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Berufe von A-Z

Rehabilitationsfachkraft (w/m)

rehabilitieren, begleiten, betreuen, pflegen, verabreichen, lagern

Rehabilitationsfachkraft (w/m)

Beschreibung

Rehabilitationsfachkräfte vermitteln den sehbehinderten Menschen lebenspraktische Fertigkeiten, so dass sie weitgehend selbstverantwortlich und unabhängig leben können.

Die Fachkräfte erarbeiten für jeden Klienten und jede Klientin ein individuelles Trainingsprogramm, gestützt auf ihre Fähigkeiten und Vorkenntnisse. Sie üben mit ihnen alltägliche Aufgaben wie Körperpflege, Kochen und Essen oder den Umgang mit Telefon, Blindenschrift, Computer, Farberkennungs- und Vorlesegerät. Sie trainieren Orientierung und Fortbewegung in Räumen genauso wie im Freien. Dabei üben sie mit den Klientinnen, eine mögliche Gefährdung oder Schwierigkeit vorauszusehen, abzuwenden oder zu überwinden.

Rehabilitationsfachkräfte begleiten ihre Klienten während eines längeren Prozesses. Eine derart enge Beziehung von existentieller Angewiesenheit bedarf einer totalen Vertrauensgrundlage. Berührungsängste und Machtgelüste finden hier keinen Platz.
Rehabilitationsfachkräfte beraten auch die Menschen im Umfeld der Klienten. Sie verfassen ausserdem Berichte für verschiedene Kostenträger wie Versicherungen, Krankenkassen.

Facts

Zutritt
Abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen, medizinisch-therapeutischen, pflegerischen oder pädagogischen Bereich. Anstellung bei einer Organisation im Sehbehindertenwesen. Abgeschlossene Kurse des Grundmoduls beim SZB (Schweiz. Zentralverein für das Blindenwesen).
Ausbildung
Berufsbegleitende Kurse des SZB (Durchführung nach Bedarf). Abschluss: SZB-Zertifikat. Es gibt für die Rehabilitationsfachleute drei Fachbereiche: Orientierung und Mobilität, lebenspraktische Fähigkeiten und Low Vision.

TOP Anforderungen

Freude, mit sehbehinderten Menschen zu arbeiten; Einfühlungsvermögen und Geduld, Beobachtungsgabe, Gespür für die Komplexität des Alltags, physische und psychische Belastbarkeit.

Karrierewege

Weiterbildungskurse des SZB. Mit entsprechender Vorbildung Studium an einer Fachhochschule z.B. als Schulische/r Heilpädagoge/in BSc FH.