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Lehrstart

Lara hat ihre Lehre zur Zeichnerin EFZ Fachrichtung Archiketur begonnen. Wie erging es ihr in den ersten Wochen? Hat sie sich an den neuen Alltag gewöhnt?

Im Lehrbetrieb

Nun sind schon einige Wochen vergangen seit ich mit meiner Lehre begonnen habe. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit meinem neuen Alltag. Ich verbringe den Mittag nicht mehr zuhause, sondern im Büro. Mein Arbeitsweg ist länger, deshalb muss ich früher aufstehen und bin am Abend später zuhause. Neu war für mich auch, dass ich den ÖV benutzen muss, um zu meinem Lehrbetrieb zu gelangen. Ebenfalls ein grosser Unterschied zu meiner Schulzeit ist, dass ich meine Freunde nicht mehr jeden Tag sehe und ich den ganzen Tag nur Erwachsene um mich habe. Natürlich hat sich auch einiges ins positive verändert. Zum Beispiel muss ich nicht zu einem genauen Zeitpunkt im Büro sein, sondern kann meine Arbeitszeit selbst einteilen. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass ich jetzt mein eigenes Geld verdiene. Ich glaube in der Lehre wird man auch selbstständiger und erwachsener.

Meine Arbeitskollegen sind sehr offen und ich bin schon sehr vertraut mit ihnen.

Auch wenn es zu Beginn etwas streng war, bin ich sehr zufrieden mit meinem Lehrstart. Von den anderen Mitarbeitern wurde ich gut aufgenommen und ich habe mich in der Firma schon richtig eingelebt. Meine Arbeitskollegen sind sehr offen und ich bin schon sehr vertraut mit ihnen. Während der Mittagszeit wird auch immer viel gelacht und auch private Themen werden besprochen. Ich finde es sehr schön, dass trotz der verschiedenen Altersunterschiede alle einander respektieren.

Die Arbeiten, die ich bis jetzt gemacht habe, waren alle sehr spannend und haben mir Spass gemacht. Am besten gefällt mir das Arbeiten im ArchiCAD. Das ArchiCAD ist ein Zeichnungsprogramm am PC. Ich durfte Mithilfe von genauen Anleitungen schon einige Häuser zeichnen. Verschiedene Detailzeichnungen durfte ich auch schon machen. Am wenigsten Spass hat mir das Erstellen und Vermassen eines Fassadenschnitts bereitet.

In der Berufsschule

In der dritten Woche hat dann auch die Berufsschule angefangen. Ich war sehr gespannt, mit was für Leuten ich in der Klasse bin und wie die Lehrer so sind. Auf die vielen neuen Fächer freute ich mich auch sehr. Am ersten Schultag mussten wir alles Schulmaterial, das wir vorgängig bestellen mussten, mitnehmen. Meine Schultasche war sehr voll und schwer! Einige Bücher und Hefter durften wir dann zum Glück in einem Schrank deponieren. Zu Beginn fand ich es komisch, dass die Lehrer uns mit „Sie“ und unseren Nachnamen ansprechen. Langsam habe ich mich aber daran gewöhnt und finde es nun schon «normal». Mit meiner Klasse bin ich recht zufrieden. Ich glaube, mit dieser Klassen-konstellation könnte es immer viel zu lachen geben. In der Klasse fühle ich mich auch schon sehr wohl und ich habe schon einige Freunde gefunden.

Ich mache mir dazu aber noch keine zu grossen Sorgen. Das Team, mit welchem ich zusammenarbeiten werde, ist sehr offen und sympathisch. Beim Schnuppern habe ich schon einige von ihnen kennengelernt und ich mache mir keine Sorgen, dass ich nicht gut aufgenommen werde oder dass ich nicht mit ihnen klar komme. Ich finde es cool, dass dort alle so gut gelaunt, hilfsbereit und spassig sind. Mir ist es wichtig, dass man zusammen lachen kann und auch über private Dinge miteinander sprechen kann.

Ich probiere aber so gut es geht mitzukommen und mache viele Notizen.

Der Unterricht ist oft sehr kompliziert und schwer zu verstehen. Denn ich weiss noch fast nichts über die verschiedenen Baustoffe, Bauphasen und die Baukultur. Ich probiere aber so gut es geht mitzukommen und mache viele Notizen. Wir bekommen auch immer einige Hausaufgaben. Diese sind oft sehr komplex. Da meine Mitschüler auch noch vieles nicht wissen und ein bisschen überfordert sind, weiss ich, dass es normal ist, dass man noch nicht alles versteht. Ich glaube, das ist am Anfang der Ausbildung immer so und das kommt dann mit der Zeit.

Kurz gesagt, mein Start in die Berufswelt verlief recht gut. Auch wenn anfangs noch vieles neu und ungewohnt war. An die Arbeitszeiten habe ich mich schon recht gut gewöhnt und die Arbeiten machen mir grosse Freude. Mit der Auswahl des Lehrbetriebes und der Ausbildung bin ich nach wie vor sehr zufrieden und ich freue mich auf die nächsten vier Jahre. Ich denke es werden strenge Jahre, aber trotzdem bin ich sehr gespannt, wie mein Weg zur Zeichnerin Fachrichtung Architektur verlaufen wird.

Euch werde ich natürlich auf dem Laufenden halten. 😊

| von Lara

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