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Stichwortverzeichnis

Damit du Abkürzungen und Fachwörter rund um die Ausbildung und Berufswelt verstehst, kann dir das Stichwortverzeichnis hier weiter helfen.

Für lediglich 15-20 der rund 250 Lehrberufe herrscht jedes Jahr Ausverkauf. Denn über 50 % der Jugendlichen, die einen Beruf erlernen möchten, stürzen sich auf diese sehr bekannten Berufe. Klar, dass darum nie für jeden eine Lehrstelle vorhanden ist! Heute werden zudem oft gerade für diese Berufe weniger Lehrplätze angeboten, da z.B. durch neue Arbeitsmittel weniger Berufsleute notwendig sind. Absagen sind also unvermeidbar. Hand auf’s Herz: Wie viele der rund 250 Lehrberufe kennst du? Wie viele hast du dir angeschaut? Bist du sicher, dass keine anderen Berufe deinen Interessen und Fähigkeiten entsprechen und dir gefallen würden? Erweitere deinen Wunschberufs-Horizont! Unter unseren rund 800 Beschreibungen findest du zahlreiche Berufe, die du vermutlich kaum oder gar nicht kennst. Schau dir einige davon an: «nicht bekannt» heisst nicht «weniger spannend, weniger Möglichkeiten, weniger Lohn, weniger Berufssicherheit...» – im Gegenteil.

Acrobat Reader ist ein Programm, das sogenannte PDF-Dateien lesen kann. PDF-Dateien werden von vielen Unternehmen im Internet erstellt, um Informationen als Download bereit zu stellen. Das Programm kann kostenlos übers Internet oder einen Händler beschafft werden.

Seit Einführung eines neuen Berufsbildungsgesetzes (2004) wurde die Anlehre schrittweise ersetzt durch eine 2-jährige berufliche Grundbildung mit eidg. Attest. Die neue Grundbildung ist durch eine Bildungsverordnung und einen Bildungsplan geregelt und bietet Anschluss an die 3- oder 4-jährige berufliche Grundbildung EFZ.

Die Grundbildungen mit eidg. Berufsattest (EBA) dauern 2 Jahre und lösen die Anlehr-Berufe ab. Sie erlauben mehr praktisch orientierten Jugendlichen den Einstieg in ein Arbeitsgebiet. Jede Grundbildung mit Attest ist durch eine Bildungsverordnung und einen Bildungsplan geregelt und bietet Anschluss an die weiterführende 3- oder 4-jährige berufliche Grundbildung EFZ.

Die Studiengänge an Hochschulen bestehen in der Regel aus 3 Jahren Bachelor- und 1,5 bis 2 Jahren Masterstudium, gemäss europäischen Richtlinien. Studienleistungen werden mit Kreditpunkten nach dem European Credit Transfer System (ECTS) gemessen und sind damit europaweit vergleichbar. Nach dem Masterstudium sind Doktorate, Master of Advanced Studies (MAS) und andere Qualifizierungen möglich.

Die Basic Check® Eignungsanalyse (Eignungstest) ist 1999 als berufsneutrales Instrument von der Wirtschaft, den Berufsberatungen und Berufsschulen entwickelt worden, um das persönliche Fähigkeitsprofil angehender Lernender aufzuzeigen. Als unabhängiger, schweizweit einheitlicher Eignungstest, prüft er die Kenntnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der 8. Klasse prüft. Für die anspruchsvollen drei- oder vierjährigen EFZ-Berufe wird in der Regel der Basic Check® Standard absolviert. Dieser beinhaltet neben sprachlichen, numerischen und räumlichen Denkaufgaben auch Französisch und Englisch. Der Basic Check® Praxis wird für EBA-Berufe sowie einzelne weniger anspruchsvolle EFZ-Berufe eingesetzt. Die Fremdsprachen werden beim Basic Check® Praxis durch Praxisaufgaben ersetzt. Im Matchingtool von gateway.one können die erreichten Punktzahlen übertragen, und dann sämtliche passenden Berufe angezeigt werden. Du kannst auch vor dem Test die Minimalanforderungen für deinen Wunschberuf abrufen. Der Basic Check® kostet CHF 100.— und dauert ca. 3.5 Stunden.

Geeignete Berufe kann nur aussuchen, wer über seine eigenen Interessen, Fähigkeiten und Qualifikationen Bescheid weiss. Als erstes ist der persönliche Standort zu bestimmen: Welche Tätigkeiten übe ich gerne aus? Mit welchen Materialien würde ich gerne arbeiten? Welche Gebiete interessieren mich besonders? Welche Eigenschaften (Qualifikationen) zeichnen mich aus? Erstelle dir zu den Fragen je eine kurze Liste mit den für dich wichtigsten Dingen. Besprich diese Listen mit den Eltern, Lehrpersonen, Freunden und Freundinnen, ergänze und korrigiere sie, wenn nötig. Als nächstes gilt es, sich über Berufe zu informieren und geeignete vormerken: Lies’ immer wieder Beschreibungen durch, um Berufe kennenzulernen, und notiere diejenigen, die dich besonders interessieren. Als letztes darfst du die Feinauswahl treffen: Vergleiche deine Listen zum persönlichen Standort mit den Anforderungen und der Berufsbeschreibung der vorgemerkten Berufe. Bestimme, welche Berufe in die engere Auswahl kommen, welche du genauer ansehen möchtest.

Eine berufliche Grundbildungvermittelt die zur Ausübung eines Berufes notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse. Sie erfolgt in einer zweijährigen Grundbildung mit eidg. Berufsattest EBA oder einer drei- oder vierjährigen Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ. In Ergänzung zum EFZ kannst du die eidg. Berufsmaturität absolvieren. Die berufliche Grundbildung ist Basis für lebenslanges Lernen und öffnet eine Vielzahl von Berufsperspektiven.

Ein Besuch bei der Berufsberatung kann weiterhelfen. Die Berufsberaterin oder der Berufsberater klärt mit dir zusammen ab, wo deine Fähigkeiten und Neigungen liegen und welche Berufe dadurch in die engere Wahl kommen (Gespräche/Eignungstests). Sie/er gibt dir Unterlagen zu verschiedenen Berufen (Berufsprospekte, Berufsbeschreibungen usw.) und den Weiterbildungsmöglichkeiten, verfügt über einen LehrstellenNachweis und vermittelt dir Firmenanschriften für Schnupperlehren.

Im Ratgeber Berufsbilder (als E-Book auf www.gateway.one/berufskunde) findest du eine aktuelle Liste der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahn-Beratungsstellen. Die kantonalen Zentralstellen sind verantwortlich dafür, dass in «ihrem» Kanton Jugendliche, Erwachsene, Schulen und Unternehmen in sämtlichen Regionen Informationen zu Berufen und Ausbildungen sowie Berufsberatungen erhalten können. Frag bei der Zentralstelle deines Kantons nach der nächstgelegenen Beratungsstelle.

Berufe können auf verschiedenste Weise beschrieben werden. Damit du sie gut verstehen und für dich nutzen kannst, sind im Ratgeber Berufsbilder und im Online-Berufslexikon alle nach dem gleichen Raster aufgebaut. Eine Berufsbeschreibung ist niemals vollständig und allumfassend! Neue Arbeitsmittel (z.B. Computer) verändern die Berufstätigkeit laufend. Ausserdem erlebt jeder Mensch seinen Beruf anders.Die Aussagen unserer Gesprächspartner und auch unser persönliches Berufsbild, dassich aus Gesprächen und Informationsmaterial ergibt, sind subjektiv. überzeuge dich stets selbst: Wer selber schaut, sieht mehr! Berufsberaterinnen und Berufsberater und die jeweiligen Berufsverbände verfügen über ausführlichere Informationsmittel.

Allgemein gilt: Was wenige können, aber viele brauchen, hat oft bessere Aussichten als das, was viele können, aber wenige brauchen. Gute Chancen hat also, wer seine Fähigkeiten und Neigungen immer auch kritisch unter dem Aspekt des Marktbedarfes prüft.

In der Schweiz existieren rund 230 Lehrberufe. Für eine bessere Übersichtwerden ähnliche Berufe in sog. Berufsfelder eingeteilt. Diese dienen der beruflichen Orientierung und veranschaulichen den Zusammenhang unter den verschiedenen Berufen. In der Schweiz ist das Modell mit 22 Berufsfeldern nach Rene Zihlmann weit verbreitet. Es entstand aus der berufsberaterischen Praxis, wo nach einer Brücke zwischen persönlichen Neigungen einerseits und den diversen Branchen und Berufsgruppen andererseits gesucht wird.

Das BIZ ist die Bibliothek der Berufsberatungsstelle. Dort findest du zu jeder Grundbildung und den entsprechenden Weiterbildungen ausführliche Informationen. Du kannst deinen Fragen, Interessen und Vorstellungen nachgehen, Berufe entdecken, dich über diesen und jenen Beruf genauer informieren und auch alternative Möglichkeiten kennenlernen. Die Berufsinformationen sind nach Themen gegliedert. Du kannst dich also gut zurechtfinden. Ausserdem wird jedes BIZ von erfahrenen Berufsberatern und Berufsberaterinnen betreut. Sie zeigen dir, wo du die gewünschte Information findest, und beantworten auch Fragen zu Berufen und Ausbildungen. Öffnungszeiten und Adresse für das BIZ in deiner Umgebung erfährst du von der Berufsberatungsstelle oder deiner Lehrperson.

Die Berufsmaturität erlaubt den prüfungsfreien Zugang zu einer Fachhochschule und über eine Ergänzungsprüfung auch den Zugang zu einem Universitätsstudium. Sie kann über drei verschiedene Wege erworben werden: während der Lehre mit dem Besuch der Berufsmittelschule (BM1), nach der Lehre als 1-jähriger Vollzeitlehrgang (BM2) oder nach der Lehre als berufsbegleitender Lehrgang. Je nach Grundausbildung und späterem Weiterbildungsziel kann die Berufsmatura in einer der folgenden Richtungen angestrebt werden: technische, kaufmännische, gestalterische, gewerbliche, naturwissenschaftliche sowie gesundheitliche und soziale Richtung. Die Ausbildungen sind kantonal geregelt, das Angebot in den einzelnen Kantonen ist dementsprechend unterschiedlich. Auskunft über das Angebot im Wohnkanton können die Kantonale Berufsberatungsstelle und das Kantonale Amt für Berufsbildung geben.

Jedes Jahr finden in der Schweiz Berufsmeisterschaften in diversen Berufen statt, die meist von den Berufsverbänden oder Berufsfachschulen organisiert werden. Es können Lernende (normalerweise im letzten Bildungsjahr) und junge Berufsleute kurz nach Abschluss der Grundbildung teilnehmen. Interessierte können sich beim Berufsbildungsverantwortlichen, bei der Berufsfachschullehrperson, beim Berufsverband oder beim IBW-Sekretariat melden. Die Gewinner/innen qualifizieren sich für die Teilnahme an internationalen Berufsweltmeisterschaften, die jedes zweite Jahr stattfinden. Mitmachen lohnt sich! Man lernt junge, aktive und engagierte Menschen aus dem In- und Ausland kennen. Teilnahme und Erfolg bei der Meisterschaft sind ein guter Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Berufsmessen sind Veranstaltungen, welche regelmässig in verschiedenen Städten der Schweiz stattfinden. Sie können im Klassenverbund aber auch privat mit der Familie oder Freunden besucht werden. Angesprochen wird unter anderem, wer eine Beratung für die Berufsausbildung möchte, eine Schnupperlehre oder Lehrstelle sucht. Du erhältst dort reale und praxisorientierte Einblicke in zahlreiche Berufe, lernst lernende, Lehrmeisterinnen und Schulen kennen. Bekannte Berufsmessen sind die BAM (Bern), die Berufsmesse Zürich, die OBA (St. Gallen}, die Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse, die Zebi (Luzern) und der Salon des Metiers et de la Formation (Lausanne).

Berufsausbildungen, die vom SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) anerkannt sind, basieren auf einer Bildungsverordnung. Darin ist Folgendes festgelegt: die Anforderungen an den Lehrbetrieb; Ausbildungsziele (Kompetenzen), die während der beruflichen Grundbildung zu erreichen sind; Aufgaben und Zusammenarbeit der Lernorte; Umfang und Auswertungsverfahren der Lehrabschlussprüfung und die Rahmenbedingungen. Hast du dich für einen Beruf entschieden, lohnt es sich, die Bildungsverordnung anzuschauen. Du weisst damit genau, was du in der beruflichen Grundbildung alles lernen wirst. Du kannst sie entweder im BIZ nachlesen oder übers Internet herunterladen bei www.sbfi.admin.ch unter der Rubrik SBFI Berufsverzeichnis/Berufliche Grundbildung.

«Gibt es diesen Beruf in fünf Jahren noch?» «Werde ich in diesem Beruf auch genügend verdienen?» «Habe ich in diesem Beruf auch Aufstiegschancen?» usw. Stell dirauchsolche Fragen zur Berufssituation und suche Antworten darauf. Nicht nur die Berufstätigkeit, sondern auch das Berufsumfeld sollen beim Berufsentscheid in die Waagschale geworfen werden. Trotzdem wird ein gewisser Unsicherheitsfaktor übrigbleiben, da die Berufswelt auch unvorhersehbaren wirtschaftlichen Schwankungen unterworfen ist. Doch mit einer guten beruflichen Grundbildung hast du immer gute Möglichkeiten, dich neu zu orientieren.

In Berufsverbänden organisieren sich verschiedene Unternehmen aus gleichen Branchen, z.B. Unternehmen des Autogewerbes, Bauunternehmen oder Grafiker. Die Unternehmen eines Verbandes (Verbandsmitglieder) bilden demzufolge Lehrlinge in denselben Berufen aus. Jede Verbandsverwaltung erstellt darum zentrale Berufsdokumentationen für die Berufe ihrer Branche. Sie stellen dir auf Anfrage Berufsunterlagen zu und unterstützen dich auch beim Suchen einer Schnupperlehrstelle oder eines Lehrplatzes. Frag uns an, wenn du eine Verbandsadresse brauchst.

Eine Berufswahlanalyse hilft dir herauszufinden, welche Berufe am besten zu deinen Interessen und selbstberichteten Fähigkeiten passen. Mit dem WayFi® stellt dir gateway.one eine kostenlose Berufswahlanalyse zur Verfügung. Während rund 15 Minuten erfragen wir deine Interessen und Stärken. So können wir ein wissenschaftlich fundiertes, individuelles Berufsfelderprofil für dich erstellen. Damit findest du heraus, welche Berufsfelder am besten zu dir passen. Mit diesem Profil kannst du dir an Berufsmessen, an Berufsberatungsstellen oder im Internet mehr Informationen zu denjenigen Berufen beschaffen, die dich faszinieren.

Planst du eine Betriebsbesichtigung, ist es sinnvoll, dir im Voraus zu überlegen, was du alles wissen möchtest. Mögliche Fragen sind: Wie viele Lernende werden ausgebildet? Wie werden die Lernenden ausgebildet? Darf man einen Rundgang machen? Darf man mit einer/einem Lernenden reden? Was wird produziert/angeboten? Worauf ist die Firma spezialisiert? Wer braucht das, was produziert wird? Wer ist Kunde? Wie lange besteht die Firma?

Je früher du verschiedene Unternehmen anschaust und Berufsleuten zusiehst, desto besser ist dein Überblick, wenn du schliesslich deinen Beruf auswählst. Auch viele in den Verzeichnissen nicht aufgeführte Betriebe führen Besichtigungen durch. Es ist aber unbedingt notwendig, die Unternehmen telefonisch anzufragen. Unser Tipp: Sei neugierig und besichtige auch Unternehmen, die Lernende in Berufen ausbilden, die du noch nicht kennst! Wer weiss, was du alles entdecken wirst: Oft sind gerade solche Berufe sehr interessant und haben gute Zukunftsaussichten.

Berufsausbildungen, die vom SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) anerkannt sind, basieren auf einer Bildungsverordnung. Darin ist Folgendes festgelegt: die Anforderungen an den Lehrbetrieb; Ausbildungsziele (Kompetenzen), die während der beruflichen Grundbildung zu erreichen sind; Aufgaben und Zusammenarbeit der Lernorte; Umfang und Auswertungsverfahren der Lehrabschlussprüfung und die Rahmenbedingungen. Hast du dich für einen Beruf entschieden, lohnt es sich, die Bildungsverordnung anzuschauen. Du weisst damit genau, was du in der beruflichen Grundbildung alles lernen wirst. Du kannst sie entweder im BIZ nachlesen oder übers Internet herunterladen bei www.sbfi.admin.ch unter der Rubrik SBFI Berufsverzeichnis/Berufliche Grundbildung.

Das BIZ ist die Bibliothek der Berufsberatungsstelle. Dort findest du zu jeder Grundbildung und den entsprechenden Weiterbildungen ausführliche Informationen. Du kannst deinen Fragen, Interessen und Vorstellungen nachgehen, Berufe entdecken, dich über diesen und jenen Beruf genauer informieren und auch alternative Möglichkeiten kennenlernen. Die Berufsinformationen sind nach Themen gegliedert. Du kannst dich also gut zurechtfinden. Ausserdem wird jedes BIZ von erfahrenen Berufsberatern und Berufsberaterinnen betreut. Sie zeigen dir, wo du die gewünschte Information findest, und beantworten auch Fragen zu Berufen und Ausbildungen. Öffnungszeiten und Adresse für das BIZ in deiner Umgebung erfährst du von der Berufsberatungsstelle oder deiner Lehrperson.

Bei den eidgenössischen Berufsprüfungen (BP) handelt es sich um Weiterbildungen. Sie ermöglichen Berufsleuten eine erste fachliche Vertiefung und Spezialisierung nach der beruflichen Grundbildung. Gibt es im entsprechenden Berufsfeld keine einschlägige berufliche Grundbildung, kann die eidg. Berufsprüfung auch zu einer Erstqualifizierung führen. Vorausgesetzt wird neben einem Abschluss auf Sekundarstufe II, mehrjährige Berufserfahrung im entsprechenden Berufsfeld. Abgeschlossen wird mit einem eidgenössischen Fachausweis.

Der Begriff Branche (französisch für Zweig) steht im Kontext der Erwerbsarbeit für verschiedene Wirtschaftszweige. Er beschreibt eine Gruppe von Unternehmen, welche ähnliche Dienstleistungen oder Produkte anbieten. Wie genau eine Branche sich definiert, ist umstritten. Einige Branchenverzeichnisse unterscheiden sehr genau und kommen dabei auf über 1000 verschiedene Branchen, andere vereinfachen der Übersicht wegen stark und fassen zu 10 bis 20 übergeordneten Branchen zusammen. Innerhalb der Branchen herrscht für gewöhnlich eine gewisse Konkurrenzhaltung. Den höchsten Zuwachs haben seit einigen Jahren die verschiedenen Zweige der Technologieentwicklung, Biotechnik und Digitalwirtschaft zu verzeichnen.

Es gibt zahlreiche Gründe, nach der obligatorischen Schulzeit nicht sofort eine Grundbildung zu beginnen. Was tun in diesem Jahr? Zwischenlösungen gibt es viele: Sprachaufenthalte, 10. Schuljahr, Praktika in Spitälern, Büros, im Gasgewerbe, Berufsvorbereitungsjahr usw. Erkundige dich bei deiner Lehrperson, der Berufsberatung oder im Internet über alle Möglichkeiten.

Die Studiengänge an Hochschulen bestehen in der Regel aus 3 Jahren Bachelor- und 1,5 bis 2 Jahren Masterstudium, gemäss europäischen Richtlinien. Studienleistungen werden mit Kreditpunkten nach dem European Credit Transfer System (ECTS) gemessen und sind damit europaweit vergleichbar. Nach dem Masterstudium sind Doktorate, Master of Advanced Studies (MAS) und andere Qualifizierungen möglich.

Als Certificate of Advanced Studies (CAS) werden berufsbegleitende Weiterbildungsprogramme bezeichnet, für die mindestens 10 ECTS-Credits erreicht werden müssen. Ein CAS-Programm schliesst mit einem Zertifikat ab und dauert ein halbes bis ein Jahr. CAS-Weiterbildungen richten sich an Personen mit einem Abschluss einer Hochschule (für universitäre CAS meist Master) oder einer gleichwertigen Ausbildung, die in der Regel bereits über mehrjährige Berufspraxis verfügen. Diese postgradualen Weiterbildungsprogramme sind berufs- und kompetenzorientiert und vermitteln Zusatzkompetenzen im eigenen oder in einem interdisziplinären Fachgebiet.

Als Certificate of Advanced Studies (CAS) werden berufsbegleitende Weiterbildungsprogramme bezeichnet, für die mindestens 10 ECTS-Credits erreicht werden müssen. Ein CAS-Programm schliesst mit einem Zertifikat ab und dauert ein halbes bis ein Jahr. CAS-Weiterbildungen richten sich an Personen mit einem Abschluss einer Hochschule (für universitäre CAS meist Master) oder einer gleichwertigen Ausbildung, die in der Regel bereits über mehrjährige Berufspraxis verfügen. Diese postgradualen Weiterbildungsprogramme sind berufs- und kompetenzorientiert und vermitteln Zusatzkompetenzen im eigenen oder in einem interdisziplinären Fachgebiet.

Als Diploma of Advanced Studies (DAS) werden berufsbegleitende Weiterbildungsprogramme bezeichnet, für die mindestens 30 ECTS-Credits erzielt werden müssen. Es dauert ein bis zwei Jahre und schliesst mit einem Diplom ab. DAS-Weiterbildungen richten sich an Personen mit einem Abschluss einer Hochschule (für universitäre DAS meist Master) oder einer gleichwertigen Ausbildung, die in der Regel bereits über mehrjährige Berufspraxis verfügen. Diese postgradualen Weiterbildungsprogramme sind berufs- und kompetenzorientiert und vermitteln Zusatzkompetenzen im eigenen oder in einem interdisziplinären Fachgebiet.

Berufsleuten mit einem EFZ oder einer gleichwertigen Qualifikation, bieten die höheren Fachschulen (HF) die Möglichkeit, einen eidg. anerkannten Abschluss auf der Tertiärstufe zu erwerben (Diplom). Bildungsgänge mit einer eidg. Anerkennung werden sowohl von kantonalen als auch von privaten Bildungsinstitutionen angeboten und können entweder berufsbegleitend (mind. 3 Jahre) oder im Vollzeitstudium besucht werden (mind. 2 Jahre). Die Ausbildung ist generalistischer und breiter ausgerichtet als bei den eidg. Prüfungen (BP/HFP). Im Gegensatzzu den Fachhochschulen sind die Bildungsgänge HF inhaltlich auf ein engeres Fachgebiet fokussiert und weniger wissenschaftlich ausgestaltet.

Als Diploma of Advanced Studies (DAS) werden berufsbegleitende Weiterbildungsprogramme bezeichnet, für die mindestens 30 ECTS-Credits erzielt werden müssen. Es dauert ein bis zwei Jahre und schliesst mit einem Diplom ab. DAS-Weiterbildungen richten sich an Personen mit einem Abschluss einer Hochschule (für universitäre DAS meist Master) oder einer gleichwertigen Ausbildung, die in der Regel bereits über mehrjährige Berufspraxis verfügen. Diese postgradualen Weiterbildungsprogramme sind berufs- und kompetenzorientiert und vermitteln Zusatzkompetenzen im eigenen oder in einem interdisziplinären Fachgebiet.

Der Begriff «duale Berufslehre» hebt einen wichtigen Aspekt der beruflichen Grundbildung in der Schweiz hervor: die Dualität. «dual» bedeutet «zweifach». Hier wird in der Berufslehre zweifach Wissen vermittelt, einerseits praktisches im Lehrbetrieb (3 bis 4 Tage pro Woche) und andererseits theoretisches in der Berufsschule (1 bis 2 Tage pro Woche). Der Vorteil der dualen Ausbildung zeigt sich spätestens beim Wechsel von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt. Nach der Lehre kannst du direkt in deinem erlernten Beruf eingesetzt werden und produktiv arbeiten. Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen ohne praktische Erfahrung hingegen müssen zuerst in den Arbeitsprozess eingearbeitet werden.

Die Grundbildungen mit eidg. Berufsattest (EBA) dauern 2 Jahre und lösen die Anlehr-Berufe ab. Sie erlauben mehr praktisch orientierten Jugendlichen den Einstieg in ein Arbeitsgebiet. Jede Grundbildung mit Attest ist durch eine Bildungsverordnung und einen Bildungsplan geregelt und bietet Anschluss an die weiterführende 3- oder 4-jährige berufliche Grundbildung EFZ.

E-Books sind Digitalbücher, die die Anmutung eines richtigen Buches haben. Sie werden auch Flipping-Books genannt, weil die Ecken sich beim Blättern wie echt bewegen. Unter dem Button «E-Books» findest du unsere gedruckten Berufsbilder Lehrmittel, die dir bei der Orientierung und Planung deiner beruflichen Zukunft behilflich sein können, als E-Books. Unsere digitalen Lehrmittel sind kostenlos.

Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren

Die berufliche Grundbildung EFZ dauert 3 oder 4 Jahre und schliesst mit dem eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab. Jede Grundbildung mit Fähigkeitszeugnis ist durch eine Bildungsverordnung und einen Bildungsplan geregelt und bietet Anschluss an diverse Weiterbildungen.

Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich (ETH) und in Lausanne (EPFL) sind Bildungs- und Forschungsinstitution der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit Fokus auf technisch-naturwissenschaftliche Fächer. Es handelt sich um Einrichtungen, die Forschung betreiben und damit neues Wissen schaffen, wissenschaftliche Lehre (Studium und wissenschaftliche Weiterbildung) vermitteln und akademische Grade als Studienabschlüsse verleihen. Im Rahmen des Bologna-Prozesses werden gestufte Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten. Als Zugang zur ETH dient eine gymnasiale Maturität oder eine Berufs-/Fachmaturität mit Passerelle.

Bei den eidgenössischen Berufsprüfungen (BP) handelt es sich um Weiterbildungen. Sie ermöglichen Berufsleuten eine erste fachliche Vertiefung und Spezialisierung nach der beruflichen Grundbildung. Gibt es im entsprechenden Berufsfeld keine einschlägige berufliche Grundbildung, kann die eidg. Berufsprüfung auch zu einer Erstqualifizierung führen. Vorausgesetzt wird neben einem Abschluss auf Sekundarstufe II, mehrjährige Berufserfahrung im entsprechenden Berufsfeld. Abgeschlossen wird mit einem eidgenössischen Fachausweis.

Die Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen EHSM befasst sich als einzige Schweizer Hochschule ausschliesslich mit Ausbildung, Forschung, Entwicklung und Dienstleistung im Bereich Sport. Weiter forscht die EHSM im Nachwuchs-, Breiten- und Spitzensport. Die EHSM ist Teil des Bundesamts für Sport BASPO und gleichzeitig der Berner Fachhochschule BFH angegliedert.

Eidgenössische höhere Fachprüfungen (HFP) qualifizieren Berufsleute als Expertinnen und Experten in ihrem Berufsfeld oder bereiten auf Leitungsfunktionen in Unternehmen/Institutionen vor. Als Zulassungsbedingung werden ein eidg. Fachausweis und mehrjährige Berufserfahrung vorausgesetzt. Ist im entsprechenden Berufsfeld kein Fachausweis vorhanden, kann ein anderer Tertiärabschluss oder ein Sekundarstufe-II-Abschluss vorausgesetzt werden. Existiert in einem Berufsfeld sowohl eine eidg. Berufs- als auch eine höhere Fachprüfung, entspricht die höhere Fachprüfung einem höheren Anforderungsniveau. Die eidg. höhere Fachprüfung schliesst mit einem eidg. Diplom ab.

Die Grundbildungen mit eidg. Berufsattest (EBA) dauern 2 Jahre und lösen die Anlehr-Berufe ab. Sie erlauben mehr praktisch orientierten Jugendlichen den Einstieg in ein Arbeitsgebiet. Jede Grundbildung mit Attest ist durch eine Bildungsverordnung und einen Bildungsplan geregelt und bietet Anschluss an die weiterführende 3- oder 4-jährige berufliche Grundbildung EFZ.

Berufsleuten mit einem EFZ oder einer gleichwertigen Qualifikation, bieten die höheren Fachschulen (HF) die Möglichkeit, einen eidg. anerkannten Abschluss auf der Tertiärstufe zu erwerben (Diplom). Bildungsgänge mit einer eidg. Anerkennung werden sowohl von kantonalen als auch von privaten Bildungsinstitutionen angeboten und können entweder berufsbegleitend (mind. 3 Jahre) oder im Vollzeitstudium besucht werden (mind. 2 Jahre). Die Ausbildung ist generalistischer und breiter ausgerichtet als bei den eidg. Prüfungen (BP/HFP). Im Gegensatzzu den Fachhochschulen sind die Bildungsgänge HF inhaltlich auf ein engeres Fachgebiet fokussiert und weniger wissenschaftlich ausgestaltet.

Die berufliche Grundbildung EFZ dauert 3 oder 4 Jahre und schliesst mit dem eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab. Jede Grundbildung mit Fähigkeitszeugnis ist durch eine Bildungsverordnung und einen Bildungsplan geregelt und bietet Anschluss an diverse Weiterbildungen.

Bei den eidgenössischen Berufsprüfungen (BP) handelt es sich um Weiterbildungen. Sie ermöglichen Berufsleuten eine erste fachliche Vertiefung und Spezialisierung nach der beruflichen Grundbildung. Gibt es im entsprechenden Berufsfeld keine einschlägige berufliche Grundbildung, kann die eidg. Berufsprüfung auch zu einer Erstqualifizierung führen. Vorausgesetzt wird neben einem Abschluss auf Sekundarstufe II, mehrjährige Berufserfahrung im entsprechenden Berufsfeld. Abgeschlossen wird mit einem eidgenössischen Fachausweis.

Die Ausbildungsbetriebe legen grossen Wert auf eine unabhängige Eignungsabklärung, welche deine Eignung im Hinblick auf einen gewählten Beruf bescheinigt. Eignungsabklärungen sind computerbasierte Testverfahren, welche nach wissenschaftlichen Vorgaben Angaben zum Berufserfolg machen. Ein Zertifikat einer Eignungsabklärung gehört daher bei den meisten Lehrberufen in die Bewerbungsmappe, genauso wie Zeugnisnoten, ein Motivationsschreiben oder Schnupperberichte. Die beiden wichtigsten Eignungsabklärungen in der Schweiz sind der Multicheck® und der Basic Check®. Beide Eignungsabklärungen werden in einem Testcenter unter Aufsicht absolviert und kosten zwischen 60 und 100 Franken. Das Geld ist aufgrund der Bedeutung von Eignungsabklärungen gut investiert und die meisten Lehrbetriebe erstatten die Kosten zurück.

Die berufsbegleitenden EMBA-Programme sind Nachdiplomstudiengänge an Hochschulen. Sie richten sich an Personen in Kaderpositionen mit mehrjähriger qualifizierter Führungs- und Managementerfahrung – so genannte Executives. Die Programme dauern 1 bis 2 Jahre und geniessen eidgenössische wie internationale Anerkennung. Im Executive MBA erwerben aufstrebende Führungskräfte General Management Skills und lernen, sowohl zielorientiert, fachübergreifend und betriebswirtschaftlich wie auch menschenorientiert zu führen.

Als Mangelberuf oder Engpassberuf wird ein Beruf dann bezeichnet, wenn es nicht genügend Arbeitnehmerinnen zur Besetzung der offener Stellen in diesem Beruf gibt. Arbeitgeber haben es dann schwer, geeignete Bewerber für freie Stellen zu finden. Es handelt sich meist um Berufe, bei denen entweder körperlich schwere Arbeit geleistet werden muss oder um hochqualifizierte, spezialisierte Arbeitsplätze. Die Nachfrage nach einem bestimmten Beruf hängt stark von der Region und den dort angesiedelten Unternehmen ab.

Unter Erstberufen versteht man Berufslehren, die nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit gewählt werden (z.B. Zimmermann, Verkäufer/in) oder nach geeigneten Zwischenlösungen ab einem bestimmten Alter erlernt werden. Es kann sich aber auch um Studienberufe handeln (Universität, ETH), wie z.B. Arzt/Ärztin UH oder Biologe/-in UH. Erstberufe unterscheiden sich von den Zweitberufen (siehe separate Beschreibung).

Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich (ETH) und in Lausanne (EPFL) sind Bildungs- und Forschungsinstitution der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit Fokus auf technisch-naturwissenschaftliche Fächer. Es handelt sich um Einrichtungen, die Forschung betreiben und damit neues Wissen schaffen, wissenschaftliche Lehre (Studium und wissenschaftliche Weiterbildung) vermitteln und akademische Grade als Studienabschlüsse verleihen. Im Rahmen des Bologna-Prozesses werden gestufte Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten. Als Zugang zur ETH dient eine gymnasiale Maturität oder eine Berufs-/Fachmaturität mit Passerelle.

Die berufsbegleitenden EMBA-Programme sind Nachdiplomstudiengänge an Hochschulen. Sie richten sich an Personen in Kaderpositionen mit mehrjähriger qualifizierter Führungs- und Managementerfahrung – so genannte Executives. Die Programme dauern 1 bis 2 Jahre und geniessen eidgenössische wie internationale Anerkennung. Im Executive MBA erwerben aufstrebende Führungskräfte General Management Skills und lernen, sowohl zielorientiert, fachübergreifend und betriebswirtschaftlich wie auch menschenorientiert zu führen.

Wer eine Berufsmaturität hat, kann prüfungsfrei ein Fachhochschul-Studium beginnen. sind in zwei Stufen gegliedert: 1. Bachelorstudiengang, 2. Masterstudiengang. In der Schweiz gibt es 8 Fachhochschulregionen mit rund 60 Hochschulen und eine vom Bund anerkannte private Fachhochschule: Berner Fachhochschule BFH, Fachhochschule Graubünden FH GR, Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Fachhochschule Ostschweiz FHO, Fachhochschule Südschweiz SUPSI, Fachhochschule Westschweiz HES-SO, Hochschule Luzern HSLU, Zürcher Fachhochschule ZFH, Fernfachhochschule Schweiz FFHS sowie Kalaidos Fachhochschule FH KAL. Bestimmte Lehrgänge werden regional zusammengefasst. Jede Teilschule muss die FH-Anerkennung erlangen. Die Ausbildungen und Angebote sind je nach Schule unterschiedlich. Es ist sinnvoll, sich möglichst frühzeitig bei der Schule zu informieren. Die Fachhochschulen haben ausserdem den Auftrag, Weiterbildungen für Berufsleute nach dem Studium anzubieten. Das sind: Weiterbildungskurse, Zertifikatslehrgänge: Certificate of Advanced Studies (CAS), Diplomlehrgänge: Diploma of Advanced Studies (DAS), Weiterbildungsmaster: Master of Advanced Studies (MAS) oder Executive Master of Business Administration (EMBA) - siehe auch Studienberuf, Bachelor, Master.)

Wer die Fachmittelschule abgeschlossen hat, kann die Fachmaturität erwerben. Bedingungen sind: erfolgreicher Abschluss der 3-jährigen Fachmittelschule (siehe auch «Fachmittelschule»), je nach gewünschtem Bildungsgang das Absolvieren eines bewerteten Praktikums von 12 bis 40 Wochen Dauer oder Besuch von ergänzenden allgemeinbildenden Kursen, das Verfassen einer Fachmaturitätsarbeit, die bewertet wird.

Wer die Fachmittelschule erfolgreich absolviert hat, erhält das Fachmittelschuldiplom. Damit ist der Eintritt in höhere Fachschulen (HF) gewährleistet in den Berufsfeldern: Gesundheit, Soziales, Pädagogik, Kommunikation und Information (angewandte Linguistik), Gestaltung und Kunst, Musik und Theater, Angewandte Psychologie. Mit dem Fachmittelschuldiplom kann auch das Fachmaturitätszeugnis angestrebt werden, um Zugang zu den Fachhochschulen (FH) zu erhalten.

Die Fachmittelschulen ersetzen die ehemaligen Diplommittelschulen. Die Fachmittelschulen sind kantonale Vollzeitschulen der Sekundarstufe II. Sie bieten einen 3-jährigen, erweiterten Bildungsgang an, der die Jugendlichen gezielt auf die tertiäre Berufsbildung in den Bereichen Gesundheit, Pädagogik und soziale Arbeit oder auf die Fachhochschulen im Bereich Kunst vorbereitet. Fachmittelschulen gibt es in 20 Kantonen. Abgeschlossen wird die Fachmittelschule mit einem Fachmittelschuldiplom. Daraufhin kann auch die Fachmaturität erworben werden. Bedingungen dafür sind der erfolgreiche Abschluss der dreijährigen Fachmittelschule, je nach gewünschtem Bildungsgang das Absolvieren eines bewerteten Praktikums von 12 bis 40 Wochen Dauer oder ergänzender allgemein bildender Kurse sowie das Verfassen einer Fachmaturitätsarbeit, die bewertet wird. Die Abschlüsse sind gesamtschweizerisch anerkannt. Das Fachmittelschuldiplom ermöglicht den Eintritt in Höhere Fachschulen (HF) in folgenden Berufsfeldern: Gesundheit, Soziales, Pädagogik, Kommunikation und Information (angewandte Linguistik), Gestaltung und Kunst, Musik und Theater, Angewandte Psychologie. Das Fachmaturitätszeugnis ermöglicht den Eintritt in die entsprechenden Fachhochschulen (FH).

Mit einem Ferien- oder Freizeitjob lernst du die Berufswelt «hautnah» kennen: Du gewinnst Einblick in die Arbeitswelt und kannst dabei dein Sackgeld etwas aufbessern. Ferien- und Freizeitarbeit für Jugendliche ist gesetzlich geregelt. Daher ist es wichtig, dass du die Fragen zu deinen Rechten und Pflichten sowie zur Versicherungszuständigkeit vorher klärst.

Unter Portal versteht man einen zentralen Zugang im Internet, über den man auf individuell zugeschnittene Informationen und Dienste zugreifen kann. Um auf die massgeschneiderten Informationen zugreifen zu können, muss man sich häufig vorgängig mittels persönlicher Angaben und Passwort einloggen. Im Zentrum von Internetportalen steht der Austausch zwischen den eingetragenen Personen. Auch für den Berufsorientierungs- und Stellenfindungsprozess gibt es etablierte Internetportale. Auf dem Internetportal www.gateway.one/karriereportal können Jugendliche Praktikums-, Schnupper- und Lehrstellen finden.

Wenn du dir bevorzugt theoretisches Wissen aneignen möchtest und deine schulischen Leistungen gut sind, bietet sich der Besuch einer gymnasialen Maturitätsschule (auch Gymnasium, Kantonsschule oder Kollegium genannt) an. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du den gymnasialen Maturitätsausweis, der schweizweit anerkannt ist. Dieser ermöglicht dir die direkte Zulassung zu Universitären und Pädagogischen Hochschulen. Die Zulassung zu den Fachhochschulen ist mit Berufserfahrungen verbunden. Die Dauer der Maturitätslehrgänge variiert von Kanton zu Kanton zwischen drei und sechs Jahren.

Wenn du dir bevorzugt theoretisches Wissen aneignen möchtest und deine schulischen Leistungen gut sind, bietet sich der Besuch einer gymnasialen Maturitätsschule (auch Gymnasium, Kantonsschule oder Kollegium genannt) an. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du den gymnasialen Maturitätsausweis, der schweizweit anerkannt ist. Dieser ermöglicht dir die direkte Zulassung zu Universitären und Pädagogischen Hochschulen. Die Zulassung zu den Fachhochschulen ist mit Berufserfahrungen verbunden. Die Dauer der Maturitätslehrgänge variiert von Kanton zu Kanton zwischen drei und sechs Jahren.

Die Handelsmittelschule (HMS), auch Wirtschaftsmittelschule, ist eine kaufmännische Berufs- und Mittelschulausbildung in der Schweiz. Die HMS bietet einen dreijährigen Bildungsgang an, der mit dem Handelsdiplom (Eidg. Fähigkeitszeugnis Kaufmann/-frau) abschliesst. Sie bietet während drei Jahren eine vertiefte Ausbildung in den Wirtschaftsfächern (Betriebswirtschafts- und Rechtslehre, Rechnungswesen und Volkswirtschaftslehre) und vermittelt darüber hinaus eine breite sprachlich/historische und mathematisch/naturwissenschaftliche Allgemeinbildung sowie eine intensive Schulung auf dem PC. Der vierjährige Lehrgang an einer HMS führt zur Berufsmaturität. Beide Abschlüsse sind vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannt.

Die Handelsmittelschule (HMS), auch Wirtschaftsmittelschule, ist eine kaufmännische Berufs- und Mittelschulausbildung in der Schweiz. Die HMS bietet einen dreijährigen Bildungsgang an, der mit dem Handelsdiplom (Eidg. Fähigkeitszeugnis Kaufmann/-frau) abschliesst. Sie bietet während drei Jahren eine vertiefte Ausbildung in den Wirtschaftsfächern (Betriebswirtschafts- und Rechtslehre, Rechnungswesen und Volkswirtschaftslehre) und vermittelt darüber hinaus eine breite sprachlich/historische und mathematisch/naturwissenschaftliche Allgemeinbildung sowie eine intensive Schulung auf dem PC. Der vierjährige Lehrgang an einer HMS führt zur Berufsmaturität. Beide Abschlüsse sind vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannt.

Die Bildungsgänge der höheren Fachschule für Gestaltung vermitteln konzeptionelle, künstlerisch/gestalterische und technologische Kompetenzen und schliessen mit einem eidgenössisch anerkannten HF-Diplom ab. Sie sind praxisorientiert und fördern arbeitsmarktorientierte Fach- und Führungskompetenzen. Sie verbinden theoretische und praktische Ausbildungseinheiten. Vollzeitliche Ausbildungen (mind. 2 Jahre) beinhalten auch Praktika. Berufsbegleitenden Bildungsgänge dauern mindestens drei Jahre. Die Bildungsgänge HF gehören zur Tertiärstufe und richten sich an Personen mit einem Abschluss der Sekundarstufe II.

Eidgenössische höhere Fachprüfungen (HFP) qualifizieren Berufsleute als Expertinnen und Experten in ihrem Berufsfeld oder bereiten auf Leitungsfunktionen in Unternehmen/Institutionen vor. Als Zulassungsbedingung werden ein eidg. Fachausweis und mehrjährige Berufserfahrung vorausgesetzt. Ist im entsprechenden Berufsfeld kein Fachausweis vorhanden, kann ein anderer Tertiärabschluss oder ein Sekundarstufe-II-Abschluss vorausgesetzt werden. Existiert in einem Berufsfeld sowohl eine eidg. Berufs- als auch eine höhere Fachprüfung, entspricht die höhere Fachprüfung einem höheren Anforderungsniveau. Die eidg. höhere Fachprüfung schliesst mit einem eidg. Diplom ab.

Höhere Fachschule für Wirtschaft (früher HKG: Höhere Kaufmännische Gesamtschule). Die Höheren Fachschulen für Wirtschaft bieten ein 3-jähriges berufsbegleitendes Studium an, um das Fachwissen zu vertiefen. Kaufmännische Generalisten und Generalistinnen können sich mit dieser Ausbildung auf mittlere Kaderstellungen in der Wirtschaft oder Verwaltung vorbereiten. Abschluss: Betriebswirtschafter/in HF. Schulen HFW bestehen in Aarau, Baden, Basel, Reinach (Baselland), Bern, Chur, Lausanne, Luzern, Schaffhausen, St. Gallen, Zug und Zürich.

Die Handelsmittelschule (HMS), auch Wirtschaftsmittelschule, ist eine kaufmännische Berufs- und Mittelschulausbildung in der Schweiz. Die HMS bietet einen dreijährigen Bildungsgang an, der mit dem Handelsdiplom (Eidg. Fähigkeitszeugnis Kaufmann/-frau) abschliesst. Sie bietet während drei Jahren eine vertiefte Ausbildung in den Wirtschaftsfächern (Betriebswirtschafts- und Rechtslehre, Rechnungswesen und Volkswirtschaftslehre) und vermittelt darüber hinaus eine breite sprachlich/historische und mathematisch/naturwissenschaftliche Allgemeinbildung sowie eine intensive Schulung auf dem PC. Der vierjährige Lehrgang an einer HMS führt zur Berufsmaturität. Beide Abschlüsse sind vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannt.

Hobbys bergen spezifische Qualitäten in sich, die auch im Berufsleben wichtig sind. Beispiel Karate: Karate kann verbunden werden mit: körperlicher Fitness, Konzentration, Zielstrebigkeit, Disziplin, Fairness, Reaktionsvermögen – Qualitäten, die z.B. auch im Beruf Informatiker/in zählen. Oder Klettern, das verbunden werden kann mit Anstrengung auf sich nehmen (Einsatz), auf einen Höhepunkt zustreben, die Natur schätzen, sich vom Alltagsrummel zurückziehen (Distanz gewinnen), seine Kräfte messen (Grenzen prüfen), sich auf den Kletterpartner einstellen (Zusammenarbeit, Kommunikation, Vertrauen) – Qualitäten, die z.B. auch im Beruf Mediamatiker/in zählen. Mit etwas analytischem Geschick führen dich die Inhalte und Qualitäten, mit denen dein Hobby verbunden ist, direkt zu einem passenden Beruf.

Die Studiengänge an Fachhochschulen (FH), Pädagogischen Hochschulen (PH), Universitäten (UH) und den Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) sind in zwei Stufen gegliedert: 1. Bachelorstudiengang: Bachelor of Arts (BA) und Bachelor ofScience (BSc); 2. Masterstudiengang: Master of Arts (MA) oder Master of Science (MSc). Die Fachhochschulen haben ausserdem den Auftrag, Weiterbildungen für Berufsleute nach dem Studium anzubieten. Das sind: Weiterbildungskurse, Zertifikatslehrgänge: Certificate of Advanced Studies (CAS), Diplomlehrgänge: Diploma of Advanced Studies (DAS), Weiterbildungsmaster: Master of Advanced Studies (MAS) oder Executive Master of Business Administration (EMBA) - siehe auch Studienberufe, Bachelor, Master.)

Die Bildungsgänge der höheren Fachschule für Gestaltung vermitteln konzeptionelle, künstlerisch/gestalterische und technologische Kompetenzen und schliessen mit einem eidgenössisch anerkannten HF-Diplom ab. Sie sind praxisorientiert und fördern arbeitsmarktorientierte Fach- und Führungskompetenzen. Sie verbinden theoretische und praktische Ausbildungseinheiten. Vollzeitliche Ausbildungen (mind. 2 Jahre) beinhalten auch Praktika. Berufsbegleitenden Bildungsgänge dauern mindestens drei Jahre. Die Bildungsgänge HF gehören zur Tertiärstufe und richten sich an Personen mit einem Abschluss der Sekundarstufe II.

Höhere Fachschule für Wirtschaft (früher HKG: Höhere Kaufmännische Gesamtschule). Die Höheren Fachschulen für Wirtschaft bieten ein 3-jähriges berufsbegleitendes Studium an, um das Fachwissen zu vertiefen. Kaufmännische Generalisten und Generalistinnen können sich mit dieser Ausbildung auf mittlere Kaderstellungen in der Wirtschaft oder Verwaltung vorbereiten. Abschluss: Betriebswirtschafter/in HF. Schulen HFW bestehen in Aarau, Baden, Basel, Reinach (Baselland), Bern, Chur, Lausanne, Luzern, Schaffhausen, St. Gallen, Zug und Zürich.

Persönlichkeitsmerkmale sind für den beruflichen Erfolg mitverantwortlich. Daher gewinnen sie bei der Auswahl von Mitarbeitenden zunehmend an Bedeutung. Sie helfen dir herauszufinden, wie ausgeprägt deine Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Lernwille, Emotionale Stärke, Gewissenhaftigkeit, Kontaktbereitschaft oder Bereitschaft zur Teamarbeit) im Vergleich zu deinen Kolleginnen und Kollegen sind. Wir bieten dir mit dem IdentyFi® eine wissenschaftlich validierte Persönlichkeitsanalyse.

Unter Portal versteht man einen zentralen Zugang im Internet, über den man auf individuell zugeschnittene Informationen und Dienste zugreifen kann. Um auf die massgeschneiderten Informationen zugreifen zu können, muss man sich häufig vorgängig mittels persönlicher Angaben und Passwort einloggen. Im Zentrum von Internetportalen steht der Austausch zwischen den eingetragenen Personen. Auch für den Berufsorientierungs- und Stellenfindungsprozess gibt es etablierte Internetportale. Auf dem Internetportal www.gateway.one/karriereportal können Jugendliche Praktikums-, Schnupper- und Lehrstellen finden.

Wenn du dir bevorzugt theoretisches Wissen aneignen möchtest und deine schulischen Leistungen gut sind, bietet sich der Besuch einer gymnasialen Maturitätsschule (auch Gymnasium, Kantonsschule oder Kollegium genannt) an. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du den gymnasialen Maturitätsausweis, der schweizweit anerkannt ist. Dieser ermöglicht dir die direkte Zulassung zu Universitären und Pädagogischen Hochschulen. Die Zulassung zu den Fachhochschulen ist mit Berufserfahrungen verbunden. Die Dauer der Maturitätslehrgänge variiert von Kanton zu Kanton zwischen drei und sechs Jahren.

Wenn du dir bevorzugt theoretisches Wissen aneignen möchtest und deine schulischen Leistungen gut sind, bietet sich der Besuch einer gymnasialen Maturitätsschule (auch Gymnasium, Kantonsschule oder Kollegium genannt) an. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du den gymnasialen Maturitätsausweis, der schweizweit anerkannt ist. Dieser ermöglicht dir die direkte Zulassung zu Universitären und Pädagogischen Hochschulen. Die Zulassung zu den Fachhochschulen ist mit Berufserfahrungen verbunden. Die Dauer der Maturitätslehrgänge variiert von Kanton zu Kanton zwischen drei und sechs Jahren.

Unter Kompetenz versteht man Sachverstand, Fachwissen, Fähigkeiten. Doch welche Kenntnisse sind für eine erfolgreiche berufliche Grundbildung notwendig? Wo solltest du vielleicht nacharbeiten? In jeder Bildungsverordnung (siehe entsprechendes Stichwort) sind Handlungskompetenzen aufgeführt, die dich beim Beruf deiner Wahl zumindest interessieren sollten. Es sind Lernziele, die du im Laufe deiner Berufsausbildung vertiefen und erreichen wirst.

Jeder Mensch fühlt sich in einer andern Umgebung wohl. Die Grundbildung dauert mehrere Jahre. Nimm' dir deshalb Zeit und wähle eine Lehrstelle, die dir gefällt und an der du dich mit den Mitarbeitenden verstehst. Je mehr Betriebsbesichtigungen und Berufserkundungen du machst, desto eher findest du einen passenden Schnupperplatz und schliesslich eine Lehrstelle.

Bevor du dich für ein Lehrstellenangebot entscheidest, lohnt es sich, alle Vorteile (Nähe, andere Lernende, gutes Betriebsklima, Betriebsgrösse, Ausbilder sympathisch usw.) aufzulisten und mit Vertrauenspersonen zusammen abwägen. Bei einer Zusage solltest du solidarisch sein und schnell entscheiden, ob du das Angebot annimmst. Zusagen horten, die Betriebe hinhalten und andere Bewerber/innen blockieren ist nicht fair.

Im Lehrstellen-Nachweis sind Lehrbetriebe mit noch offenen Lehrstellen zusammengefasst. Jede Berufsberatungsstelle hat diese Liste. Du kannst darum für Schnupperlehrstellen und Lehrstellen beim Berufsberater anfragen oder auf der Website der Berufsberatungen nachschauen. Es besteht ein Abkommen mit den Unternehmen, die Auswahl der Lernenden erst etwa ein Jahr vor Lehrantritt zu beginnen. Die meisten Unternehmen halten sich daran.

Im Lehrvertrag wird Folgendes geregelt: Art und Dauer der Ausbildung, Lohn, Probezeit, Arbeitszeit, Ferien, Unfall-/Krankenversicherung, Anschaffung von Berufskleidern und Werkzeugen und evtl. andere besondere Vereinbarungen. Die Bildungsverordnung für deinen Beruf kannst du im BIZ nachlesen oder über Internet herunterladen bei www.sbfi.admin.ch unter der Rubrik SBFI Berufsverzeichnis/Berufliche Grundbildung.

Hast du dich definitiv für einen Beruf entschieden und einen Lehrbetrieb gefunden, schliesst du (zusammen mit deinen Eltern) mit dem Lehrbetrieb einen Lehrvertrag ab. Das ist gesetzlich bestimmt. Der Lehrvertrag muss dem Amt für Berufsbildung vorgelegt werden. Du hast die Lehrstelle erst sicher, wenn der Lehrvertrag unterschrieben ist.

Als Mangelberuf oder Engpassberuf wird ein Beruf dann bezeichnet, wenn es nicht genügend Arbeitnehmerinnen zur Besetzung der offener Stellen in diesem Beruf gibt. Arbeitgeber haben es dann schwer, geeignete Bewerber für freie Stellen zu finden. Es handelt sich meist um Berufe, bei denen entweder körperlich schwere Arbeit geleistet werden muss oder um hochqualifizierte, spezialisierte Arbeitsplätze. Die Nachfrage nach einem bestimmten Beruf hängt stark von der Region und den dort angesiedelten Unternehmen ab.

Beim Master of Advanced Studies (MAS) handelt es sich um einen Weiterbildungsmaster bzw. Nachdiplomstudiengang im Umfang von mindestens 60 ECTS-Kreditpunkten. MAS-Weiterbildungen richten sich an Personen mit einem Abschluss einer Hochschule (für universitäre MAS meist Master) oder einer gleichwertigen Ausbildung, die in der Regel bereits über mehrjährige Berufspraxis verfügen. Diese postgradualen Masterprogramme sind berufs- und kompetenzorientiert und vermitteln Zusatzkompetenzen im eigenen oder in einem interdisziplinären Fachgebiet. MAS-Weiterbildungen werden berufsbegleitend absolviert und dauern in der Regel zwischen eineinhalb und mehreren Jahren.

Die Studiengänge an Hochschulen bestehen in der Regel aus 3 Jahren Bachelor- und 1,5 bis 2 Jahren Masterstudium, gemäss europäischen Richtlinien. Studienleistungen werden mit Kreditpunkten nach dem European Credit Transfer System (ECTS) gemessen und sind damit international vergleichbar. Nach dem Masterstudium sind Doktorate, Master of Advanced Studies (MAS) und andere Qualifizierungen möglich.

Beim Master of Advanced Studies (MAS) handelt es sich um einen Weiterbildungsmaster bzw. Nachdiplomstudiengang im Umfang von mindestens 60 ECTS-Kreditpunkten. MAS-Weiterbildungen richten sich an Personen mit einem Abschluss einer Hochschule (für universitäre MAS meist Master) oder einer gleichwertigen Ausbildung, die in der Regel bereits über mehrjährige Berufspraxis verfügen. Diese postgradualen Masterprogramme sind berufs- und kompetenzorientiert und vermitteln Zusatzkompetenzen im eigenen oder in einem interdisziplinären Fachgebiet. MAS-Weiterbildungen werden berufsbegleitend absolviert und dauern in der Regel zwischen eineinhalb und mehreren Jahren.

Der Master of Business Administration (MBA) ist ein postgraduales generalistisches Management-Studium, das alle wesentlichen Managementfunktionen abdecken soll. MBA ist auch die Bezeichnung für den durch dieses Studium erworbenen akademischen Grad. Seit ca. 2009 haben sich unter dem Etikett MBA zahlreiche moderate Spezialisierungen entwickelt, die auch von den Akkreditierungsagenturen anerkannt werden. Die Teilnehmenden werden durch eine umfassende betriebswirtschaftliche Weiterbildung zu kompetenten Führungskräften ausgebildet.

Der Master of Business Administration (MBA) ist ein postgraduales generalistisches Management-Studium, das alle wesentlichen Managementfunktionen abdecken soll. MBA ist auch die Bezeichnung für den durch dieses Studium erworbenen akademischen Grad. Seit ca. 2009 haben sich unter dem Etikett MBA zahlreiche moderate Spezialisierungen entwickelt, die auch von den Akkreditierungsagenturen anerkannt werden. Die Teilnehmenden werden durch eine umfassende betriebswirtschaftliche Weiterbildung zu kompetenten Führungskräften ausgebildet.

Eidgenössische höhere Fachprüfungen (HFP) qualifizieren Berufsleute als Expertinnen und Experten in ihrem Berufsfeld oder bereiten auf Leitungsfunktionen in Unternehmen/Institutionen vor. Als Zulassungsbedingung werden ein eidg. Fachausweis und mehrjährige Berufserfahrung vorausgesetzt. Ist im entsprechenden Berufsfeld kein Fachausweis vorhanden, kann ein anderer Tertiärabschluss oder ein Sekundarstufe-II-Abschluss vorausgesetzt werden. Existiert in einem Berufsfeld sowohl eine eidg. Berufs- als auch eine höhere Fachprüfung, entspricht die höhere Fachprüfung einem höheren Anforderungsniveau. Die eidg. höhere Fachprüfung schliesst mit einem eidg. Diplom ab.

Die Studiengänge an Hochschulen bestehen in der Regel aus 3 Jahren Bachelor- und 1,5 bis 2 Jahren Masterstudium, gemäss europäischen Richtlinien. Studienleistungen werden mit Kreditpunkten nach dem European Credit Transfer System (ECTS) gemessen und sind damit international vergleichbar. Nach dem Masterstudium sind Doktorate, Master of Advanced Studies (MAS) und andere Qualifizierungen möglich.

Der Multicheck® ist die Schweizer Original Eignungsabklärung. Er entstand vor über 20 Jahren auf Wunsch von Lehrmeistervereinigungen und grossen Unternehmen und ist heute bei den meisten Ausbildungsbetrieben bekannt. Sobald du weisst, welche Lehre du machen willst, kannst du mit ihm prüfen, ob du dich dafür eignest und wo es ggf. noch Lücken zu füllen gibt. Noch immer wird der Multicheck® im Auftrag der Ausbildungsbetriebe jährlich weiterentwickelt und den Veränderungen in der Berufswelt angepasst. Aus diesem Grund ist der objektive und berufsspezifische Multicheck® bei den Ausbildungsbetrieben ein sehr geschätzter Bestandteil einer Bewerbungsmappe. Wir empfehlen dir, den Multicheck® rechtzeitig zu absolvieren, aber erst dann, wenn dein Berufswunsch klar ist und du dich auf konkrete Lehrstellen bewirbst. Der Multicheck® wird in der ganzen Schweiz angeboten und kann ganzjährig in den drei Landessprachen (d/f/i) durchgeführt werden. Auf der Website www.gateway.one/multicheck sind alle Informationen zum Multichck® zu finden: Durchführungsdaten, Anmeldemöglichkeiten, Demo-Versionen zum Üben usw.

Nachdiplomstudien werden an höheren Fachschulen angeboten. Sie erlauben den Studierenden eine weitere Spezialisierung und Vertiefung. Die Zulassung zu einem Nachdiplomstudium HF setzt einen Abschluss auf der Tertiärstufe voraus. Es dauert in der Regel ein bis vier Semester und kann je nach Anbieter berufsbegleitend oder im Vollzeitstudium absolviert werden. Die Absolvierenden erhalten ein Diplom und dürfen den entsprechenden eidg. geschützten Titel führen.

Nachdiplomstudien werden an höheren Fachschulen angeboten. Sie erlauben den Studierenden eine weitere Spezialisierung und Vertiefung. Die Zulassung zu einem Nachdiplomstudium HF setzt einen Abschluss auf der Tertiärstufe voraus. Es dauert in der Regel ein bis vier Semester und kann je nach Anbieter berufsbegleitend oder im Vollzeitstudium absolviert werden. Die Absolvierenden erhalten ein Diplom und dürfen den entsprechenden eidg. geschützten Titel führen.

Die Organisationen der Arbeitswelt (Beruf- und Branchenverbände, Sozialpartner) definieren Bildungsinhalte, vermitteln Berufsqualifikationen und stellen Ausbildungsplätze bereit.

Online-Bewerbungen werden immer beliebter. Verständlich, denn die Unternehmen erhalten die Bewerbung schnell, strukturiert und in einer Form, die sie gut weiterverarbeiten können. Ob eine Firma an einer E-Mail-Bewerbung interessiert ist, lässt sich manchmal nur erraten. Steht auf der Website zentral eine Postadresse und erscheinen auch alle Ansprechpartner bestenfalls mit Telefonnummer, aber nicht mit einer E-Mail-Adresse, so spricht dies für den traditionellen Postweg. Auf www.gateway.one hast du die Möglichkeit, deine Bewerbung einmal zu platzieren und von Ausbildungsbetrieben gefunden zu werden - anstatt umgekehrt.

Die Organisationen der Arbeitswelt (Beruf- und Branchenverbände, Sozialpartner) definieren Bildungsinhalte, vermitteln Berufsqualifikationen und stellen Ausbildungsplätze bereit.

Pädagogischen Hochschulen sind Bildungs- und Forschungsinstitution der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit Fokus auf Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen und weiteren Fachpersonen berufsfeldorientierte Forschung, Entwicklung und Erbringung von Dienstleistungen für den Schul- und Bildungsbereich. PH bieten folgende Ausbildungen an: Unterricht Vorschul- und Primarstufe (Bachelor of Arts in Pre-Primary Education), Unterricht Sekundarstufe I: (Bachelor/Master of Arts in Secondary Education), Unterricht Mittelschulen und Berufsfachschulen (Lehrdiplom für Maturitätsschulen), Sonderpädagogik resp. Heilpädagogische Früherziehung/Schulische Heilpädagogik (Master in Special Needs Education), Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik (Bachelor of Arts in Speech and Language Therapy), Logopädie (Bachelor of Arts in Speech and Language Therapy), Psychomotoriktherapie (Bachelor of Arts in Psychomotor Therapy). Das Studienangebot verteilt sich auf die ganze Schweiz.

Persönlichkeitsmerkmale sind für den beruflichen Erfolg mitverantwortlich. Daher gewinnen sie bei der Auswahl von Mitarbeitenden zunehmend an Bedeutung. Sie helfen dir herauszufinden, wie ausgeprägt deine Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Lernwille, Emotionale Stärke, Gewissenhaftigkeit, Kontaktbereitschaft oder Bereitschaft zur Teamarbeit) im Vergleich zu deinen Kolleginnen und Kollegen sind. Wir bieten dir mit dem IdentyFi® eine wissenschaftlich validierte Persönlichkeitsanalyse.

Pädagogischen Hochschulen sind Bildungs- und Forschungsinstitution der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit Fokus auf Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen und weiteren Fachpersonen berufsfeldorientierte Forschung, Entwicklung und Erbringung von Dienstleistungen für den Schul- und Bildungsbereich. PH bieten folgende Ausbildungen an: Unterricht Vorschul- und Primarstufe (Bachelor of Arts in Pre-Primary Education), Unterricht Sekundarstufe I: (Bachelor/Master of Arts in Secondary Education), Unterricht Mittelschulen und Berufsfachschulen (Lehrdiplom für Maturitätsschulen), Sonderpädagogik resp. Heilpädagogische Früherziehung/Schulische Heilpädagogik (Master in Special Needs Education), Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik (Bachelor of Arts in Speech and Language Therapy), Logopädie (Bachelor of Arts in Speech and Language Therapy), Psychomotoriktherapie (Bachelor of Arts in Psychomotor Therapy). Das Studienangebot verteilt sich auf die ganze Schweiz.

Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI. Das SBFI ist das Kompetenzzentrum des Bundes für Fragen der Berufsbildung, der Fachhochschulen und der Innovationsförderung.

Durch die Schnupperlehre erlebst du den Berufsalltag und lernst Tätigkeiten und Anforderungen eines Berufes in der Praxis kennen. Dadurch kannst du besser entscheiden, ob der Beruf dir Spass macht und ob du deine Fähigkeiten einsetzen kannst. Du lernst die Mitarbeiter und den Lehrbetrieb kennen. Du arbeitest in einem Team und spürst, ob du dich in diesem Betrieb wohlfühlen würdest. Du kannst ungezwungen mit Berufsleuten und Lernenden des gleichen Berufes sprechen und Fragen stellen. Der Berufsbildungsverantwortliche hat so Gelegenheit, dich kennenzulernen. Es gibt viele Lehrbetriebe, die Jugendliche erst nach einer Schnupperlehre einstellen.

Eine Schnupperlehrstelle findest du, wenn du selbst bei Unternehmen anfragst oder dich an die Berufsberatung wendest und dir Adressen geben lässt. Eine Schnupperlehre kannst du ab 14 Jahren machen. Sie dauert meistens eine Woche. Wenn du nicht während der Ferien schnuppern kannst, brauchst du vom Lehrer eine Bewilligung für den Stundenausfall. In der Schnupperlehre erhältst du noch keinen Lohn.

Das Bildungssystem der Schweiz geniesst weltweit einen hohen Stellenwert, denn es bringt jährlich Hunderte von hoch qualifizierten Fachkräften hervor. Dafür gibt es vielerlei Gründe. Zum einen ist dies sicher dem dualen System zu verdanken, das ausgewogenes Lernen zwischen Theorie und Praxis ermöglicht; zum andern der hohen Durchlässigkeit, die Weiterbildung ohne Umwege ermöglicht. Durch die bewusste Ausrichtung auf den Arbeitsmarkt werden die Ausbildungen nach den tatsächlich geforderten Qualifikationen gestaltet. Kein Wunder, hat die Schweiz die tiefste Jugendarbeitslosigkeit Europas.

Die Stiftung «Schweizer Jugend forscht» bietet zwei interessante Dienstleistungen für Jugendliche, die fasziniert sind von einem Thema. Einerseits den Wettbewerb: «Schweizer Jugend forscht», der jährlich stattfindet. Aufgabe: Eine «Forschungsarbeit» zu einem selbst gewählten Thema erarbeiten und sie an einem Workshop (Vorentscheidung) und am Wettbewerbswochenende präsentieren. Genaue Angaben und Tipps, wie eine wissenschaftliche Arbeit erstellt wird, können in einem Leitfaden nachgelesen werden. Andererseits jährlich durchgeführte Studienwochen zu über 20 Themen. Während dieser Studienwochen arbeiten Jugendliche mit Fachpersonen selbständig an einem wissenschaftlichen Projekt, einzeln oder in einer kleinen Gruppe. Sie können Hilfe bei der Wahl des Studiums sein. Bedingungen: Bei der Anmeldung älter als 14 und jünger als 21 Jahre; an keiner Hochschule eingeschrieben. Anmeldeschluss: Wettbewerb jeweils am 30.9. des Jahres; Studienwochen gemäss Ausschreibung. Mitmachen lohnt sich! Man lernt junge, aktive und engagierte Menschen kennen, eignet sich vertieftes Wissen zu einem Thema an. Teilnahme und Erfolg beim Wettbewerb ist guter Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Spezialisierung bedeutet die Beschränkung auf einen Teil eines Ganzen. Bei der beruflichen Ausbildung wird unter Spezialisierung die Ausrichtung oder Beschränkung auf ein bestimmtes Fachgebiet bezeichnet, um genauere Kenntnisse zu erwerben. Im Gegensatz zum Generalisten konzentriert sich der Spezialist auf wenige Themen, die er dann zielgerichtet verfolgt und bei denen er in die Tiefe geht. Man spezialisiert sich also, um in einem spezifischen Bereich zur Expertin oder zum Experten zu werden, indem man sich auf wenige verschiedene Aufgaben beschränkt, denen man in der Folge besser gerecht wird. Im besten Fall steigert sich so die Produktivität.

Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI. Das SBFI ist das Kompetenzzentrum des Bundes für Fragen der Berufsbildung, der Fachhochschulen und der Innovationsförderung.

Wer ein Studium in Betracht zieht, sollte unbedingt weiterführende Informationsmittel lesen. Die akademischen Berufsberatungen (frage bei der Zentralstelle deines Kantons) verfügen über ausführliche Berufsdokumentationen und Einzelheiten zu den Studienmöglichkeiten. an allen universitären Hochschulen (UH), Fachhochschulen (FH), Pädagogischen Hochschulen (PH) und Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH). Du kannst dort die Unterlagen in der Bibliothek lesen oder auch für einige Tage ausleihen. Hinweis: UH und ETH haben den Schwerpunkt auf Theorie und Grundlagenforschung; FH und PH auf Praxisbezug und Berufsalltag.

Mit dem Telefonspick kannst du leicht einen Betriebsbesichtigungstermin vereinbaren: Halte Notizblock und Bleistift bereit, damit du fortlaufend alles Wichtige notieren kannst (Termin, Weg, Kontaktperson). Stelle dich der Telefonistin vor und verlange die Kontaktperson (siehe Adressverzeichnis). Falls du keine Kontaktperson weisst, frage die Telefonistin, wer für Besichtigungen resp. die Lehrlingsausbildung zuständig ist. Stelle dich der Kontaktperson vor und erzähle, dass du den Betrieb besichtigen und/oder bestimmten Berufsleuten bei der Arbeit zuschauen möchtest. Vereinbare einen Termin. Frage evtl. nach dem einfachsten Weg, um dorthin zu gelangen. Verabschiede dich und ergänze dann deine Notizen, falls nötig.

Unter Traumberuf wird gemeinläufig derjenige Beruf verstanden, der genau den eigenen Vorstellungen und Wünschen entspricht. Kleine Mädchen nennen häufig soziale Berufe, während kleine Jungen technische, handwerkliche oder sportliche Berufe bevorzugen. Ältere Personen relativieren ihre früheren Traumberufe jedoch häufig aufgrund von neuen Interessen oder anderen Fähigkeiten. In unserem Online-Berufslexikon www.gateway.one/berufskunde kannst du dich über rund 800 spannende Berufe informieren.

Mit überlaufenen Berufen sind diejenigen Berufe gemeint, welche besonders viele Bewerbende ansprechen. Doch mit ihrem Ansturm auf die immer gleichen Berufe machen es sich viele Schülerinnen und Schüler unnötig schwer. Denn bei diesen Berufen herrscht erfahrungsgemäss die grösste Konkurrenz. Es lohnt sich, spannende Alternativen zu prüfen.

Universitäre Hochschule (UH) ist der Oberbegriff für Einrichtungen des tertiären Bildungsbereichs mit Promotions- und Habilitationsrecht (früher als wissenschaftliche Hochschulen bezeichnet). Im engeren Sinn bezeichnet eine Universitäre Hochschule eine Einrichtung, die Forschung betreibt und damit neues Wissen schafft, wissenschaftliche Lehre (Studium und wissenschaftliche Weiterbildung) vermittelt und akademische Grade als Studienabschlüsse verleiht. Im Rahmen des Bologna-Prozesses werden an den Hochschulen gestufte Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten. Als Zugang zu einer UH dient eine gymnasiale Maturität oder eine Berufs-/Fachmaturität mit Passerelle. In der Schweiz gibt es folgende UH: Universität Basel UNIBAS, Universität Bern UNIBE, Universität Freiburg UNIFR, Universität Luzern UNILU, Universität St. Gallen HSG, Universität Zürich UZH, Universität Genf UNIGE, Universität Lausanne UNIL, Universität Neuenburg UNINE, Universität der italienischen Schweiz USI sowie die FernUni Schweiz. Die meisten kantonalen Universitäten sind so genannte Volluniversitäten und bieten einen breiten Fächerkanon an. Einige wenige haben ein spezifischeres Profil und konzentrieren sich auf ausgewählte Bereiche. Zu diesen öffentlichen Hochschulen kommen mehrere private Hochschulinstitutionen, die anerkannte universitäre Studiengänge anbieten.

Genauso wie für Studienberufe gewisse schulische Anforderungen verlangt werden, sind für berufliche Grundbildungen bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Wer diese Anforderungen (noch) nicht erreichen kann, sollte sich nach einer geeigneten Übergangslösung (Brückenangebot) umsehen, um während dieser Zeit die fehlenden Fähigkeiten und Qualifikationen zu erlangen. Überbrückungsmöglichkeiten gibt es viele: Sprachaufenthalte; 10. Schuljahr; Praktika in Spitälern, Büros, im Gastgewerbe; Berufsvorbereitungsjahr und vieles mehr. Schau bei «Zwischenlösungen» nach, erkundige dich bei deiner Lehrperson oder bei der Berufsberatung über alle Möglichkeiten.

Universitäre Hochschule (UH) ist der Oberbegriff für Einrichtungen des tertiären Bildungsbereichs mit Promotions- und Habilitationsrecht (früher als wissenschaftliche Hochschulen bezeichnet). Im engeren Sinn bezeichnet eine Universitäre Hochschule eine Einrichtung, die Forschung betreibt und damit neues Wissen schafft, wissenschaftliche Lehre (Studium und wissenschaftliche Weiterbildung) vermittelt und akademische Grade als Studienabschlüsse verleiht. Im Rahmen des Bologna-Prozesses werden an den Hochschulen gestufte Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten. Als Zugang zu einer UH dient eine gymnasiale Maturität oder eine Berufs-/Fachmaturität mit Passerelle. In der Schweiz gibt es folgende UH: Universität Basel UNIBAS, Universität Bern UNIBE, Universität Freiburg UNIFR, Universität Luzern UNILU, Universität St. Gallen HSG, Universität Zürich UZH, Universität Genf UNIGE, Universität Lausanne UNIL, Universität Neuenburg UNINE, Universität der italienischen Schweiz USI sowie die FernUni Schweiz. Die meisten kantonalen Universitäten sind so genannte Volluniversitäten und bieten einen breiten Fächerkanon an. Einige wenige haben ein spezifischeres Profil und konzentrieren sich auf ausgewählte Bereiche. Zu diesen öffentlichen Hochschulen kommen mehrere private Hochschulinstitutionen, die anerkannte universitäre Studiengänge anbieten.

Seit 2004 basieren Berufsausbildungen, die vom SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) anerkannt sind, auf einer Verordnung über die berufliche Grundbildung. Darin ist Folgendes festgelegt: die Kernelemente des Lehrberufes, die Anforderungen an die Fachkräfte, die Anforderungen an den Lehrbetrieb und das Qualifikationsverfahren. Hast du dich für einen Beruf entschieden, lohnt es sich, die entsprechende Verordnung bzw. das Berufsreglement anzuschauen. Du weisst damit genau, was du in der beruflichen Grundbildung alles lernen wirst. Du kannst die Verordnung entweder im BIZ nachlesen oder über Internet herunterladen (www.becc.admin.ch/becc/public/bvz/beruf/grundbildungen).

Die Vorlehre ist ein Vor-Lehrjahr im gewählten Beruf mit 1,5 Tagen Berufsfachschulunterricht. Sie ist für schulisch schwache Jugendliche konzipiert. Damit sollen die schulischen Leistungen aufpoliert werden, um danach die berufliche Grundbildung sicher zu meistern. Der Jugendliche (mit seinen Eltern) schliesst mit dem Lehrbetrieb einen Vertrag für die Vorlehre ab, der dem Amt für Berufsbildung vorgelegt wird. Im Normalfall wird er auch die berufliche Grundbildung dort absolvieren. Fächer in der Berufsfachschule sind: Rechnen inkl. Algebra, Deutsch, auch kombiniert mit allgemeinbildenden Themen, sowie zwei Zusatzfächer je nach gewähltem Beruf.

Eine Berufswahlanalyse hilft dir herauszufinden, welche Berufe am besten zu deinen Interessen und selbstberichteten Fähigkeiten passen. Mit dem WayF stellt dir gateway.one eine kostenlose Berufswahlanalyse zur Verfügung. Während rund 15 Minuten erfragen wir deine Interessen und Stärken. So können wir ein wissenschaftlich fundiertes, individuelles Berufsfelderprofil für dich erstellen. Damit findest du heraus, welche Berufsfelder am besten zu dir passen. Mit diesem Profil kannst du dir an Berufsmessen, an Berufsberatungsstellen oder im Internet mehr Informationen zu denjenigen Berufen beschaffen, die dich faszinieren.

«way-up» ist eine verkürzte Grundbildung für Jugendliche mit Matura. Vereinzelte Branchen bieten damit eine moderne, in der Metallindustrie sogar eine Hightech-Ausbildung an, die an die gymnasiale Matura anschliesst. In einem zweijährigen, praxisorientierten Lehrgang können die Berufe Automatiker/in, Elektroniker/in, Informatiker/in, Kaufmann/-frau, Konstrukteur/in, Mediamatiker/in oder Polymechaniker/in erlernt werden. Die Ausbildung umfasst im ersten Jahr grundlegende Arbeitstechniken sowie Schlüsselqualifikationen wie Arbeitsmethodik, Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Als Weiterbildung werden laut Definition verschiedene Formen des Lernens bezeichnet, die in der Regel parallel zum Job absolviert werden und darauf abzielen, dass ein Arbeitnehmer neue Fähigkeiten, Kenntnisse und Qualifikationen erwirbt oder vorhandenes Wissen erweitert beziehungsweise aktualisiert. Weiterbildungen bringen häufig mehr Jobsicherheit, bessere Aufstiegschancen, mehr Wissen und Qualifikationen. Weiterbildung ist in allen Berufsfeldern notwendig: Wer mit den immer schnelleren Entwicklungen mithalten will, muss sich stetig weiterbilden. Es gibt staatlich anerkannte Weiterbildungen (Berufsprüfungen BP, höhere Fachprüfungen HFP, eidg. Diplome HF und NDS HF) aber auch diverse weitere, spannende Weiterbildungsangebote.

Die Handelsmittelschule (HMS), auch Wirtschaftsmittelschule, ist eine kaufmännische Berufs- und Mittelschulausbildung in der Schweiz. Die HMS bietet einen dreijährigen Bildungsgang an, der mit dem Handelsdiplom (Eidg. Fähigkeitszeugnis Kaufmann/-frau) abschliesst. Sie bietet während drei Jahren eine vertiefte Ausbildung in den Wirtschaftsfächern (Betriebswirtschafts- und Rechtslehre, Rechnungswesen und Volkswirtschaftslehre) und vermittelt darüber hinaus eine breite sprachlich/historische und mathematisch/naturwissenschaftliche Allgemeinbildung sowie eine intensive Schulung auf dem PC. Der vierjährige Lehrgang an einer HMS führt zur Berufsmaturität. Beide Abschlüsse sind vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannt.

Bei Zweitberufen handelt es sich um Weiterbildungsberufe, die nach der Grundausbildung über eine Berufsprüfung (BP) höhere Fachprüfung (HFP) erlernt werden oder um Berufe, die eine bestimmte berufliche Grundbildung, eine pädagogische Ausbildung oder ein Studium, voraussetzen (z.B. Gleismonteur/in Tram, Logopäde/-in, Fernsehjournalist/in). Es kann sich auch um Ausbildungen jandeln, die in der Regel eine berufliche Grundbildung voraussetzen (Fachschulen, Fachhochschulen). Diese Ausbildungen sind auch mit gymnasialer Matura und Berufspraxis zugänglich. Ferner gehören zu den Zweitberufen auch Berufe, auf die «umgestiegen» werden kann (z.B. Bahnsteward/ess, Mannequin), die aber nicht eidgenössisch reglementiert sind und als Grundbildung (Basis für das Berufsleben) ungeeignet sind. Zweitberufe unterscheiden sich von den Erstberufen (siehe separate Beschreibung).

Es gibt zahlreiche Gründe, nach der obligatorischen Schulzeit nicht sofort eine Grundbildung zu beginnen. Was tun in diesem Jahr? Zwischenlösungen gibt es viele: Sprachaufenthalte, 10. Schuljahr, Praktika in Spitälern, Büros, im Gasgewerbe, Berufsvorbereitungsjahr usw. Erkundige dich bei deiner Lehrperson, der Berufsberatung oder im Internet über alle Möglichkeiten.