreich abschliessen. Eine Fehlentscheidung bei der Lernendenauswahl hat ungünstige Konsequenzen sowohl für Lehrbetriebe als auch für Lernende. Die Orientierung an der Eignungsaussage der Multicheck® Eignungsanalysen kann Lehrbetrieben dabei helfen, negative Folgen durch eine Fehlentscheidung bei der Besetzung einer Lehrstelle zu vermeiden, sofern diese aus einer mangelnden schulisch-intellektuellen Eignung eines Kandidaten oder einer Kandidatin erwachsen. Für Jugendliche kann ein tiefer Eignungswert in einer Multicheck® Eignungsanalyse ein Hinweis darauf sein, dass sie für eine andere Berufslehre (z. B. ICT-Fachmann/-frau EFZ statt Informatiker/-in EFZ Applikationsentwicklung) beziehungsweise für eine andere Berufsgruppe (z. B. Media und Design statt Wirtschaft und Administration) mit ihren Voraussetzungen und Stärken besser geeignet wären. Eine Berufswahl, die sich an der Entsprechung der eigenen Stärken mit den geforderten Voraussetzungen orientiert (das heisst: an der individuellen Eignung für eine bestimmte Berufslehre) begünstigt für Jugendliche einen erfolgreichen Start in die Berufswelt und gewiss nicht zuletzt auch den Erfolg und die Zufriedenheit später im Berufsleben. Es kann daher sehr sinnvoll sein, zusammen mit einer Berufsberaterin oder einem Berufsberater nach Alternativen bei der Berufswahl zu suchen, wenn das Ergebnis einer Multicheck® Eignungsanalyse unerwartet tief ausfällt.

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    Der Einblick in die individuellen Antworten, die bei der Testung gespeichert werden, ist mit Aufwand und Kosten verbunden und kann über dieses Formular beantragt werden.

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    Der gesellschaftliche Nutzen von berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen und Eignungstests ist vom öffentlichen Sektor ausdrücklich anerkannt. Per Ende 2017 hat sich der Bundesrat erneut (davor in 2010) für die professionelle Eignungsbeurteilung ausgesprochen. In der Stellungnahme heisst es unter anderem: «Die Lehrbetriebe haben ein Interesse daran, ihre zukünftigen Lernenden näher kennenzulernen, und setzen deshalb bei ihrer Auswahl verschiedene Instrumente ein. […] Eignungstests liefern ein umfassendes Bild über die mitgebrachten Kompetenzen und dienen einer möglichst objektiven Beurteilung der Bewerbenden. Sie erlauben es, die Zeugnisnoten der einzelnen Schulen einzuordnen und zu vergleichen. Ein Verzicht auf Eignungstests könnte die Auswahl der Lernenden erschweren. Zudem wären Jugendliche aus Schulen mit tieferen Notendurchschnitten bei der Lehrstellenvergabe unter Umständen benachteiligt.» (Quelle: Parlament). Die Eignungsbeurteilung per Multicheck® richtet sich nach einer einschlägigen Norm (DIN 33430: Anforderungen an berufsbezogene Eignungsdiagnostik), die sowohl dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen und praktischen Fachkunde als auch den geltenden gesetzlichen Bestimmungen Rechnung trägt. Es bleibt selbstverständlich den Lehrbetrieben überlassen, wie sie die Eignungsbeurteilung von Lernenden intern gestalten. Wir empfehlen jedoch, die Multicheck® Eignungsanalysen bei der Eignungsbeurteilung mit anderen Instrumenten und Informationsquellen zu kombinieren, wie zum Beispiel einer Dokumentenanalyse mit verschiedenen Elementen des Bewerbungsdossiers.

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    I'm afraid there is no English version. All test materials are given in one of the Swiss national languages German or French. Except for the stimuli of the tests explicitly assessing English language skills, of course (i.e., English as a foreign language).

    [Die Eignungsanalysen werden nur in den zwei Landessprachen Deutsch und Französisch durchgeführt (Französisch nicht alle Analysen möglich). Das Testmaterial (wie Instruktionen und Aufgabenstimuli) ist also nicht auf Englisch verfügbar.]

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    Nein, es gibt keine Ausrichtung der Auswertung oder der Interpretation der Testergebnisse auf unterschiedliche Schulniveaus. Die Multicheck® Eignungsanalysen richten sich nach den Anforderungen der verschiedenen Berufslehren. Damit wird den Ausbildungsverantwortlichen ein Vergleich der Leistungen ihrer Bewerberinnen und Bewerber mit dem (in den Anforderungsprofilen) geforderten Niveau sowie ein Vergleich zwischen den Bewerbenden ermöglicht.

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    Für den Beruf Polymechaniker/in EFZ in der Multicheck® Eignungsanalyse Technisch werden immer zwei Zertifikate erstellt mit je einer kompletten Auswertung für das Profil E (erweiterte Anforderungen, mit Berufsmaturität möglich) und für das Profil G (grundlegende Anforderungen). Auf beiden Zertifikaten wird jeweils auch der Gesamtwert für das jeweils andere Profil angegeben.

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    Oben auf der ersten Seite der Auswertung der neusten Generation wird die «Gesamtpassung zum Beruf» numerisch und grafisch abgebildet. Dieser Kennwert beinhaltet die normierte Testleistung der jeweiligen Person aus den verschiedenen Gebieten in allen Kompetenzbereichen (Schulwissen, Potenzial und Berufsspezifische Fähigkeiten bzw. Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen), welche in Bezug zum Anforderungsprofil des gewählten Berufs gesetzt wurde. Dabei werden die Gebiete je nach Anforderungsprofil unterschiedlich stark gewichtet: Sind Gebiete für das Berufsbild relevanter, so erhalten sie ein stärkeres Gewicht bei der Berechnung der Gesamtpassung und haben somit mehr Einfluss auf die Ab- oder Zunahme der Gesamtpassung. Je höher die Testleistung ausfällt, desto grösser wird also die Gesamtpassung zum Beruf, insbesondere, wenn das Ergebnis in den Bereichen hoch ausfällt, die gemäss Anforderungsprofil stark gewichtet werden. Der Kennwert der Gesamtpassung ist standardnormalverteilt (Einheit: Standardabweichungen): der Durchschnitt der Kennwerte liegt bei null und ca. 68 Prozent aller Ergebnisse liegen zwischen "-1" und "1".

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    Zur Berechnung der Ergebnisse in den Bereichen (Schulwissen, Potenzial und Berufsspezifische Fähigkeiten bzw. Fachkompetenzen und Methodenkompetenzen) werden die Rohwerte der zugrundeliegenden Gebiete zusammengezählt und dann per Normbezug in einen Prozentrangwert umgerechnet, der als blauer Balken sowie als Zahl dargestellt wird. Das Gesamtresultat (u. a. bei der Multicheck® Eignungsanalyse Media und Design) wird durch das Zusammenfassen der Rohwerte in den Bereichen Schulwissen, Potenzial und Berufsspezifische Fähigkeiten berechnet (mit anschliessender Transformation in einen Prozentrangwert). Auf gleiche Weise kommt (u. a. bei der Multicheck® Eignungsanalyse Wirtschaft und Administration) der Bereichswert «Fach- und Methodenkompetenzen» durch die Zusammenrechnung der aggregierten Rohwerte der beiden Bereiche Fachkompetenzen und Methodenkompetenzen zustande. Damit die Bereichswerte "Schulwissen" bzw. «Fachkompetenzen» sowie das "Gesamtresultat" bzw. das Ergebnis zu «Fach- und Methodenkompetenzen» vergleichbar sind zwischen Jugendlichen, die eine unterschiedliche Wahl bei der zweiten Fremdsprache getroffen haben (Französisch oder Italienisch), fliesst die Testleistung in der zweiten Fremdsprache nicht in die Bereichswerte ein. Dies betrifft die Multicheck® Eignungsanalysen "Wirtschaft und Administration", "Media und Design", "Gesundheit und Soziales" sowie "Detailhandel und Service" (für die deutschsprachige Durchführung der jeweiligen Eignungsanalyse).

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Mein Profil

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    Für Jugendliche ist gateway.one kostenlos. Jugendliche können auf gateway.one kostenlos die Berufswahlanalyse absolvieren, ihre Bewerbungsmappe erstellen und sich direkt auf spannende Lehrstellen und Praktikumsstellen bewerben. Auch für Schnupperstellen können sie sich bei Unternehmen anmelden.

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WayFi®

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    Jede Antwort bei der Durchführung der WayFi® Berufswahlanalyse wird in einen numerischen Wert übersetzt («gar nicht» = 0, «wenig» = 1, «ziemlich» = 2, «sehr» = 3). Jedes der sechs Interessengebiete wird mit 14 Fragen (sogenannten Items) abgedeckt. Der Gesamtwert wird durch die Verrechnung aller Antworten zu einem Summenwert gebildet. Maximal sind pro Interessengebiet 42 Punkte möglich. Pro Interessengebiet wird der erreichte Wert der Person ins Verhältnis zum maximal möglichen Wert gesetzt und als Prozent ausgegeben (z.B. 21 von 42 Punkten = 50 %).

    Im Ergebnisbericht auf dem PDF werden im Interessenprofil die Interessengebiete absteigend sortiert nach dem Gesamtwert. Der Gesamtwert gibt einen Hinweis darauf, welches Gebiet die Person am meisten interessiert (hoher Gesamtwert = starkes Interesse, tiefer Gesamtwert = schwaches Interesse).

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    Bei Normvergleich werden die individuellen Ergebnisse einer Person in die Ergebnisse aller Personen einer Normstichprobe eingeordnet. So erhält man einen Hinweis darauf, wie die individuellen Interessen im Vergleich mit anderen Jugendlichen ausgeprägt sind. Pro Interessengebiet zeigt der Normvergleich an, ob der erreichte Wert einer Person im Vergleich zur Normstichprobe sehr tief, tief, mittel, hoch oder sehr hoch ist. Dies entspricht je einem der fünf Felder am rechten Rand des Interessenprofils («stark unterdurchschnittlich» bis «stark überdurchschnittlich»).

    Die Normstichprobe wurde zur Definition der Bereiche «stark unterdurchschnittlich» bis «stark überdurchschnittlich» in fünf verschiedene Gruppen unterteilt. So definieren 40 Prozent der Normstichprobe den durchschnittlichen Bereich, mit abnehmenden Anteilen hin zu den extremen Bereichen. Wer zum Beispiel ein Testergebnis im Bereich «stark überdurchschnittlich» erreicht (= oberste 10 % der Normstichprobe), hat einen höheren Wert als 90 Prozent der Normstichprobe. Die Verteilung der Testergebnisse in der Normstichprobe wird auf dem Ergebnisbericht im PDF als Kurve symbolisiert. Am häufigsten sind mittlere Testergebnisse, die Kurve hat dort ihren Gipfel. Nur wenige Personen in der Normstichprobe haben sehr hohe oder sehr tiefe Testergebnisse, die Kurve flacht also zu den Rändern hin ab.

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IdentyFi®

    Du erhältst von der Firma, welche die Rekrutierung macht, einen Zugangslink zur Startseite der IdentyFi® Persönlichkeitsanalyse. Ausserdem erhältst du von der Firma einen Identifikations-Code. Klicke auf den Zugangslink und gehe dann auf «IdentyFi® starten», so gelangst du zur Registrierung. Bitte setze in der Registrierung ein Passwort und schreibe es dir auf oder merke es dir gut.

    Falls es einen Unterbruch geben sollte, kannst du mit diesem Passwort und deiner E-Mail-Adresse wieder in deine Durchführung einsteigen und dort weitermachen, wo du aufgehört hast.

    Nach der Eingabe der Personalien und dem Akzeptieren der «Allgemeinen Geschäftsbestimmungen» und der «Datenschutzerklärung» kannst du den Identifikations-Code von der Firma einsetzen und auf «Einlösen» klicken. Dann startet die Durchführung.

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    Du erhältst von der Firma, welche die Rekrutierung macht, eine E-Mail mit allen erforderlichen Informationen. Starte die Durchführung, indem du auf den personalisierten Zugangslink gehst, den die E-Mail von der Firma enthält. Du gelangst dann zur Registrierung für den Test, wo du deine Angaben einträgst. Du benötigst in diesem Fall keinen Identifikations-Code und du wirst auch nicht nach einem solchen gefragt. Bitte setze in der Registrierung ein Passwort und schreibe es dir auf oder merke es dir gut.

    Falls es einen Unterbruch geben sollte, kannst du mit diesem Passwort und deiner E-Mail-Adresse wieder in deine Durchführung einsteigen und dort weitermachen, wo du aufgehört hast.

    Nach der Registrierung startet die Durchführung.

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    Wenn es bei deiner Durchführung einen Unterbruch gibt (wenn du zum Beispiel während der Durchführung eine lange Pause gemacht hast und rausfällst oder eine Fehlermeldung erhältst) und du wieder zur Befragung gelangen möchtest, dann klicke erneut auf den Zugangslink, den du in deiner E-Mail von der Firma findest, die dich zu der Durchführung eingeladen hat.

    Wenn du eine private Durchführung gemacht hast (ausserhalb einer Rekrutierung), kannst du erneut den Direktzugang auf der Webseite nutzen. Wenn du diese Option siehst (mit Identifikations-Code oder im privaten Zugang), klicke auf «IdentyFi® starten». Wenn du zur Registrierungsseite gelangst, wähle den Bereich «LOGIN» (gleich oben neben dem Bereich «REGISTRIERUNG») und gib dort deine E-Mail-Adresse und das Passwort an, das du am Anfang bei der Registrierung verwendet hast. So gelangst du wieder zu deiner Befragung und alle deine bisherigen Angaben sind dort gespeichert.

    Login-Maske bei IdentyFi

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