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von Janine Krummenacher

«Viele Wege führen nach Rom»


«Viele Wege führen nach Rom». Dieses Sprichwort gilt mittlerweile auch für die Karrierefrage. Das war aber nicht immer so, denn lange Zeit hielt sich die Devise: Wer beruflich erfolgreich sein und später viel Geld verdienen möchte, muss studieren. Auch heute noch ist das Gymnasium sehr beliebt. Über 20% der Jugendlichen in der Schweiz streben eine gymnasiale Maturität an − Tendenz seit Jahren steigend. Ein Grund, warum viele den «klassischen Weg» wählen, ist der globalisierte Arbeitsmarkt. Das duale Bildungssystem, das wir in der Schweiz haben, ist international nicht sonderlich bekannt und dementsprechend schwierig ist es, eine Ausbildung ohne Bachelor- oder Masterabschluss einzuordnen. Doch die Berufslehre hat Boden gut gemacht. Nicht zuletzt dank der vielfältigen Möglichkeiten und Perspektiven, die sich mit einem Lehrabschluss bieten, und der Einzigartigkeit, praktisch zu arbeiten und parallel die Berufsschule zu besuchen.

Das ist auch eines der Argumente von Jugendlichen, die nach Absolvierung der gymnasialen Matura noch eine Lehre machen. Denn manchmal stellt sich heraus, dass ein Studium doch nicht der richtige Weg ist. Die jungen Erwachsenen möchten endlich praktisch arbeiten, wollen Erfahrungen sammeln und ihr eigenes Geld verdienen. Einige arbeiten nach der Lehre noch ein paar Jahre im Beruf, bevor sie dann eine Weiterbildung machen oder doch noch ein Studium beginnen. Andere sind mit der Lehre in ihrem Traumberuf angekommen.

Für viele Jugendliche kommt es aber gar nicht erst in Frage, das Gymnasium zu besuchen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer ist sicherlich, dass ihnen mit der Berufslehre mittlerweile viele Türen offenstehen. Fast jede oder jeder Fünfte absolviert beispielsweise die Berufsmaturität, um später die Option zu haben, eine weiterführende Ausbildung an einer Fachhochschule zu besuchen.

Ob Lehre oder Matura, mit Studium oder ohne: Die Weiterbildungsmöglichkeiten werden immer vielfältiger, was die Karrieremöglichkeiten der Jugendlichen individueller macht. Persönliche Ziele können über verschiedene Wege erreicht werden und nicht mehr nur über «den» einen Weg.

Wenn sich Ihr Kind also für eine Berufslehre entscheidet, hat es vielleicht bereits den nächsten Schritt im Hinterkopf und weiss genau, wie es seine Ziele erreichen will. Oder aber die Erfahrungen, die es im Berufsalltag sammelt, inspirieren Ihr Kind zu weiteren Höhenflügen nach der Lehre. Vielleicht ist aber auch zuerst noch etwas «Schulbank drücken» angesagt, um sich zu orientieren. Bestens geeignet für die berufliche Orientierung ist übrigens auch unsere WayFi® Berufswahlanalyse. Wie auch immer der Weg aussieht, wir wünschen Ihrem Kind viel Erfolg auf seiner ganz persönlichen Berufslaufbahn.

Herzliche Grüsse,

Ihr gateway.one Team

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