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Berufe von A-Z

BA in Speech and Language Therapy

Logopäde/-in FH/UH

aussprechen, korrigieren, verbessern, beobachten, protokollieren, lehren

Logopäde/-in FH/UH

Beschreibung

Die Aufgabe von Logopäden und Logopädinnen (»Logos« – das Wort) ist es, durch eine gezielte Behandlung die Sprechfähigkeit von Patienten aller Altersstufen wiederherzustellen.

Logopäden und Logopädinnen verbessern die Kommunikationsfähigkeit von Menschen durch eine gezielte Therapie. Sprach- und Kommunikationsstörungen können in Verbindung mit organischen, psychischen, sozialen oder geistig bedingten Krankheiten und Behinderungen auftreten oder durch Unfälle entstehen. Logopäden versuchen, die sprachlichen Fähigkeiten (z.B. Lautbildung, Wortschatz) und stimmlichen Fähigkeiten (z.B. die Belastbarkeit der Stimme) zu verbessern, damit die Patienten im Schul- oder Arbeitsalltag bestehen können.

Die Arbeit von Logopäden und Logopädinnen umfasst Prävention, Beratung, Abklärung und Therapie sowie die Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen. Die Therapie erstreckt sich oft über einen längeren Zeitraum. Logopäde und Logopädin üben mit ihren Klienten und Klientinnen geduldig und beobachten sie dabei genau, um die Therapie anpassen zu können. Sie protokollieren den Therapieverlauf, werten ihn aus und erstellen Berichte.

Tätigkeiten finden die Berufsleute hauptsächlich in Schulen, Spitälern und Heimen, oder sie bauen eine eigene Praxis auf.

Facts

Zutritt
a) Gymnasiale Maturität, Fachmaturität oder Berufsmaturität mit Ergänzungsprüfung und (Passerelle) oder b) EDK-Lehrdiplom oder Fachhochschulabschluss sowie c) praktische Erfahrung im Unterrichten (pädagogische Berufspraxis oder Praktikum) d) Gutachten eines Spezialarztes, einwandfreier Leumund und bestandene Aufnahme- bzw. Eignungsprüfung.
Ausbildung
3 Jahre Vollzeitstudium oder 4–5 Jahre Teilzeitstudium. Abschluss: Bachelor of Arts in Speech and Language Therapy und eidgenössisch anerkanntes Diplom als dipl. Logopäde/-in (EDK).

TOP Anforderungen

Gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Geduld, pädagogisches Geschick, Einfühlungsvermögen, gute Beobachtungsgabe, psychische Belastbarkeit, Flexibilität, Teamfähigkeit, Kreativität, intakte Sprechorgane und gute Hörfähigkeit.

Karrierewege

Kurse, Seminare, Tagungen, Vorlesungen, Nachdiplomkurse und Nachdiplomstudien; Spezialisierung. Dipl. Sonderpädagoge/-pädagogin (EDK) Vertiefungsrichtungen Schulische Heilpädagogik oder Heilpädagogische Früherziehung. Master of Arts in Special Needs Education, in Sonderpädagogik oder in Erziehungswissenschaft Vertiefung Sonderpädagogik. Aufstieg: Ausbilder/in Studierenden, Fachlehrer/in an Ausbildungsstätten, Leitung Sprachheilschule, Leitung einer Therapiestation, eigene Praxis.