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Berufe von A-Z

BA in Psychomotor Therapy

Psychomotoriktherapeut/in FH

analysieren, planen, fördern, beraten, therapieren

Psychomotoriktherapeut/in FH

Beschreibung

Psychomotoriktherapeuten und Psychomotoriktherapeutinnen arbeiten mit Personen allen Alters im Bereich der Bewegung. Im Zentrum stehen Aktivitäten, welche die Beweglichkeit, Wahrnehmung, Vorstellungskraft, Kommunikation und die Fähigkeit, Emotionen und das eigene Verhalten zu regulieren sowie die sozialen Kompetenzen fördern. Dabei orientieren sie sich an den vorhandenen Stärken und Ressourcen ihrer Klientinnen und Klienten.

Die Therapeuten und Therapeutinnen arbeiten mit Einzelnen oder mit kleinen Gruppen und bedienen sich verschiedener Techniken, Materialien und Medien. Durch Experimentieren mit Seilen, Klettertürmen, Schaumstoffwürfeln oder Decken, durch Spielen, Ertasten, Kneten, Musizieren usw. lassen sie ihre Klientinnen und Klienten neue Raumsituationen erleben und Sinnes­erfahrungen machen. So ermöglichen sie den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Schritt für Schritt ihre Bewegungs- und Sozialkompetenz zu erweitern und dadurch das Vertrauen in sich selbst und gegenüber dem Umfeld zu stärken.

Was und wozu?

  • Damit er die Klientin optimal therapieren kann, führt der Psychomotoriktherapeut am Anfang der Therapie ein Anamnesegespräch und legt aufgrund verschiedener Testergebnisse, seiner Beobachtungen und Gespräche mit der Betroffenen, deren Bezugspersonen und weiteren Fachpersonen die Therapie- und Förderziele fest.
  • Damit sie das Selbstwertgefühl ihres Klienten stärken und seine Wahrnehmungs-, Handlungs- und Kontaktfähigkeit erweitern kann, baut die Psychomotoriktherapeutin auf seinen individuellen Ressourcen und Stärken auf und verhilft ihm zu positiven Bewegungserfahrungen.
  • Damit das beeinträchtigte Kind neue Raumsituationen erleben und Sinnes­erfahrungen machen kann, führt der Psychomotoriktherapeut kleine Experimente mit Seilen, Klettertürmen, Schaumstoffwürfeln oder Decken mit ihm durch und lässt es Spielen, Tasten, Kneten und Musizieren.
  • Damit der Therapieverlauf zu einem späteren Zeitpunkt erneut nachvollzogen werden kann und die Kosten dafür gesprochen werden, verfasst die Psychomotoriktherapeutin nach jeder Behandlung ein Therapieprotokoll, schreibt Berichte und Gesuche.

Facts

Zutritt
a) Gymnasiale Maturität, Berufsmaturität mit Ergänzungsprüfung (Passerelle) oder

b) abgeschlossenes Fachhochschulstudium sowie

c) ein mindestens 3-monatiges Vorpraktikum (ausser mit Lehrdiplom).

Es ist ein Aufnahmeverfahren zu bestehen.
Ausbildung
3 Jahre Vollzeitstudium oder 4–5 Jahre Teilzeitstudium. Mit dem BA in einem verwandten Studienfachs ist die Zulassung zum Master-Studiengang möglich.
Sonnenseite
Im Spiel entdecken die Kinder die Welt. Sie bewegen sich, sie denken, sie fühlen und sie lernen. Die Psychomotorik bietet Kindern ihnen diverse spielerische Angebote Unterstützung und verbessert auch das Wohlbefindens und die Lebensqualität der erwachsenen Klienten.
Schattenseite
Manchmal ist es schwierig, frustrierte Kinder mit Ungeschicktheit, Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen oder anderen psychischen oder motorischen Schwierigkeiten und tiefem Selbstwertgefühl zu motivieren. Das erfordert viel Einfühlungsvermögen und Durchhaltewillen.
Berufsalltag
Psychomotoriktherapeuten und Psychomotoriktherapeutinnen sind in der Regel in Schulen, Sonderschulen, Kindergärten, Krippen, Spitälern, Betagteninstitutionen, Gesundheitsdiensten oder selbständigerwerbend in der eigenen Praxis tätig.

TOP 10 Anforderungen

sehr wichtig
sehr wichtig
unverzichtbar
unverzichtbar
sehr wichtig
unverzichtbar
unverzichtbar
wichtig
wichtig
wichtig

Karrierewege als Psychomotoriktherapeut/in FH

Master of Arts (UH) in Sonderpädagogik oder in Erziehungswissenschaft

Sonderpädagoge/-in (EDK) – Schulische Heilpädagogik (Master), Master of Science FH en Psychomotricité

Praktikumsleiter/in, Teamleiter/in, Fachstellenleiter/in, Projektleiter/in, Dozent/in, Studiengangsleiter/in oder Supervisor/in

Psychomotoriktherapeut/in FH

Maturität oder gleichertiger Abschluss (siehe Zutritt)