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Der 1. Monat im Berufsleben


Wo arbeitet ihr und was macht ihr für eine Lehre?
Monika: Ich arbeite bei der Firma "WASER + Co." als Kauffrau EFZ.
Yessica: Ich mache die Lehre bei der UBS als Kauffrau EFZ.
Stevan: Ich mache eine Lehre bei der UBS als Informatiker EFZ in Fachrichtung Systemtechnik
Michael: Ich mache meine Lehre als Informatiker EFZ bei den Informatikdiensten der Stadt Thun.
Hannes und Monika: Wir absolvieren beide eine Lehre als Kaufmann/-frau EFZ.

Was machst du für eine weiterführende Schule Emir?
Emir: Ich mache momentan das 10. Schuljahr in der Berufswahlschule Limmattal (BWS).
Ich fand, dass dies die beste Lösung für mich ist, um mehr Zeit für die Suche der passenden
Lehrstelle zu finden.

Was hat sich nun geändert für euch betreffend eurem Tagesablauf?
Yessica: Seit ich in der Lehre bin, hat sich sehr viel geändert. Ich stehe morgens früh auf, muss auf den Zug, muss einmal umsteigen und noch den Bus nehmen, bis ich überhaupt ankomme.
Michael: Auch ich muss nun viel früher aufstehen und komme später nach Hause. Wenn ich zuhause bin, muss ich meistens noch Hausaufgaben machen.

Wie ist es, über den Mittag nicht mehr nach Hause zu gehen?
Monika: Es ist etwas ganz anderes, aber mir gefällt es, da man dann mit den Mitarbeitenden schwatzen kann.
Michael: Ich finde es seltsam, da ich meisten nur ein Sandwich zu Mittag esse, zuhause hatte meine Mutter immer ein leckeres Menu gekocht. :-)

Habt ihr noch Zeit für Hobbies und eure Freunde?
Emir:Ja, natürlich! Ich hab höchstens bis um 16 Uhr Schule treffe öfter Freunde direkt nach der Schule. Allerdings meistens nur mit den denjenigen, welche auch an die Berufswahlschule gehen. Freunde, welche in einer Lehrstelle
sind, haben meist nur am Wochenende Zeit.
Hannes: Ja, nach der Arbeit wenn ich schon alle Hausaufgaben der Berufsschule erledigt habe. Am Wochenende habe ich auch viel Zeit, da ich am Samstag frei habe.
Yessica: Da ich erst etwa um 18:45 wieder zuhause bin, noch die Hausaufgaben lösen muss und auch einen bisschen Auszeit für mich brauche, wird es oft knapp, meine Freunde zu treffen oder Abends noch was unternehmen. Darum geniesse ich meistens das Wochenende mit ihnen und unternehme gerne etwas draussen.

Ist die Berufsschule sehr intensiv?
Stevan:Da ich zusätzlich noch die BMS besuche, ist die Berufsschule für mich nicht sehr intensiv. Wir haben je am Morgen und Nachmittag 4 Stunden Informatikmodule. Es kommt ein bisschen auf die Moduel an, aber gross anstrengend ist das Ganze nicht.
Hannes: Sie ist etwas anstrengender und härter im Sinne von Regeln; wenn man z.B. seine Hausaufgaben nicht erledigt hat oder man gegen Regeln verstösst, kommt es schnell zu kostenpflichtigen Bussen.

Wie ist es, den ganzen Tag in einem Büro zu sitzen? Am PC zu arbeiten?
Michael:Ich werde ziemlich schnell müde und habe dann zuhause eigentlich keine Lust mehr am Computer zu arbeiten / gamen.
Monika: Zum Glück sitze ich nicht den ganzen Tag, da ich am Empfang genug zu tun habe, zum Beispiel mit verteilen und abholen. Aber wenn ich mal länger sitze, stehe ich einfach zwischendurch auf und laufe ein wenig herum.
Stevan: Anfangs waren wir wie kleine Kinder im Wunderland, wir hatten so eine grosse Freude endlich einen eigenen Arbeitsplatz mit eigenem Namen zu haben.

Was ist es für ein Gefühl, wenn ihr das erste Mal den Lohn auf eurem Konto habt?
Yessica: Vor ein paar Tagen bekam ich meinen ersten Lohn. Dies war für mich etwas ganz Neues, aber es fühlte sich gut an, belohnt zu werden für etwas, was man tagtäglich geübt und ausgeführt hat. Mit meinem ersten Lohn habe ich mir einen Ring gekauft. Ich hoffe, ihn nie zu verlieren.
Hannes: Man freut sich, dass man für die geleistete Arbeit belohnt wird und geht besser mit dem Geld um.
Monika: Ich war überglücklich, wie jeder denke ich mal. Ich ging mir gleich ein paar Sachen kaufen, vor allem Kleider.


Emir: Was ist der Schwerpunkt dieser Schule?
Das Ziel der Schule ist, dass wir Schüler am Schluss eine individuelle, weiterführende Lösung für uns gefunden haben. Meistens ist dies eine Lehrstelle, man kann aber auch ins Gymi gehen.

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