Was sind die Vor- und Nachteile als Fachfrau Betreuung EFZ – Kinder?
Story von Stella
Was sind die Vor- und Nachteile im Beruf als Fachfrau Betreuung Kinder für Stella?
In diesem Beitrag geht es um die Vor- und Nachteile des Berufs Fachmann-frau Betreuung EFZ – Kinder.
Die Vor- und Nachteile
Zu sagen, was es für Vorteile und Nachteile gibt, ist eher schwieriger, da es immer ein bisschen auf den Typ drauf ankommt. Trotzdem gibt es ein paar Sachen, die man sicher als Vor- oder Nachteil definieren kann.
«Ab und zu geht auch mal ein Teller kaputt. Es ist jedoch schön, die Kinder so lebendig zu sehen.»
Was sicher immer in diesem Beruf präsent ist, ist der Lärm. Kinder sind laut, denn sie probieren neue Sachen aus, streiten sich, machen Musik und werden natürlich auch mal wütend. Ab und zu geht mal ein Teller kaputt oder sie haben einfach gerade Spass und kreischen in der Gegend rum. Auch wenn es schön ist, die Kinder so lebendig zu sehen, macht der Lärm müde und man ist mit der Zeit auch leicht gereizt. Doch auch hier ist es wieder typenbedingt. Einige ertragen den Lärm weniger und manchen macht es fast nichts aus.
Da man immer irgendwelchen Viren ausgesetzt ist, ist man in diesem Beruf vielleicht einmal mehr krank als sonst. Bei Kindern geht immer irgendetwas rum. Ob Magendarm oder Läuse, irgendetwas ist immer da. Am Anfang, wenn man zu arbeiten beginnt, liegt man wahrscheinlich erst mal zwei bis drei Tage flach.
Tiefgründige Themen bei der Arbeit, wie Psychologie und die Entwicklung der Kinder, sind sicher Vorteile. Auch dass es sehr lebensnahe ist. Der Umgang mit praktischen Dingen zum Beispiel. Putzen gehört sicher dazu. Es fordert auch Kreativität und übt einen in Flexibilität.
«Es läuft nie alles wie geplant. Je nachdem muss man früher arbeiten oder den Tagesplan ändern.»
Die Dienstzeiten sind auch eher typenabhängig, denn wenn man eher jemand ist, der Struktur im Alltag braucht, ist man vielleicht nicht am richtigen Ort. Die Dienstzeiten sind jeden Tag unterschiedlich und können sich auch kurzfristig am Abend oder am frühen Morgen ändern. Manchmal wird man am Morgen angerufen und muss am Mittag beginnen, aber es kann auch anders sein. Beispielsweise wurde ich um 06:30 Uhr angerufen und musste dringend um 07:00 Uhr vor Ort sein, obwohl ich erst um 09:00 Uhr hätte arbeiten müssen.
Auch im Alltag ist nie alles wie geplant. Zum Beispiel wechseln die Aktivitäten, die wir durchführen wollen oder auch der Ämtli- Plan, wo draufsteht, wer was zu tun hat, bleibt nie wirklich gleich. Von den Arbeitsabläufen ganz zu schweigen. Es kommt immer irgendetwas dazwischen und ist nie wie geplant.
Aber das ist etwas, was ich so mag. Der abwechslungsreiche Alltag. Aber wie gesagt, das ist Typenbedingt. Manche mögen es und manche können das gar nicht.
Ein Nachteil oder auch Vorteil: Man wird dreckig. Das heisst also, Zimperlichkeit passt da nicht rein. Es wird viel mit den Händen gemacht und daher wird man manchmal schmutzig. Beim Essen, Putzen oder auch wenn man den Schuh ausziehen muss, mit dem das Kind gerade noch in eine Matschpfütze gesprungen ist.
Fazit
Ich würde sagen, dass es nicht wirklich Vor- und Nachteile gibt. Es kommt immer auf den Menschen an, der gerade arbeitet. Manche sind belastbarer als andere. Auch wenn Belastbarkeit in diesem Beruf sehr wichtig ist.
Ich hoffe, euch hat der Blog gefallen! Das war jetzt nämlich mein letzter Beitrag. Vielleicht konnte jemand etwas mitnehmen.
Tschüss!
Berufswahl-Stories